Forum: Politik
Ex-Anwalt Michael Cohen: Abrechnung mit Trump im US-Kongress
AFP

Rassist, Hochstapler, Betrüger: Gegen einen amtierenden US-Präsidenten werden im Kongress Vorwürfe erhoben, wie es schlimmer kaum geht. Donald Trumps früherer Anwalt Michael Cohen sagt "die Wahrheit über Mr Trump" aus.

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KingTut 27.02.2019, 20:50
20. Gegenargument

Zitat von RalfHenrichs
Wer einmal lügt,... Und Cohen hat selbst eingestanden den Kongress und 100 oder 1000 mal die Öffentlichkeit belogen zu haben. Natürlich ist es möglich, dass er dieses Mal die Wahrheit sagt. Aber wer will das wissen? Daher eine völlig belanglose Einlassung. Sollte man schlicht ignorieren.
Das ist auch die Taktik der Republikaner, die Michael Cohen befragen. Sie wollen ihn unglaubwürdig erscheinen lassen, ohne auf die durch viele Dokumente untermauerten Vorwürfe gegen ihr Idol - das inzwischen die 9000er Marke beim Lügen überschritten hat - einzugehen. Genau so wie die republikanischen Mitglieder des Geheimdienst-Gremiums null Reaktion zeigten, als der frühere FBI-Chef Andrew McCabe sie über besorgniserregende Erkenntnisse über Trumps Connections nach Russland informierte. Der Spruch, sie stünden selbst dann hinter Trump, selbst wenn er auf der Fifth Avenue jemanden erschösse, kommt einem unwillkürlich in Erinnerung.
Besonders übel finde ich es, dass sich die Republikaner darüber echauffieren, dass man einem überführten Lügner eine Bühne bietet, ohne die Belege, die von Cohen mitgebracht wurden, zu würdigen. Dem wurde zu Recht mit dem Argument widersprochen, dass vor dem Kongress auch schon Mafiagrößen angehört wurden, die bereits mehrerer Verbrechen überführt waren, nur um den Boss zu überführen. Genau das gleiche erleben wir jetzt. Nach 37 Anklagen und Schuldeingeständnissen aus dem Umfeld von Trump kann man ihn wohl kaum als unschuldiges Opfer einer Partei bezeichnen, die es nicht verwinden kann, dass er zum Präsidenten gewählt wurde. Zumal der Chefaufklärer (Müller) und viele andere Akteure Republikaner sind.

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sven2016 27.02.2019, 20:54
21. Die bisherigen Kommentatoren

schlussfolgern: Fast alles schon bekannt; der Mann ist ein Rassist, Betrüger, pervers, pathologischer Lügner und vermutlich nicht mal erfolgreich in seinen Geschäften. Aber das reicht für das Amt des Präsidenten schon aus.

Interessant.

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kuac 27.02.2019, 20:57
22.

Zitat von RalfHenrichs
Wer einmal lügt,... Und Cohen hat selbst eingestanden den Kongress und 100 oder 1000 mal die Öffentlichkeit belogen zu haben. Natürlich ist es möglich, dass er dieses Mal die Wahrheit sagt. Aber wer will das wissen? Daher eine völlig belanglose Einlassung. Sollte man schlicht ignorieren.
Falls Sie das ernst meinen, dann dürfen Sie Trump nie wieder glauben. Er hat bisher mehrere Tausendmal gelogen.

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herbie33 27.02.2019, 20:57
23.

Viel neues konnte Michael Cohen nicht erzählen, das stimmt, aber es war doch sehr gut möglich sich über den Wahrheitsgehalt ein eigenes Bild zu machen und Cohen war sehr glaubwürdig. Nie lies er mangelnden Respekt gegenüber DJT durchblicken, in der Sache mit dem ominösen Fahrstuhlvideo nahm Cohen ihn ja regelrecht in Schutz. Er hätte auch sagen können, dass er das nicht beurteilen kann. Was wirklich katastrophal war, war das Verhalten der Republikaner, die nicht versuchten auf irgendwas einzugehen was da alles im Raum stand, sondern im Endeffekt nur am Attacken fahren waren. Auf Cohen weil er als verurteilter Bald-Häftling ja schon per se unglaubwürdig ist und auf die Demokraten, weil sie für diesen Zirkus ja Unmengen ausgeben anstatt sich um die Border Security zu kümmern. Ein wirklich erbärmliches Schauspiel, mir unbegreiflich wie das immer noch so viele ignorieren können. Im Endeffekt muss man Cohen folgen wenn er sagt, dass alles was er sagt keine Rolle spielt und damit auch nicht, ob man ihm glaubt oder nicht. Was zählt sind die ganzen Unterlagen, die beim FBI liegen. Wenn diese wirklich belegen können (interessant dürften ja auch DJTs Verbindungen zur russischen Mafia sein) was Cohen ausgesagt hat, dann sollte DJT schon mal Asyl in Nordkorea beantragen, dann wird’s noch richtig hart werden.

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gammoncrack 27.02.2019, 20:57
24. Der Artikel hat sich doch

Zitat von carlitom
Gibts den Satz auch auf Deutsch?
lediglich an den Grammatikkünsten einiger Foristen orientiert.

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wsolbach 27.02.2019, 20:58
25. Why do some British people not like Donald Trump? Teil 1

Fast alles ist zu dem Thema eigentlich schon gesagt worden, aber dieser Beitrag - leider nur in Englisch - bringt es auf den Punkt. Viel Vergnügen.

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Someone asked "Why do some British people not like Donald Trump?"

Nate White, an articulate and witty writer from England, wrote this magnificent response:

"A few things spring to mind.

Trump lacks certain qualities which the British traditionally esteem.

