Forum: Politik
Europavotum: Wir sind Wahlsieger
AP

Trotz vielerorts sinkender Wahlbeteiligung und obwohl Populisten Erfolge feiern konnten: Diese Wahl ist historisch. Denn sie hat die Macht in Europa verschoben - in Richtung der Wähler.

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biberzahn 26.05.2014, 09:01
60. Dagobert Duck ist ihr Gott.

So so, die Macht hat sich verschoben wo hin? Die kapitalistischen Ayatollah werden genauso weiter machen wie immer.
Die Banken betreiben ihr Casino weiter mit Leerverkäufen und betrügerischen Produkten.

Keine Spur einer wirklichen Alternative zu einem Wirtschaftssystem das am Ende ist.
Die Umwelt wird zerstört, der Reichtum ist extrem ungerecht Verteilt, es wird viel Mist Produziert.
Waffen-, Frauen- und Drogenhandel florieren bestens.
Hauptsache Profit und Kriege sind im Haus Europa auch nicht unwahrscheinlich solange die Waffenindustrie zügellos produzieren und verkaufen darf.
Die Politiker in der EU sind D-Garnitur und bedienen sich wo sie können, die Lobbyisten haben an jeder Ecke in Brüssel ein Büro oder sitzen gleich im Parlament, die Korruption blüht.
Was bitte soll an dieser EU gut sein.
Die EU ist Mist und der Euro hat den normalen Menschen in Deutschland die Hälfte ihres Gelds geklaut.
In der Dialektik der Aufklärung wird erklärt(Adorno/Horkheimer),wie die neue Religion entstanden ist: Wachstum. eigentlich ist der Schlips als Symbol genauso zu sehen wie das Kopftuch.
„Selbstbesinnung“ und Selbstkritik wäre der Weg in eine andere Vernunft aber davon ist die EU Meilenweit entfernt genauso, es wird das Geld anbetet.

Dagobert Duck ist ihr Gott.

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schwabenstreich 26.05.2014, 09:02
61. Wir hätten gewonnen, wenn es in der EU

mehr Volksabstimmungen geben würde.
Ansonsten ist der "Wählerpfeil" abgeschossen und in ein paar Jahren wissen wir. ob wir richtig "geraten" bzw. gewählt haben !

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freespeech1 26.05.2014, 09:07
62.

Welchen Einfluss hat denn ein Wähler, wenn er einer von 400.000.000 ist?
Und ich denke, fast allen ist es egal, ob der Präsident jetzt Schulz oder Juncker ist. Für Schulz spricht allenfalls die nationale Karte. Hätten die Sozialisten einen Italiener oder Letten als Kandidat aufgestellt, er wäre auf keinem Wahlplakat zu sehen gewesen, niemand würde sich für ihn interessien.

Auch wenn aufgeregte Beiträge von Politikern und Journalisten den Eindruck erwecken wollen, hier passiert etwas Spannendes, es ist nicht so. Es hat sich durch die Präsentation von Spitzenkandidaten nichts geändert.

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andreu66 26.05.2014, 09:09
63. Schwache Europa-Parteien

Die Zersplitterung des europäische Parlaments lässt wohl eher befürchten, dass die nationalen Regierungen mehr Einfluss gewinnen.
Auch können weder Junker noch Schulz bei etwa 25% der Sitze für ihre jeweilige Gruppe ernsthaft behaupten, sie seien demokratisch legitimiert und es führe kein Weg an ihnen vorbei.

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caecilia_metella 26.05.2014, 09:10
64. Kürzlich

hat mir einer, den ich nicht zuordnen konnte geschrieben, da oben sitzen nur Linke, die Kinder verderben und die Familie abschaffen wollen.

CDU (-0,7), CSU (-1,9), FDP (-7,6) haben Stimmen verloren.
EVP (Europäische Volkspartei) 2014 (von 36 auf 28,23%) christlich-demokratisch und konservativ-bürgerlich.
Aber dieses Bild ist jetzt korrigiert.
Danke schön.

