Forum: Politik
Europa und die Einwanderung: Legalize it!
AFP

Wieder starben Hunderte Flüchtlinge auf dem Trip durchs Mittelmeer. Die Politik muss diesen unsäglichen Status Quo endlich beenden - selbst eine brutale, ökonomisch definierte Einwanderungsregelung wäre besser.

Seite 1 von 18
ofelas 19.04.2015, 22:27
1. Afrika, MO und Sued Asien

Wir legalisieren die Einwanderung, aber welche Voraussetzungen wollen wir dann setzen?

Die meisten die jetzt zu uns kommen wuerden selbst einfach Huerden nicht nehmen wenn wir Bildung, Ausbildung usw wie Kanada als Mindeststandard setzen

dieser Strom wird dadurch dann nicht weniger

Beitrag melden
freespeech1 19.04.2015, 22:29
2.

Die USA sind ein Beweis dafür, dass legale Einwanderungsmöglichkeiten die illegale Einwanderung nicht vermindert, denn wie in den USA wissen auch in Europa die illegalen Einwanderer, dass sie in der Regel keine Chance hätten, legal einzuwandern. So wandern sie illegal ein unter Missbrauch des Asylrechts

Beitrag melden
geck0 19.04.2015, 22:31
3. ach so?!

"selbst eine brutale, ökonomisch definierte Einwanderungsregelung wäre besser"

für wen? für die Europäer?

Beitrag melden
nickleby 19.04.2015, 22:39
4. Macht hoch die Tür...

das ist keine Lösung, sondern die Einladung zu noch mehr Problemen.
Man muss Europa, so wie es auch in Australien geschieht, mit allen Mitteln abgrenzen und abschotten.
Hilfe in Afrika, vor Ort, gern , aber nicht hier. Mit diesen Flüchtlingen holen wir uns sozialen Sprengastoff in den Kontinent.
Europa muss erst für sich sorgen : Europe first

Beitrag melden
testy06 19.04.2015, 22:49
5. Nicht hilfreich

An sich keine schlechte Idee. Leider werden die abgelehnten Bewerber trotzdem illegal übers Meer kommen. Leider keine Lösung.

Beitrag melden
linkereuropäischerpatriot 19.04.2015, 22:49
6. Vermischung von Asyl und Migration

Asyl ist ein Grundrecht für Verfolgte. Migration ein gezieltes Einwandern von Fachkräften nach wirtschaftlichen Bedarf des entsprechenden Landes.
Zu einem mörderischen Problem wurde es für die Flüchtlinge, nach dem die beiden Themen in Europa nicht mehr klar getrennt sondern vermischt wurden und der Zufall darüber entschied, wer bleiben durfte. Nur eine stringende Ablehnung von Wirtschaftsflüchtlingen wird diese möderische Situation auf dem Mittelmeer stoppen.

Beitrag melden
siebenh 19.04.2015, 22:50
7. Ich glaube

solange Menschen, die jederzeit ein Dach über dem Kopf haben können und dreimal am tag etwas zu essen, denken, dass es ihnen schlecht geht und andere ihnen etwas wegnehmen werden, solange werden wir dieses Problem haben. Wäre ich in einem Krisengebiet oder Armenhaus der Welt geboren wäre ich auch auf einem dieser Boote. Mit Sicherheit. Sie sind mir alle willkommen. Die Welt hat im Laufe der Geschichte diese Struktur geschaffen, dass es arme und kaputte, chancenlose und verarmte Regionen gibt. Niemand kann diese Menschen das Recht nehmen, hier eine bessere Zukunft zu suchen. Keiner ist weniger wert, nur weil er nicht mit dem goldenen löffel im Mund geboren wurde.

Beitrag melden
wolffm 19.04.2015, 22:51
8. in diese richtung sollte man denken

In diese Richtung sollte man denken und dann sichere Transportwege einrichten.
Es muss aber so viel Realitätssinn herrschen, das klar ist:
Je mehr Hoffnung wir bieten, desto mehr werden kommen wollen. Es wird also nur funktionenieren, wenn gleichzeitig das Geschäft der Schlepper komplett unterbunden wird, indem diese Boote bereits beim Verlassen zB der Lybischen Hoheitsgewässer zurückgeschickt werden.

Beitrag melden
carterutm 19.04.2015, 22:58
9. Die Wahrheit ist doch...

dass Europa überhaupt kein Konzept hat. Es gibt auch, jedenfalls in Deutschland, keine ernsthafte Diskussion darüber, wie Einwanderung gemanaged werden kann, was sie kostet, was sie einbringt und wieviele Einwanderer unsere Gesellschaft pro Jahr mit einer tragfähigen Perspektive auf Integration verträgt. Stattdessen tut man so, als würden Flüchtlinge irgendwann in ihre Heimat zurückkehren - was angesichts der Lage z.B. in Syrien vollkommen unrealistisch ist. Wer es hierher schafft, wird bleiben, zur Not auch "illegal". Und spätestens die Kinder, die hier geboren werden und die Heimat ihrer Eltern nur noch aus Erzählungen kennen, wird man unter humanitären Gesichtspunkten nicht zwangsweise dorthin zurückzuführen können. Die verantwortlichen Politiker sollten deshalb aufhören, so zu tun, als bräuchten Flüchtlinge nur ein Dach über dem Kopf und ausreichend zu essen. Sie brauchen eine Aussicht auf eine Zukunft als Teil unserer Gesellschaft. Wahr ist leider auch, dass es weitaus mehr Menschen gibt, die nach Europa streben, als Europa aufnehmen kann, ohne den hier bereits lebenden Menschen gegenüber unverantwortlich zu handeln. Das rechtfertigt es aber nicht, den Kopf in den Sand zu stecken. Wer das tut und die Diskussion Leuten vom Schlage der Pegida überlässt, muss sich über Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte nicht wundern. Deshalb muss Klartext geredet werden - Einwanderung lässt sich nicht verhindern, allenfalls steuern und gestalten.

Beitrag melden
Seite 1 von 18
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!