Forum: Politik
Europawahl und Bremen: Hier verschiebt sich Grundsätzliches
Sean Gallup/ Getty Images; Odd ANDERSEN/ AFP

SPD und CDU verlieren drastisch an diesem Wahlsonntag - eine Zäsur. Die Grünen punkten mit einem pro-europäischem Kurs. Und in Bremen gibt es noch eine kleine Chance für die großen Verlierer.

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Haarfoen 26.05.2019, 20:17
10. Ein guter Wahlabend!

Das Establishment ist angeschlagen und wurde vom Wähler abgestraft. Die neoliberale Politik der GroKo wurde abgestraft, die Wähler haben mehrheitlich für Europa gestimmt. Frau Nahles und Frau AKK sollen ruhig auf ihren Sesseln sitzen bleiben, damit der Niedergang von SPD und CDU/CSU nachhaltig weitergeführt wird. Es wird sich zeigen, wer in sozialer Hinsicht den Gegenpol zur wohlhabenden (und wenig sozialen) Wählerklientel der Grünen einnehmen wird. An Macron hat man ja gesehen, dass sich eine Partei sehr schnell aus dem Boden stampfen lässt. Ein guter Abend, ein Schritt in die richtige Richtung.

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haresu 26.05.2019, 20:17
11. Wann, wenn nicht jetzt?

Die SPD muss raus aus der Koalition. Und wann, wenn nicht jetzt. Für sich selber, notfalls aber auch aus der Verantwortung heraus nicht dauernd den Blick auf die Schwäche der Union zu verdecken. Die SPD stabilisiert letztendlich die Union und das ist nicht gut. Der Konflikt muss endlich zwischen den beiden wichtigsten Kräften, der Umweltbewegung und den wirtschafthörigen Ignoranten, stattfinden.

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jufo 26.05.2019, 20:17
12. Das SPD Problem

Auf Bundesebene hat die SPD das Problem, dass sie Politik für eine Bevölkerungsgruppe macht, die sie niemals wählen wird : die Rentner.

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qoderrat 26.05.2019, 20:19
13.

Zitat von
Martin Schulz und andere hatten bereits vor der Wahl Überlegungen angestellt, den Vorsitz der Fraktion zu übernehmen. Nahles könnte dann ins Kabinett wechseln, etwa als Arbeitsministerin, mancher meint gar: als Außenministerin.
Klar eine weitere Personal-Rochade, genau das wird die SPD wieder auf die Siegerstrasse führen. Ernsthaft, ich dachte der Sonneborn wäre der Satiriker?

Es ist nett wie der Artikel eine weitere rote Linie zieht und von einem 15% Sockel spricht, als ob das ein sicheres Fundament wäre.

Die Verweigerung einer personellen und programmatischen Erneuerung sowie der erneute Eintritt in die GroKo, mit den zu erwartenden Folgen, hat die Partei in die politische Bedeutungslosigkeit und Beliebigkeit versetzt. Es ist schwer mitanzusehen, aber diese Partei muss wirklich erst zusammenbrechen bis die Verursacher endlich aufgeben.

An alle die jetzt glauben Nahles stürzen zu können, wenn es jetzt noch zum Koalitionsbruch und einer vorzeitigen BTW kommt, dann sage ich heute voraus, wäre die SPD froh wenn sie ihren Sockel erreichen könnte.

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lucky.sailor 26.05.2019, 20:20
14. Nichts gelernt?

Die sogenannten Volksparteien CDU und SPD haben schon wieder nichts aus dieser vorhersehbaren Wahlschlappe gelernt. Während AKK behauptet das Wahlziel erreicht zu haben, fählt Nahles nur ein "schmerzlich" zu diesem katastrophalen Ergebnis ein. Während sich rechtslastige Parteien von Wahl zu Wahl in fast ganz Europa für Stimmenzuwächse feiern lassen, stecken die demokratischen "Volksparteien" den Kopf in den Sand und belügen sich selbst und ihre immer weniger werdenden Wähler weiter. Wenn das dann irgendwann auch die letzten treu(doof)en Stammwähler gemerkt haben. sind die auch weg!

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tommit 26.05.2019, 20:20
15. Wenn man so zuhört

haben doch schin wieder alle nur gewonnen und wenn es auch nur an Erfahrung ist..
Der Rest passiert hausintern...

Nach den Grünnen kommt als Fluchtburg für Pror´testwähler dann rechts? Ich wäre da mit dem Meriten verteilen äusserst vorsichtig ..
Zuerst genau schauen dann Sektkorken öffentlich ploppen lassen, sonst ist auch schnell anders ..
Soll man jetzt jubeln dass die Grünen so dzugewonnen haben wenn man den Grund dafür in Betracht zieht?

Auf welcher Promiparty wird Thunberg gerade vorgeführt?

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silbersee 26.05.2019, 20:20
16. Immerhin

15% hat die SPD zwar nicht verdient, die langen Gesichter zu sehen, tut aber auch gut. Dass Frau Nahles überbewertet wird, habe ich übrigens schon bei ihrem Antritt gesehen.

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didel-m 26.05.2019, 20:23
17. Das alte Westdeutschland geht politisch unter

Und damit der Wohlstands-Status-Quo der Nachkriegszeit.
Die neuen Gegensätze heißen: Grün--Rechts.
Der Westen stramm Grün, der Osten wählt AfD: Brandenburg und Thüringen stärkste Kraft. Weiter im Westen -Frankreich-wählt man rechts.

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fx33 26.05.2019, 20:23
18. Der SPD...

Der SPD fliegt jetzt endgültig die Schrödersche Agenda um die Ohren. Der Gedächtnisschwäche der Wähler haben es die Grünen zu verdanken, dass der Anteil der Grünen unter Fischer dabei vergessen wird. Aber die Grünen haben wenigstens noch den Klimaschutz im Gepäck, mit dem sie punkten können. Und warum immer noch soviele Wähler ihrer Stimme einer Partei geben, die Klientelpolitik für die oberen 10% machen (hier meine ich die CDU), obwohl sie nicht zu den Profiteuren, sondern Verlierern dieser Poltik gehören, bleibt für mich ein unergründliches Mysterium. Die Zuwächse der CSU haben sicher damit zu tun, dass deren weithin bekannter EVP-Spitzenkandidat Markus* Weber (who the fck is Weber?) Mitglied der CSU ist.
*ich kenne den richtigen namen. Es war eine Anspielung auf den allgemeinen Bekanntheitsgrad dieses Menschen

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Cannonier 26.05.2019, 20:24
19. Haben SPD oder CDU etwa

einen anti- Europäischen Kurs gehabt? Was soll diese Schlagzeile, liebe Spiegelredaktion? "Die Grünen punkten mit pro-europäischem Kurs"?
Hier wird wiedet herzhaft geframed wie es scheint. Beide Volksparteien haben sich ebenfalls zu 100% pro Europa ausgesprochen, gegen Nationalismus und haben drastischst verloren.
Also tut bitte jetzt nicht so als wären die Grünen die Erlöser hier.

Danke!

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