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Spiegelkritikus 26.05.2014, 09:11
65. Elitenprojekt EU

Zitat von sysop
Trotz vielerorts sinkender Wahlbeteiligung und obwohl Populisten Erfolge feiern konnten: Diese Wahl ist historisch. Denn sie hat die Macht in Europa verschoben - in Richtung der Wähler.
Ach was, diese EU soll jetzt auf einmal demokratischer sein? Bleiben wir doch einfach bei den Fakten: Gestern wurde von den Bürgern ein ziemlich machtloses EU-Parlament gewählt, ihm fehlt das entscheidende Initiativrecht für Verordnungen und Gesetze. Weiterhin bestimmen Regierungschefs (vor allem Merkel) und Kommission, wo es lang geht. Das beginnt schon mit der Ernennung des Kommissionspräsidenten: Merkel wird den konservativen Banken- und Industriefreund Junker durchboxen.

Die EU- und Eurokritiker werden zwar für Diskussion im Parlament sorgen, an der vorherrschenden EU-Politik zugunsten des Kapitals werden sie freilich ebenso wie die Linke nichts ändern können. Aufgrund der konservativen Mehrheit im Parlament und einem Kommissionspräsidenten Junker liegt die Macht mehr denn je bei den selbsternannten Eliten dieser EU.

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cato. 26.05.2014, 09:11
66. ...

Zitat von archivdoktor
Denke für Schulz - und dann natürlich auch für die Euro-Bonds. Obwohl Schulz das Thema der Euro-Bonds im Wahlkampf ignoriert hat......Mich verblüfft auch, dass rd. 27% der Deutschen für die Verallgemeinerung der Euroschulden sind - das hätte ich nicht gedacht!!
Schulz hat sich meines Wissens anders als Juncker gegen Eurobonds ausgesprochen ...

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jenli 26.05.2014, 09:12
67. Mit Siegesmeldungen ...

Zitat von sysop
Trotz vielerorts sinkender Wahlbeteiligung und obwohl Populisten Erfolge feiern konnten: Diese Wahl ist historisch. Denn sie hat die Macht in Europa verschoben - in Richtung der Wähler.
... in den Untergang.
Dieser Artikel erinnert mich an Honecker, der noch 1989 meinte, weder Ochs noch Esel hielten den Sozialismus in seinem Siegeszug auf. Ein Jahr später war er Ochs und Esel in einem.

Die EU verheddert sich von "Sieg" zu "Sieg" in immer mehr Widersprüche und die deutsche Presse scheint die Fähigkeit zur kritischen Berichterstattung verloren zu haben. Es gab mal Jubelperser, inzwischen gibt es in der Presselandschaft zu viele Jubeldeutsche.

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Jom_2011 26.05.2014, 09:13
68. .

Zitat von vaike
... Die Europäische Union wurde geschaffen, um den neuen grossen Krieg in Europa zu vermeiden. ...
Mitnichten. Das war eher ein Nebeneffekt, aber nicht der Grund. Dieser liegt mit dem Vorläufer Montanunion klar auf der Hand - es ging und geht nur um wirtschaftliche Gründe. Die EWG - eine rein wirtschaftsbasierte Übereinkunft. Die EU mit der Euroeinführung - ebenso. Mögliche Risiken der Euroeinführung - ignoriert.

Das Brüsseler Eurokratiemonster - aufgeblasen, damit jedes Mitglied seine Schäfchen ins Trockene bringen konnte. Einmal installiert suchen diese sich natürlich Arbeit, Legitimation sozusagen. Und dann kommt sowas wie Glühbirnenverbot, Vorgaben zur Bananen- und Gurkenkrümmung heraus. Sicherlich gibt es auch ein paar sinnvolle Vereinbarungen, aber das fatale an dieser Angelegenheit ist, der Bürger wird nicht mehr gefragt, egal wie gravierend die Einschnitte sind. Das alternativlose Gefasel der Politoberen ist nur noch das Sahnehäubchen obendrauf.

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iglobsne 26.05.2014, 09:14
69. was ist eigentlich ein Populist

Es ist erstaunlich, wie oft das Wort Populist fällt; mit Wittgenstein zu reden; es wird nicht wahrer je öfter man ewas sagt! Diese Populistenschelte hat sowas "Flüchtendes", wenn einem nichts mehr einfällt, gegenüber seinem politischen Gegner, wird die Populistenkarte gezogen. Haben Sie sich eigentlich mal Gedanken darüber gemacht; warum Populisten so erfolgreich sind; weil sie Dinge vereinfachen; WARUM bitte können das die etablierten Parteien ncht mehr? warum meint man ständig, diese wollten einen "übers Ohr hauen", den eigenen Profit in den Vordergrund stellen etc. (ich könnt noch Stunden lang...!). es gibt viel zu tun.....

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