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Europawahl in Deutschland: So groß war die Nichtwähler-Quote in Ihrer Region

Die Wahlbeteiligung ist in Deutschland gestiegen - auf immerhin rund 48 Prozent. Wo gingen die meisten Bürger bei der Europawahl an die Urnen, wo blieben sie lieber zu Hause? Die interaktive Karte verrät es.

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l.augenstein 26.05.2014, 10:03
10.

Zitat von sysop
Die Wahlbeteiligung ist in Deutschland gestiegen - auf immerhin rund 48 Prozent. Wo gingen die meisten Bürger bei der Europawahl an die Urnen, wo blieben sie lieber zu Hause? Die interaktive Karte verrät es.
Die Wähler erwarten offensichtlich nicht viel von Brüssel. Nicht nur, dass einem die Arbeit des EU-Parlaments fremd und fern ist, ist auch die Allgegenwärtigkeit der Brüsseler Bürokratie teuer, undurchsichtig, fremd. Da ist Wahlenthaltung bei vielen Wählern vorprogrammiert.
Den EU-Politikern ist das egal, die haben ihre Legitimation und damit das Ticket zu den Futtertrögen.

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tubaner 26.05.2014, 10:09
11.

Zitat von Artikel
Ein Blick auf die Deutschlandkarte zeigt, wie die Beteiligung in den Regionen variiert und sich oftmals auch von wichtigen Faktoren wie Arbeitslosigkeit und Wirtschaftskraft abkoppelt. Sie gelten Studien zufolge als wichtige Einflussfaktoren bei einer Wahl.
Dass Bayern und Hessen insgesamt eine hervorstechend niedrige Wähler-Quote hatten, hat einen sehr einfachen Grund: die beiden Länder sind neben Niedersachsen (und den Stadtstaaten) die einzigen, in denen gestern keine Kommunalwahlen stattfanden.

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rotchenko 26.05.2014, 10:12
12. optional

Ich warte immer noch auf den Tag, an dem in den Mainstream-Medien endlich mal die Nicht-Wähler in den Statistiken berücksichtigt werden.. Wenn die tagesschau von 15% CDU und 50% 'Enthaltung' berichtet.. Vielleicht würde es auch was bringen, nach der Wahl einfach anhand der Wählerverzeichnisse Bußgeldbescheide zu verschicken.. 100-200€ dürften den ein oder anderen nächstes Mal an die Wahl erinnern..

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chilipalmer1911 26.05.2014, 10:23
13. Wenn man schon mal

zur Kommunalwahl schreitet, um zum Beispiel irgendeine "Hackfresse", zum Beispiel in Düsseldorf, nicht mehr ertragen kann, diese ständig in den Lokalnachrichten sehen zu müssen. ...., dann versucht man diesen sogenannten Volksvertreten in einem demokratischen Prozess abzuwählen. Und wenn man dann in dem Wahllokal auch noch die Europawahlunterlagen in die Hand gedrückt bekommt, dann sagt man sich halt "Na gut, geben wir da auch noch nen Kreuzchen zu". Und genau das ist der Grund für diese etwas erhöhte Wahlbeteiligung. Und was immer über die Nichtwähler gefaselt wird: auch die haben ihre Meinung zum Ausdruck gebracht! Und die Parteien haben ihr Geld, sprich die Wahlkampfkostenpauschale gerne genommen. Denn bei dieser Abzocke werden nicht nur die Wähler gezählt, sondern auch die Nichtwähler.

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P.Delalande 26.05.2014, 10:27
14.

Zitat von monolithos
Vorschreiben kann man die Wahlbeteiligung in Deutschland (leider) nicht, aber es ist schon auffällig, dass manche Regierungen ihre Bürger nicht mehr zur Ausübung ihres politischen Gestaltungsspielraums mobilisieren können.
Natürlich kann man dies auch genau gegenteilig interpretieren, nämlich dass die Bewohner dieser Regionen die Wahl als das begriffen haben was sie ja auch in Wirklichkeit war: eine Farce und die Vorspiegelung von Demokratie, die in Realität auf der EU-Ebene gar nicht stattfindet...

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Puri 26.05.2014, 10:40
15. Im Ernst?

Zitat von sysop
Die Wahlbeteiligung ist in Deutschland gestiegen - auf immerhin rund 48 Prozent. Wo gingen die meisten Bürger bei der Europawahl an die Urnen, wo blieben sie lieber zu Hause? Die interaktive Karte verrät es.
Im ganzen Artikel über den Vergleich der Wahlbeteiligung wird ein Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und Wirtschaftskraft zumindest suggeriert, die Kleinigkeit dass in Rheinland-Pfald gestern nicht nur Europa- sondern auch Kommunalwahl war wird einfach mal gar nicht erwähnt. Im Ernst?

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haarer.15 26.05.2014, 10:41
16. Überraschend

Die Beteiligung an der Wahl ist positiv anzusehen. Allerdings in den ländlichen Regionen Bayerns sieht es düster aus. Die Leute sind wahlmüde geworden und haben vorallem von der kurvigen bayerischen Hofstaatspartei die Schnauze voll. Eine Portion Gleichgültigkeit für Europa kommt dazu. Allerdings gibt es auch in Hessen sehr viele helle Flecken. Das sieht in beiden Bundesländern nicht gut aus.

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torte111 26.05.2014, 10:56
17. Arbeitslosenquote

Ein Thema, das mir schon länger unter den Nägeln brennt, ist die Angabe der Arbeitslosenquote. Ich kenne zufällig einige junge Leute, die gerne arbeiten würden, aber irgendwann schnell in Hartz IV gelandet sind, sich dann kein Auto oder Benzin leisten können und , weil sie zu weit weg von größeren Städten wohnen, schon mal kaum noch Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Sie hängen also in Hartz IV fest. Dass diese (und das sind eine Menge) nicht in den Zahlen erfasst werden, ist ein Skandal. Hier ist der Staat auch in Sachen Förderung (unbürokratisch!!) gefragt, es werden doch ach so viele junge Leute benötigt in den nächsten Jahren...

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Joshua Philgarlic 26.05.2014, 10:59
18.

Logisch, dass es für die Wahlbeteiligung positiv wäre, wenn Termine gebündelt würden (die Kommunalwahlen in Bayern sind gerade mal zwei Monate her!). Trotzdem zieht das nicht als Ausrede, nicht wählen zu gehen: ich war gestern nach 15 Minuten wieder zuhause. Ich denke, 15 Minuten kann JEDER von seiner wertvollen Sonntagsruhe erübrigen, um von seinem Wahlrecht gebrauch zu machen! Statt dessen wird lieber für die nächsten 5 Jahre geheult, dass man als Bürger nix zu melden hat.

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cmann 26.05.2014, 11:04
19. Mit klammheimlicher Freude

Zitat von sysop
Die Wahlbeteiligung ist in Deutschland gestiegen - auf immerhin rund 48 Prozent. Wo gingen die meisten Bürger bei der Europawahl an die Urnen, wo blieben sie lieber zu Hause? Die interaktive Karte verrät es.
habe ich festgestellt, das der unsägliche Herr Seehofer endlich mal eine "volle Ladung" abbekommen hat. Ich glaube zwar nicht, dass es deshalb eine Änderung seiner Haltung gibt, aber "schön ist `s doch"

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