Forum: Politik
Europawahl und Bremen: Hier verschiebt sich Grundsätzliches
Sean Gallup/ Getty Images; Odd ANDERSEN/ AFP

SPD und CDU verlieren drastisch an diesem Wahlsonntag - eine Zäsur. Die Grünen punkten mit einem pro-europäischem Kurs. Und in Bremen gibt es noch eine kleine Chance für die großen Verlierer.

Seite 14 von 20
stefan.p1 26.05.2019, 22:17
130. Ich weiß ehrlich gesagt nicht

welche herausragenden EU-Visionen die Grünen haben. Ist aber auch egal, weil sie im Europa-Parlament nur eine Außenseiter Rolle spielen werden. Evtl könnten Sie als Mehrheitsbeschaffer für die ehemaligen Groß-Parteien
herhalten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Kannebichler 26.05.2019, 22:19
131. Klima, nicht Europa

Die Zuwächse der Grünen liegen ja wohl eher in der Klimathematik begründet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bebreun 26.05.2019, 22:20
132. Grün regiert anders

Wenn Grün an der Regierung ist kommt etwas anderes raus als in Parteiprogrammen. Schon die Koalition unter Schröder als auch die Landesregierung in BW haben wirtschaftliche Interessen in den Vordergrund gerückt. Insofern belügen die Grünen ihre Wählerschaft mit idealen Versprechen und anderer Realpolitik.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Makrönchen 26.05.2019, 22:20
133. Spd

Bald dreht sich wieder das Personalkarussel bei der SPD. Schulz möchte Nahles als Fraktionsvorsitzender beerben.
Fällt denen nicht mal ein, dass sie auf die völlig falschen Themen setzen? Bei den Koalitionsverhandlungen war der Knackpunkt der Familiennachzug. Wie will man damit neue Wähler erreichen? Das betrifft doch nur ganz wenige Leute, und die sind noch nichtmal wahlberechtigt. Jetzt aktuell wird ein Riesenwirbel um die Bedürftigkeitsprüfung bei der Rente gemacht. Dabei würde jeder die Notwendigkeit einer solchen einsehen, das muss doch nichts schlechtes sein.
Die SPD hätte die grützige Urheberrechtsreform verhindern können - da hätte sie vor allem junge Leute als Wähler zurückgewinnen können. Dann noch Datenschutz, Browsertracking, Netzneutralität, Digitalisierung (aber nicht nur als Wirtschaftsthema wie bei der FDP), Netzausbau, das wären alles attraktive Themen, bei denen die SPD punkten könnte. Für Klimaschutz sind die Grünen zuständig, da kann die SPD garantiert keinen Blumentopf gewinnen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hajojunge 26.05.2019, 22:21
134. Wahlbeeinflussung?

Nachwahlbefragungen werden normalerweise stets nach dem Schließen der letzten Wahllokale veröffentlicht. Sie sollen noch vor der Bekanntgabe des amtlichen Endergebnisses erste Stimmungsbilder liefern und Hochrechnungen unterstützen.
Sie haben keineswegs den Zweck, den noch unentschlossenen Wählern, die erst später an die Wahlurnen gehen, eine zusätzliche Entscheidungshilfe an die Hand zu geben. -
Die Medien veröffentlichten jedoch schon Tage vorher u.a. die Resultate der Nachwahlbefragungen in den Niederlanden. Das Abschneiden der dortigen Sozialdemokraten war bereits im Vorfeld genau bekannt und konnte somit Auswirkungen auf Wahlentscheidungen in anderen Ländern haben.
Europa war ein einziges, großes Wahllokal. Erste Tendenzen sollten daher erst nach dem Schließen der letzten Wahllokale am Sonntagabend an die Öffentlichkeit gelangen.
Alles andere kann man nur als unzulässige Wahlbeeinflussung werten. Europa hat da wohl ein Demokratiedefizit. - Ganz im Gegensatz zu England. Dort ist die Veröffentlichung von Nachwahlbefragungen (Exit-Polls, nicht mit Brexit zu verwechseln) vor Schließung der Wahllokale gesetzlich verboten. Deshalb war von dort heute auch noch nichts zu hören.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fraenki999 26.05.2019, 22:22
135. Wie bitte??

Zitat von ray8
Die SPD hat in den letzten Jahren so unfassbar viele Fehler gemacht - programmatisch und personell. Aber wenn Rot-Rot-Grün salonfähig wird (innerhalb der SPD!), wird es die Partei nicht mehr lang geben. Denn im Westen wird sie dadurch für viele unwählbar. Auch für mich. Am linken Rand ist für die SPD nix zu holen außer Niederlagen. Wann merkt man das endlich im Willy-Brandt-Haus!!!?
Sie meinen, die SPD hat so viele Anhänger verloren weil sie soweit links ist???
Also ich könnte da sicher viele Dinge aufzählen, aber darauf wäre ich nicht gekommen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Paul-Merlin 26.05.2019, 22:25
136. Na ja, die Erben von CDU und SPD

