Forum: Politik
Eurotunnel: Premier Cameron will Flüchtlinge abschrecken
AFP

Mehr als hundert Migranten sind in der Nacht erneut damit gescheitert, von Frankreich aus durch den Eurotunnel zu gelangen. Premier Cameron versucht in der BBC sie abzuweisen: Großbritannien sei "kein sicherer Hafen".

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lupenreinerdemokrat 30.07.2015, 13:31
130.

Zitat von janos71
Na so viel besser sind die tollen Deutschen aber auch nicht, siehe: http://www.handelsblatt.com/politik/international/fluechtlinge-schweden/10749422-7.html Die Schweden haben nur ein Neuntel der Einwohnerzahl Deutschlands und nehmen so viele Flüchtlinge auf wie wir. Also die Deutschen sollten lernen viele Zahlen relativ auf die Einwohnerzahl zu beziehen denn dann liegt Deutschland oft hinten und es sieht nicht mehr ganz so toll aus.
Das ist natürlich ebenfalls geistiger Dünnpfiff, die Einwohnerzahlen dafür herzunehmen, wieviel zusätzliche Einwohner ein Land noch verkraften kann... meine Güte.

Nach Ihrer Logik sollen also auf einem Quadratkilometer, auf dem bereits 240 Einwohner sind, noch weitere 240 Zuzügler hinzu kommen, während im Nachbarland mit 22 Einwohner / km² nur 5 weitere hinzu kommen sollen?

Deutschland ist bereits überbevölkert!

LOL

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F-Shoe 30.07.2015, 13:34
131.

Solange nur in den Foren lamentiert wird, ist doch alles gut für Murksel und Kumpane, rein mit allem was Beine hat und Asyl sagen kann.(evtl. noch ANWALT bei Ablehnung) Wenn man die Kosten (nicht nur die direkten) hochrechnet, können wir uns 2017 die Kugel geben, dann geht hier nichts mehr ohne massive Steuererhöungen und Renten-, sowie anderer Sozialkürzungen.
1. In der Politik passiert nichts Ungeplantes.
2. Es gibt Gesetze und Vereinbarungen(Dublin), die das alles hätten verhindern können.
3. Folge ? Liegt auf der Hand (setzen Sie hier bitte Ihre Verschwörungstheorie ein)

Also vielleicht doch eher mit Fackel und Heugabel vor die Parlamente, bevor wir überrannt werden (www.deraustausch.de), oder weiter die Augen zumachen, nach dem Motto: Gottseidank erstmal kein Heim in meiner Nähe:

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FIFA87 30.07.2015, 13:34
132.

Zitat von PerIngwar
Warum nennt man die eigentlich plötzlich "Schleuser", oder gar "Menschenhändler"? Vor 30 Jahren nannte man sie "Fluchthelfer" und hat sie mit Bundesverdienstkreuzen geehrt. War das wirklich so viel anders? Auch die haben in den meisten Fällen gegen Gesetze verstoßen und Geld genommen.... Oder waren das andere Menschen, denen "geholfen" - oder die "geschleust" wurden?
Hallo,
Fluchthelfer (da haben Sie recht, die gab es nur an der innerdeutschen Grenze) brachten Leute (eigene Staatsbuerger uebrigens) von einer Diktatur (DDR) in ein Demokratisches Land (Westdeutschland). Frankreich und UK sind beide Demokratien. Die Personen die zwischen Frankreich und UK moeglicherweise transportiert wuerden, sind illegale Einwanderer. Diese Schleuserei mit der innerdeutschen Fluchthilfe auf die gleiche Stufe zu stellen ist absolut nicht angebracht.

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OHCRIKEY 30.07.2015, 13:37
133.

Zitat von janos71
Na so viel besser sind die tollen Deutschen aber auch nicht, siehe: http://www.handelsblatt.com/politik/international/fluechtlinge-schweden/10749422-7.html Die Schweden haben nur ein Neuntel der Einwohnerzahl Deutschlands und nehmen so viele Flüchtlinge auf wie wir. Also die Deutschen sollten lernen viele Zahlen relativ auf die Einwohnerzahl zu beziehen denn dann liegt Deutschland oft hinten und es sieht nicht mehr ganz so toll aus.
Es gibt auch Autofahrer, die mich bei Tempolimit 100 zügig überholen, obwohl ich schon 110 km/h fahre.

