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Europas Reaktion auf Merkels Reaktion auf Marcon: Hackepeter à la Kanzlerin
REUTERS

Angela Merkel reagiert auf die Reformvorschläge des Französischen Präsidenten - will damit aber vor allem die Hardliner in der Union besänftigen. Die Reaktion in Brüssel: Achselzucken.

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brux 04.06.2018, 17:56
10. Merkel etc.

Merkel ist keine gute Europäerin, es fehlt ihr einfach die Grundsozialisation.
Aber sie ist auch nicht Deutschland und spricht nicht für alle Deutschen.
Leider fehlt es denen auch etwas an Verstand: Deutschland wäre ohne die EU nicht viel. Das sollte man nie vergessen.
Also Mut, Landsleute. Was kann daran falsch sein, so gut wie die Franzosen zu leben?

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brux 04.06.2018, 17:58
11. Hinweis

Zitat von Süddeutscher
Die Mehrheit der Deutschen will keine Schuldenvergemeinschaftung. Sie will zwar mehr EU, aber nicht den Preis dafür bezahlen. Das verschweigt der Artikel. Daher liegt Merkel richtig, wenn sie den Forderungen nicht nachkommt. Sie hat wohl endlich begriffen, dass sie für die Interessen der Deutschen eintreten muss. Die Reaktionen der anderen interessieren daher nicht. Es ist ja nicht das Geld der Netto-Empfänger, das verbraten würde, wenn Macrons Plan aufginge.
Die Mehrheit der Deutschen hat doch gar keine Ahnung. Wir sind nicht die Reichsten in der EU und Schulden haben wir auch reichlich.
Frankreich und Italien sind Nettozahler und pro Kopf liegt Deutschland nicht vorne. Kann man wissen.

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scratchpatch 04.06.2018, 18:03
12. Momentan geht gar nichts

Das wäre aber auch sehr verwunderlich gewesen, wenn Finanzminister Scholz auf Macrons Vorschläge geantwortet hätte statt Merkel. Wie kommt man denn auf so etwas? Es ist ja klar, dass im Moment kaum etwas geht in der EU. Wer will denn all die gegensätzlichen Positionen von Dänemark bis Italien, von Finnland bis Polen zusammenbringen? Macron jedenfalls nicht, der begnügt sich damit, Ideen in die Welt zu setzen, die dann bitte andere umsetzen mögen. Gut, wenn dann Merkel schuld ist, wenn es nicht so klappt mit seinen Vorschlägen, das macht sich immer gut. Mal ganz ehrlich - hätte er seine Vorschläge denn durchsetzen können, wenn Merkel Ja und Amen gesagt hätte? Eben nicht. Solange sich nichts an den Entscheidungsprozessen ändert und solange es nicht einige Länder gibt, die sich als Kerneuropa nach vorne wagen und die anderen mitziehen (ganz unabhängig von den Macron-Ideen), wird auch im Schneckentempo kaum etwas vorangehen. Übrigens wird in einer CNBC-Kolumne die Meinung vertreten, dass die EU nicht auseinander fallen werde, aber die deutsche Dominanz zu Ende gehe. Dabei wird auch ein "weit verbreitetes und respektiertes" Nachrichtenblatt genannt, das sich mit der Frage beschäftigte, warum uns Deutsche niemand liebe. Natürlich der "Spiegel". https://www.cnbc.com/2018/06/03/the-european-union-will-not-unravel--commentary.html

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teddy10 04.06.2018, 18:11
13. “Politische “ Chefin des Verfassungsausschusses

Gibt es denn auch eine nicht politische Chefposition des EP Verfassungsausschusses z. B. einen Verwaltungschef ? Drücken Sie sich doch mal präzise aus (zB wenn Sie “polnische “ meinen) !