Zitat von lucky.sailor
Die sogenannten Volksparteien CDU und SPD haben schon wieder nichts aus dieser vorhersehbaren Wahlschlappe gelernt. Während AKK behauptet das Wahlziel erreicht zu haben, fählt Nahles nur ein "schmerzlich" zu diesem katastrophalen Ergebnis ein. Während sich rechtslastige Parteien von Wahl zu Wahl in fast ganz Europa für Stimmenzuwächse feiern lassen, stecken die demokratischen "Volksparteien" den Kopf in den Sand und belügen sich selbst und ihre immer weniger werdenden Wähler weiter. Wenn das dann irgendwann auch die letzten treu(doof)en Stammwähler gemerkt haben. sind die auch weg!
sind eindeutig die Grünen. Während CDU und SPD krampfhaft nach rechts Ausschau halten und dort die Gefahr wittern werden sie tatsächlich von den Grünen an die Wand gespielt. Ob Deutschland mit den Besserwissern und ökologischen Eiferern auf einem guten Wege sind ist allerdings fraglich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ulrichskubowius 26.05.2019, 22:27
137. GRETA und REZO statt ANGIE und HEIKO

sicherlich etwas überspitzt, aber das ist für mich der Tenor dieser zukunftsträchtigen Wahl. Das kommt eben davon, wenn die Konservativen mit ihrem "C", wofür steht das eigentlich, für christlich ganz sicher nicht, meinen mit Worthülsen und verbalen Nebelkerzen, Gott sei Dank nur einen Teil des Volkes, verdummen zu können. Auch dort gibt es viele Mütter und Väter, die ihren Kindern und Enkeln eine zumindest einigermaßen heile Umwelt hinterlassen wollen, und das geht mit diesen Ignoranten an der Parteispitze eben nicht. Es hat sich neben diesem wirtschaftshörigem Verhalten auch noch so manches andere im Volk aufgestaut, das Versagen im Dieselgate, Bankenrettung auf Kosten der Steuerzahler, Wohnungsnot, um nur einige zu nennen, und jetzt bekommen die Blender, die meinen mit dem "weiter so" und "uns geht es so gut wie noch nie", die Bevölkerung ruhig stellen zu können, eine kräftige Klatsche verpasst. Warum man bei der SPD bis heute nicht begriffen hat, dass man angefangen von Schroeder's Hartz4, der Groko-Hörigkeit, und der Abkehr von der ursprünglichen Wählerschaft, bis heute keinen Plan für echte Sozialpolitik hat, ist mir unbegreiflich. Der Hammer war als ich gerade las, Nahles könnte ggfs. ins Aussenministerium weggelobt werden, ich gehe mal von einem Fake eines übernachtigten Journalisten aus. Wie man Wähler erreicht, haben die "Grünen" mit einer sauberen Personalpolitik und Thema Klimaschutz gezeigt. Die anderen Figuren haben noch nicht begriffen worauf das Volk eine Antwort haben will, nichtssagende und vor allem nicht eingehaltene Zusagen zum Klimaziel zeugen von einer obszönen Ignoranz z.B. der "Fridays for future" Bewegung und der dringendsten Fragen einem Grossteil der deutschen Bevölkerung. Dummheit und Macht hängen nun einmal oft zusammen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dieter-ploetze 26.05.2019, 22:27
138. der alte politikstil ist ein auslaufmodell

alles schoenreden, wenn mal selbstkritik dann hat diese keinen bestand, reden und handeln sind selten eins.
damit kommen die altparteien nun nicht mehr durch. wahrscheinlich sind sie auch zu traege und innerlich zerstritten um das noch aendern zu koennen. die gruenen profitieren lediglich davon, dass sie in keiner regierungsverantwortung sind, ihre mit der SPD in der regierungsverantwortung gemeinsam gemachten fehler traegt man sonderbarer weise nur der SPD nach. die entzauberung der gruenen wird sofort nach uebernehmen einer verantwortung beginnen.
eine neue politik kommt dann moeglicherweise aus einer volksbewegung, die den altparteien, dazu ist auch ab jetzt die AfD zu rechnen, in keinster weise mehr traut, ihnen keine zukunftsvisionen mehr abnimmt. das ist in frankreich bereits geschehen, nur hat es da einen vertreter des alten systems an die macht gespuelt. aber auch der geraet gerade ins wanken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Aristocat 26.05.2019, 22:28
139.

Zitat von James Blönd
Natürlich hat er Rücklagen gebildet. Wie gesagt, er war Wirtschaftsprüfer. Sie sind leider nicht auf den pensonierten Staatsbediensten mit 7.000 Euro Pension im Monat eingegangen. Vergessen oder sind Sie selber einer?
Beileibe bin ich kein Staatsbediensteter oder Beamter.
Beamte sollten meiner Meinung nach auch in die Rentenkasse einzahlen, wie jeder andere auch. Diese exorbitanten Beamten Pensionen müssen ebenfalls abgeschaft werden, das bisherige Verhältnis lässt sich ja nicht mehr mit Logik vermitteln.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 14 von 20