Die Beklopptheit anderer kann nicht der Maßstab für das eigene Handeln sein.

Auf Schweden bezogen heißt das: die sind einfach nur dämlich, derart viele Flüchtlinge und vor allem Armutsmigranten aufzunehmen, werden langfristig ihre ethnische und kulturelle Identität dadurch verlieren.

Wir sind allerdings auch dämlich, derart viele aufzunehmen, während sich der Rest der EU vor Lachen über unsere Dummheit am Boden krümmt. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: die italienische Marine holt die Leute wenige Kilometer vor der afrikanischen Küste ab, bringt sie nach Italien und dort werden sie dann trotz des Abkommens von Dublin in den Rest der EU gelassen. Gleichzeitig beschweren sich die Italiener über fehlende Hilfe, kommen aber nicht einmal auf die Idee, die aus Seenot geretteten Afrikaner wieder an der afrikanischen Küste abzusetzen.
Und wir diskutieren hier darüber, ob wir noch mehr tun sollten/könnten, obwohl wir den ganzen Spaß der EU in Spanien, Portugal und Osteuropa finanzieren, während die sich aus der Affäre ziehen.

Es ist ein einziger Witz. Und wenn der Euro nicht die EU sprengt, wird es der Migrationsdruck aus Afrika sein, der Europa wieder in Nationalstaaten mit scharfen Grenzkontrollen zersplittert. Sofern nicht jetzt etwas unternommen wird.

Die Stimmung kippt bereits. Da kann man sich lange über irgendenene Rassismus beschweren (den es zweifelsfrei gibt), das ändert nichts an den Tatsachen.

Seit jahren schlagen vernünftige Leute vor, Anlaufstationen für Asylanträge bereits im Ausland aufzubauen und gleichzeitig die Grenzen dicht zu machen. Denn es kann ja kein Zweifel daran bestehen, dass Menschen aus beispielsweise Bürgerkriegsgebieten unsere Hilfe verdienen.
Getan hat sich dahingehend bisher gar nichts.

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waldläufer111 30.07.2015, 13:37
134. Warum nur

Die Einwanderungszahlen über Großbritannien sind teilweise sehr widersprüchlich.
Rechnen wir mal durch: Bis zu 1.000 Personen versuchen über verschiedene Wege täglich in das Königreich zu gelangen um dort einen Asylantrag zu stellen. Na, dann werden es dieses Jahr fast 360.000 Personen sein?
Wie auch immer, selbst für Britische Verhältnis eindeutig zu viel!
Mensch Leute kapiert doch einfach, seit 2014 findet eine Völkerwanderung wie vor rund 1.500 Jahren statt.
Soll heißen, dass ab 2016 rund 2 Millionen Flüchtlingen den Nordwestlichen Kontinent aufsuchen werden! Ist da noch eine wirtschaftliche und kulturelle Integration möglich?
Hey ihr tollen Europäer, wacht auf und setzt dieses Thema endlich ganz oben auf die Agenda, um eine Lösung zu erreichen.
Fakt ist, dass zwischen 80% und 85% dieser Menschen definitiv Wirtschaftsflüchtlinge sind und über das Asylrecht gerne die alternativen Einwanderungsregelungen umgehen wollen, wenn es denn welche gibt!
Leute, ihr alle habt Mathe in der Schule gehabt... fangt endlich mal an zu rechnen!!!

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umbr-ch 30.07.2015, 13:37
135. Nichts bleibt so, wie es ist …

Zitat von uetchen
Es kann einem himmelangst werden, da inzwischen auch in den verschlafensten Provinzdörfern Asylbewerber nicht nur friedlich durch die Gegend ziehen und die Konflikte zunehmen. Ich möchte das bitte nicht, dies ist meine Heimat, und sie soll kulturell auch so bleiben, wie ich sie schon immer kenne.
Beschweren Sie sich nicht über angebliche ›Gutmenschen‹, sondern über Politiker, die ohne Not Kriege und militärische Konflikte (Afghanistan, Irak, …) lostreten und sich dann wundern, wenn die Welt Kopf steht. Verschärfend hinzu kommt, dass die Konfliktregionen stiefmütterlich behandelt und mit Almosen abgespeist wurden, sodass wir nunmehr lediglich die Früchte dieser Verfehlungen ernten.