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Anton Ernst 04.06.2018, 18:12
14. Was will eigentlich Europa

Macron will Europa erneuern und Merkel ist bereit erhebliche Teile zu finanzieren.
Die EU besteht aus 27 Mitgliedsländern, von den 19 den Euro haben. Aber Merkel und Macron verhandeln offensichtlich bilateral, der Rest der EU/Eurozone wird ausgeblendet. Allen ist doch bekannt, dass diese "Erneuerung bzw. Übergang zur Haftungsunion" von zahlreichen Euro-Ländern sehr kritisch gesehen wird und ein Zustimmung dazu nicht absehbar ist.
Des vertraue ich auf Niederland, Belgien, Österreich und mache mir weiter keine Sorgen um meine Ersparnisse.

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karlo1952 04.06.2018, 18:18
15. Wenn keiner mehr will

was der andere will, dann hört man am besten auf. Das ist auch in der Ehe oder in einer Beziehung so, obwohl es dort auch manchmal lange dauert, bis die Einsicht so weit ist. Aber dann doch lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende, wie es momentan aussieht.

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Metternich 04.06.2018, 18:20
16. Hackepeter

-Hackepeter gibt Kacke später- (Kurt Krömer).

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haarer.15 04.06.2018, 18:26
17. Mutlos und ideenlos

Deswegen verdient das ganze noch nicht einmal das Prädikat Minimalkompromiss. Mit solch kleinen Luftbläschen kriegt Merkel auf diese Art nichts gebacken. Das schlimmste: Sie betreibt hier eigene Nabelschau und will nur ihre Fraktion bei Laune halten. Wie kleinkrämerisch ! Dabei sollte es um das gerade nicht gehen. Es geht um soviel mehr für Europa. Sie hat das Heft ohnehin nicht mehr in der Hand - das wurde ihr bereits abgenommen.

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bedireel 04.06.2018, 18:33
18.

Die Welt ist in Unruhe....
das hat nur begrenzt etwas mit Deutschland zu tun. Wir werden längst vom Internet beherrscht. Dieses gaukelt uns vor, dass die Welt in Unruhe ist und versetzt uns damit in Unruhe. Wenn Frau Merkel nicht wäre zumindest in Deutschland würde es uns im Großen und Ganzen verdammt gut gehen. Da diese Koalition aber Wirklichkeit ist, wurde klar: Es geht nicht mehr um Inhalte, sondern um Machterhalt und um Pfründe. Der Wählerwille präferiert eine Regierung "Konservative CDU - CSU – AfD und vielleicht noch FDP. Dort ist die Mehrheit der Wähler inzwischen angekommen nach den einsamen Entscheidungen unserer Kanzlerin. Da ist für Macron Gott sei Dank nur noch wenig Spielraum.
M.f.G.

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haarer.15 04.06.2018, 18:43
19.

Zitat von Süddeutscher
Die Mehrheit der Deutschen will keine Schuldenvergemeinschaftung. Sie will zwar mehr EU, aber nicht den Preis dafür bezahlen. Das verschweigt der Artikel. Daher liegt Merkel richtig, wenn sie den Forderungen nicht nachkommt. Sie hat wohl endlich begriffen, dass sie für die Interessen der Deutschen eintreten muss. Die Reaktionen der anderen interessieren daher nicht. Es ist ja nicht das Geld der Netto-Empfänger, das verbraten würde, wenn Macrons Plan aufginge.
Sie vergessen, dass das extreme Leistungsbilanzgefälle im Euroraum auch nicht in unserem Interesse sein kann. Das ist doch gerade eine der Ursachen für das europäische Dilemma. Der Krise können wir so nicht Herr werden. Frau Merkel hat keinen Plan und keine Kreativität, wie man Europa überhaupt zukunftsfest gestalten kann und den Zusammenhalt fördern kann. Im Gegensatz zu Macron, der wenigstens mutigere Akzente setzt. Sie ist halt nur Physikerin und keine Ökonomin. Und selbst die sollten nicht immer nur nach Schulbuch agieren. Dazu ist die Lage zu ernst.

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