Forum: Politik
Europäisches Parlament: Schulz erwägt Wechsel in die Bundespolitik
REUTERS

Berlin statt Brüssel: Martin Schulz will nach Informationen des SPIEGEL in die Bundespolitik wechseln - sollte er nicht länger Präsident des Europäischen Parlaments bleiben können.

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Emderfriese 03.09.2016, 11:06
60. Willkommen?

Drollig.
Aber so ist das Selbstverständnis unserer Politiker eben: er erwägt einen Wechsel von einem Parlament in das andere. Hat denn der Wähler da nicht auch noch ein Wörtchen mitzureden? Will eine Mehrheit dieser Wähler Schulz denn überhaupt im Bundestag?
Ich vergaß: Im Grunde hat der Wähler nicht wirklich zu bestimmen über die Zusammensetzung unserer Volksvertretung. Das mauscheln die Parteien unter sich aus. Selbst das gemeine SPD-Mitglied kann da wenig melden. Seit langem haben sich Seilschaften und Strukturen ausgebildet, die einsame Entscheidungen treffen. Zum eigenen Zweck und Nutzen.
Na dann, herzlich willkommen schon mal, Herr Schulz, im neu zu wählenden Bundestag!

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eurorentner 03.09.2016, 11:06
61. @jackohnereacher Es gibt fast nur...

...Politiker, die ihre eigene und/oder Merkels Meinung vertreten, von einem SPD-Politiker erwarte ich, dass er die Meinung des Volkes vertritt.

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lastwebpage 03.09.2016, 11:07
62. Kanzlerkanditat?

1) Es drängt sich für mich der Verdacht auf, dass die SPD auf diesem Wege versucht einen Kanzlerkanditaten zu bekommen. Vielleicht rechnet sich der SPD Vorstand selber ja mit Schulz bessere Chancen aus, als mit Gabriel.
ABER... würde, rein theoretisch, Junker für die CDU antreten, wäre ich mir ziemlich sicher, wer gewählt würde.
2) Jemand auf einem recht hohen Posten in der EU wird durch das EU-Parlament (??) nicht wiedergewählt. Dann gehört diese Person für mich in die EU-Opposition. "Ach nöö, dazu habe ich keine Lust und suche mir lieber einen Posten in meinem Land!" eine etwas merkwürdige Einstellung, finde ich.

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toll_er 03.09.2016, 11:07
63. immer ein warmes Plätzchen

Es ist unglaublich.... in Brüssel war er gut aufgehoben, versorgt, was ja für viele Bundespolitiker so erstrebenswert ist... ein ruhiges, gut bezahltes Plätzchen.... und jetzt... wird dem Selbstdarsteller noch ein neues warmes Plätzchen am bundespolitischen Kamin eingerichtet? Bitte nicht!

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rudlith 03.09.2016, 11:07
64. Nur zu Schulz

Also Schulz als SPD-Kanzlerkandidat: das würde der SPD den letzten Rest geben. Nur zu Schulz, wir deutschen Wähler haben nur aud Dich gewartet ...

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epigone 03.09.2016, 11:07
65. Au ja!

Ein echter Sympathieträger, quasi ein Zwillingsbruder von Siggi-Pop! Weiter so, alte Tante SPD!

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csapo-f 03.09.2016, 11:08
66. Boxenstopp gönnen!

"Aufgrund von schlechten schulischen Leistungen bekam Martin Schulz nicht die Zulassung zum Abitur und musste das Heilig-Geist-Gymnasium 1974 nach der 13. Klasse mit der Fachoberschulreife verlassen." (Wikipedia)

Herr Schulz sollte sich eine Auszeit gönnen, seine Wissenslücken (z.b. Geschichte Ost-, Südost- u. Ostmitteleuropas) füllen und sein Abitur nachholen.

Als Mensch ist er sicherlich ganz in Ordnung, dass ist sein großer Vorsprung vielen anderen Politikern gegenüber.

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ghdh 03.09.2016, 11:08
68. Gut für die CDU

Er wird den Niedergang der SPD beschleunigen, da freut sich die CDU und AFD.

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GMNW 03.09.2016, 11:08
69.

"Europa"- Schulz ist ein typischer Vertreter der heutigen SPD. Laut, aggressiv, so beschränkt in der Wahrnehmung faktischer Probleme, so unbeirrt in idiotischen Forderungen. Was bei ihm vielleicht mit den getönten Scheiben seiner Staats-Karossen zu tun hat: Denn, wenn er auch zwischen Brüssel, Hochburg des jihadistischen Millieus, und Straßburg mit seinen gefährlichen Problemvierteln hin und her pendelt, er sieht nichts von den Folgen der Politik, für die er Verantwortung trägt.
"Europa"- Schulz steht mit seinem Amt für den Zustand und das Zukunftsversprechen der EU:
Europas Grenzen stehen schutzlos offen, das Parlament beschließt nach erbitterten Debatten einheitliche Kondom- und Bananengrößen, fördert gleichzeitig den Tabakanbau und führt Krieg gegen Zigarettenwerbung, schafft Glühbirnen ab und macht vor allem Spesen. Nun sollen neue Luxus-Limousinen mit „Panikknopf“ angeschafft und die Chauffeure in einheitliche Livree eingekleidet werden. Die Bonzen spielen Fürst anno 1815. Und Schulz, der mehr verdient als die Bundeskanzlerin, ist der beste Repräsentant des ganzen Elends.
Er steht exemplarisch für das Elend der SPD. Funktionäre als Maulhelden, Phrasendrescher, geboten wird Banales statt Substanz.
Und diese Figur soll möglicherweise der angehende Kanzlerkandidat der deutschen Sozialdemokratie werden? Die aufgeklärten, mündigen Bürger/-innen werden 2017 den famosen "Europa"- Schulz samt SPD in den Untergang schicken!

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