In der Zwischenzeit stellen Sie sich bitte darauf ein, dass nichts so bleiben wird, wie es ist. Und diesmal bleiben auch die ländlichen Gegenden davon nicht unberührt.

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sorata 30.07.2015, 13:38
136. Solange

die Schurkenstaaten, Banker und Unterstützer von islamistischem Terror, Saudi Arabien und Katar, nicht endlich zur Rechenschaft gezogen werden, darf man sich nur auf noch größere Massen von Flüchtlingen einstellen.
Im Prinzip ist das eine Kriegserklärung an Europa, weil unser Leben und unsere Zukunft eine Richtung einnehmen wird, mit der wohl eine absolute Mehrheit der Deutschen nicht einverstanden sind.

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sl2014 30.07.2015, 13:42
137.

Zitat von dasdondel
eine Mauer zu bauen. Nur darauf wird's am Ende rauslaufen - 10m senkrechte Betonwand rund um Europa, alle 200m ein Turm besetzt mit 2 Schützen. Ich hab noch Fotos aus den 80ern. Nur ich vermute selbst das wird nicht funktionieren, damals waren's 20Millionen ausgesperrte, heute sind's eine Milliarde. Die rennen die Mauer einfach um.
Um bei Ihrem Sinnbild zu bleiben:
Das wird von der Stärke der Mauer und der Anzahl der Schützen abhängen.

Die Problemlösung muss anders aussehen.
Die Lebensverhältnisse in den Herkunftsstaaten müssen sich ändern, gleichzeitig muss sofort das australische Prinzip zur Anwendung kommen.

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siegip 30.07.2015, 13:44
138.

Zitat von ra-moabit
ich stimme Ihnen vollständig zu. England,Ungarn,Österreich schotten sich ab, Frankreich,Spanien,Italien,Polen nehmen erst gar keine Immigranten auf. Aber dafür grosses Fingerzeigen auf Deutschland.Und was Ihre Kritik an SPON angeht, absolut richtig.
Wo schottet Österreich sich ab, wir haben schon 60000 nur heuer hier und bis Jahresende werden es wohl weit über 80000 sein und das ist gemessen an der Größe und Bevölkerungszahl das doppelte was Deutschland dieses wahrscheinlich aufnimmt also halten Sie einmal den Ball schön flach ansonsten stoppen wir die nächsten Nachtzüge aus Ungarn nicht mehr in Salzburg sondern geben weiter freie Fahrt nach Dland.

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Atheist_Crusader 30.07.2015, 13:45
139.

Zitat von PerIngwar
Warum nennt man die eigentlich plötzlich "Schleuser", oder gar "Menschenhändler"? Vor 30 Jahren nannte man sie "Fluchthelfer" und hat sie mit Bundesverdienstkreuzen geehrt. War das wirklich so viel anders? Auch die haben in den meisten Fällen gegen Gesetze verstoßen und Geld genommen.... Oder waren das andere Menschen, denen "geholfen" - oder die "geschleust" wurden?
Ja, das waren andere Menschen. Das waren zunächst mal Leute, die kulturell nahtlos in ihr Zielland passten. Da musste man nicht viel für Integration ausgeben. Oder sich mit so putzigen kulturellen Eigenarten wie "tritt Leute zusammen, wenn sie seine Ehre beleidigen" arrangieren. Auch das Risiko, dass deren verkorkste Enkel irgendwann zum Krieg spielen nach Syrien fliegen, war auch erstaunlich klein.

Und achja, nicht zuletzt wurden den DDR-Bürgern nicht die EINREISE in die BRD, sondern die AUSREISE nach so ziemlich überall verboten. Wohingegen die "Flüchtlinge" überall hin flüchten könnten, aber sie ziehen nunmal wohlhabende Länder vor.

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