Forum: Politik
Europas Presse zu den Koalitionsverhandlungen: "Deutschland hat sie nicht mehr alle"
DPA

Fast acht Wochen ist die Bundestagswahl her, eine neue Regierung noch nicht in Sicht. Die ausländische Presse wundert sich über die lange Koalitionssuche in Deutschland und registriert aufmerksam die Linksöffnung der SPD.

Seite 1 von 5
unixv 15.11.2013, 12:21
1. zu langsam!

Zitat von sysop
Fast acht Wochen ist die Bundestagswahl her, eine neue Regierung noch nicht in Sicht. Die ausländische Presse wundert sich über die lange Koalitionssuche in Deutschland und registriert aufmerksam die Linksöffnung der SPD.
Jetzt könnten die Sozen es packen, mit R-R-G hätten wir wieder eine Regierung die wieder etwas Gerechtigkeit und Ausgleich in die Gesellschaft bringen könnte. Weiter so wie bisher wird auch hier im Lande den Bürgerzorn, wenn nicht sogar Soziale Unruhen bringen, das mal sicher!

So, geht es nicht weiter!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Intranuovo 15.11.2013, 12:28
2.

Man kann dem Satz zustimmen oder ihn zurückweisen. Was ich etwas lächerlich finde, ist aber, dass dieser Satz gerade aus Italien stammt. Einem Land das für eine leichte Regierungsbildung und inbesondere auch stabile Regierungsbündnisse steht. Ach nee, ist in Italien ja doch nicht immer so...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rkinfo 15.11.2013, 12:33
3. Dauerthema 'Exportüberschüsse' / mehr Kaufkraft in Deutschland

Wir werden uns dem Thema Minderung der Exportüberschüsse stellen müssen. Da offensichtlich wohlhabende Firmen und Privatleute nicht mehr Waren importieren werden bleibt nur die Stärkung des 'kleinen Mannes' übrig. Es lässt sich das Thema vielleicht noch wenige Jahre aussitzen aber Umsetzung ist nötig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dani216 15.11.2013, 12:34
4. Am meisten amüsiert natürlich wieder

Zitat von sysop
Fast acht Wochen ist die Bundestagswahl her, eine neue Regierung noch nicht in Sicht. Die ausländische Presse wundert sich über die lange Koalitionssuche in Deutschland und registriert aufmerksam die Linksöffnung der SPD.
die Presse aus Italien, die die langen Koalitionsverhandlingen kritisiert.
Klar, wenn man gewöhnt ist, dass die Koalitionsverhandlungen im eigenen Land kürzer sind.
Im Gegensatz zu Italien halten Regierungen bei uns dafür aber auch um einiges länger.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
styxx66 15.11.2013, 12:34
5. xxx

Zitat von sysop
Fast acht Wochen ist die Bundestagswahl her, eine neue Regierung noch nicht in Sicht. Die ausländische Presse wundert sich über die lange Koalitionssuche in Deutschland und registriert aufmerksam die Linksöffnung der SPD.
Ja da kann ich mich als Bürger von DE doch nur anschliessen. Diese Koalitionsverhandlungen sind eigentlich nicht mehr erklärbar und das "Wunschkonzert der Protagonisten" wird sich auch noch weitere Wochen oder Monate hinziehen. Die ausländische Presse drückt das noch sehr vornehm aus, was die Selbstdarsteller dem geneigten Publikum an Arroganz und Blauäugigkeit so zu bieten haben. Chapeau.

Das Beste für uns Bürger wären glaube ich Neuwahlen, denn was sich da für uns auf dem Ponyhof Berlin so zusammenbraut ist der Horror und unerträglich. Avanti Dilettanti.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
maturin001 15.11.2013, 12:39
6. optional

Im Ausland denkt man immer noch, dem Land - und somit seinen Bewohnern - müsste es angesichts aller Daten phantastisch gehen. Natürlich wäre dann alles, was ein "weiter so" behindert, undenkbar unlogisch. Leider haben viele Kommentatoren hüben wie drüben noch nicht begriffen, dass die soziale Spaltung, die in Deutschland mit Verve betrieben wird, sich genau jetzt in der SPD abbildet. In der Folge schlingert die im Zerfall befindliche Sozialdemokratie zwischen linken und rechten Positionen, bis nichts mehr übrig sein wird - weder rechts, wo die CDU das Original darstellt, noch links, wo die Linken die "Bad Bank" der Sozen spielen, wie kürzlich ein Forist zutreffend bemerkte. Richtig lustig wirds aber erst dann, wenn die SPD-Mitglieder in einem kollektiv lichten Augenblick eine Regierungsbeteiligung ihrer Partei ablehnen. Möglicherweise wird dann auch das Ausland genauer hinsehen, was für Vorboten der aufziehenede Neofeudalismus hierzulande schon gebracht hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nemensis_01@web.de 15.11.2013, 12:44
7. So weit

ist es schon gekommen. Während früher halb Europa an unserem Tropf hing, kommen sie jetzt mit klugen Ratschlägen oder sogar Häme. Und womit? Mit Recht. Selbst das Ausland hat erkannt, welche Gestalten da in Berlin verhandeln. Diese Leute kann man nicht für vol nehmen und das wühlt die Menschen in Europa natürlich auf. Sollte es tatsächlich zu einer Regierung kommen, wie sie sich derzeit abzeichnet, dann stöhnt nicht nur der deutsche Michel, sondern Europa ächzt und knarrt im Gebälk, unter dem Eindruck der Kirmesmusikantenkoalitionäre. Und selbst Merkel wird an Ansehen verlieren. Denn sie wird in dieser Koalition mehr als gefordert werden, Leute wie Steinbrück, die ihr in der letzten GoKo den Rücken frei gehalten haben, sind nicht in Sicht. Und man kennt ja den wandelnden Hosenanzug, sobald er Farbe und Position bekennen muss, macht er sich in denselbigen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
joG 15.11.2013, 12:49
8. Es scheint auch eine Schnapsidee....

....mit einer Partei koalieren zu wollen, die in wesentlichen Dingen gegensätzliche Versprechen ihren Wählern machte. Es gibt keinen Kompromiss zwischen ja und nein. Einer muss nachher gelogen haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
italianofan 15.11.2013, 12:53
9. nemensis:01 SIE machen es mir leicht

Zitat von nemensis_01@web.de
ist es schon gekommen. Während früher halb Europa an unserem Tropf hing, kommen sie jetzt mit klugen Ratschlägen oder sogar Häme. Und womit? Mit Recht. Selbst das Ausland hat erkannt, welche Gestalten da in Berlin verhandeln. ....
---- Sie Sagen es wie es ist. Ich glaube der Merkel wird die 4 Jahre nicht durchhalten
Langsam muss Deutschland merken was ist

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 5