For instance, he has no class, no charm, no coolness, no credibility, no compassion, no wit, no warmth, no wisdom, no subtlety, no sensitivity, no self-awareness, no humility, no honour and no grace - all qualities, funnily enough, with which his predecessor Mr. Obama was generously blessed.

So for us, the stark contrast does rather throw Trump’s limitations into embarrassingly sharp relief.

Plus, we like a laugh. And while Trump may be laughable, he has never once said anything wry, witty or even faintly amusing - not once, ever.

I don’t say that rhetorically, I mean it quite literally: not once, not ever. And that fact is particularly disturbing to the British sensibility - for us, to lack humour is almost inhuman.

But with Trump, it’s a fact. He doesn’t even seem to understand what a joke is - his idea of a joke is a crass comment, an illiterate insult, a casual act of cruelty.

Trump is a troll. And like all trolls, he is never funny and he never laughs; he only crows or jeers.

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wsolbach 27.02.2019, 21:03
26. Why do some British people not like Donald Trump? Teil 2

Fast alles ist zu dem Thema eigentlich schon gesagt worden, aber dieser Beitrag - leider nur in Englisch - bringt es auf den Punkt (Teil 2). Viel Vergnügen.

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And scarily, he doesn’t just talk in crude, witless insults - he actually thinks in them. His mind is a simple bot-like algorithm of petty prejudices and knee-jerk nastiness.

There is never any under-layer of irony, complexity, nuance or depth. It’s all surface.

Some Americans might see this as refreshingly upfront.

Well, we don’t. We see it as having no inner world, no soul.

And in Britain we traditionally side with David, not Goliath. All our heroes are plucky underdogs: Robin Hood, Dick Whittington, Oliver Twist.

Trump is neither plucky, nor an underdog. He is the exact opposite of that.

He’s not even a spoiled rich-boy, or a greedy fat-cat.

He’s more a fat white slug. A Jabba the Hutt of privilege.

And worse, he is that most unforgivable of all things to the British: a bully.

That is, except when he is among bullies; then he suddenly transforms into a snivelling sidekick instead.

There are unspoken rules to this stuff - the Queensberry rules of basic decency - and he breaks them all. He punches downwards - which a gentleman should, would, could never do - and every blow he aims is below the belt. He particularly likes to kick the vulnerable or voiceless - and he kicks them when they are down.

So the fact that a significant minority - perhaps a third - of Americans look at what he does, listen to what he says, and then think 'Yeah, he seems like my kind of guy’ is a matter of some confusion and no little distress to British people, given that:
* Americans are supposed to be nicer than us, and mostly are.
* You don't need a particularly keen eye for detail to spot a few flaws in the man.

This last point is what especially confuses and dismays British people, and many other people too; his faults seem pretty bloody hard to miss.

After all, it’s impossible to read a single tweet, or hear him speak a sentence or two, without staring deep into the abyss. He turns being artless into an art form; he is a Picasso of pettiness; a Shakespeare of shit. His faults are fractal: even his flaws have flaws, and so on ad infinitum.

God knows there have always been stupid people in the world, and plenty of nasty people too. But rarely has stupidity been so nasty, or nastiness so stupid.

He makes Nixon look trustworthy and George W look smart.

In fact, if Frankenstein decided to make a monster assembled entirely from human flaws - he would make a Trump.

And a remorseful Doctor Frankenstein would clutch out big clumpfuls of hair and scream in anguish:

'My God… what… have… I… created?

If being a twat was a TV show, Trump would be the boxed set."

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Atheist_Crusader 27.02.2019, 21:03
27.

Zitat von jla.owl
moglich, dass die in absehbarer Zeit ihr Wahlsystem überarbeiten!? Ach ja, hat ihm wohl niemand gesagt, dass die IQ-Skala nicht bei 10 endet...
Dem würden die Republikaner niemals zustimmen. Haben sie mehr oder weniger offen schon zugegeben. Das kaputte Wahlsystem ist einer der wesentlichen Gründe warum die überhaupt noch Wahlen gewinnen. Ihre letzten zwei Präsidenten wurden von der Mehrheit der Wähler abgelehnt, kamen dann aber dank des Electoral College doch noch ins Weiße Haus. Seitdem hat man jede Menge Gerrymandering, Wählerunterdrückung und andere Widerwärtigkeiten betrieben* um dafür zu sorgen dass ihr numerischer Nachteil sich möglichst wenig an den Wahlurnen auswirkt. Sie müssen ja irgendwie dafür kompensieren, dass ihre politischen ideen nicht mehrheitsfähig sind, und ihre Positionen wollen sie eindeutig nicht ändern.
Warum also sollten sie sich selbst in den Fuß schießen?

(* Ja, Demokraten haben auch Gerrymandering und ein paar andere schmutzige Taktiken betrieben, aber nicht einmal annähernd im selben Ausmaß oder Schweregrad.)

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claus7447 27.02.2019, 21:03
28.

Zitat von RalfHenrichs
Wer einmal lügt,... Und Cohen hat selbst eingestanden den Kongress und 100 oder 1000 mal die Öffentlichkeit belogen zu haben. Natürlich ist es möglich, dass er dieses Mal die Wahrheit sagt. Aber wer will das wissen? Daher eine völlig belanglose Einlassung. Sollte man schlicht ignorieren.
Sein Auftraggeber übertrifft ihn. Der liegt aktuell bei ca. 10.000.

Ok?

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CHSAprazivel 27.02.2019, 21:07
29. Das ist wie zu besten Mc Carthy Zeiten

der Schuldbewusste Suender sagt reuig vor dem Ausschuss fuer unamerikanische Umtriebe aus, gibt seine Suenden reuig zu und beschuldigt als Wiedergutmachung einen anderen, den der Ausschuss eigentlich gerne haette.....ist also schon wieder so weit.....armes Amerika

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