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Ex-Außenminister Fischer: "Deutschland wird sich bewegen müssen"
AFP

Das Verhältnis zwischen Europa und den USA ist schlecht wie selten zuvor: Ex-Außenminister Joschka Fischer warnt vor den gefährlichen Folgen eines Handelskriegs und fordert Deutschland auf, mehr in die Verteidigung zu investieren.

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FakeBot 21.02.2019, 19:48
90.

Man mag ja Fischer eine Wandlung von Saulus zu Paulus und wieder zurück (oder umgekehrt) vorwerfen, aber recht hat er: Deutschland muss akzeptieren, daß europäische Einigung eben auch europäische Sicherheit bedeutet und somit Investition in die Bundeswehr und den entsprechenden Behörden. Wenn sie gerade nicht so schlechte Umfragewerte hätten, kämen mal wieder die Sozialdemokraten in Frage um notwendige aber unbeliebte Reformen umzusetzen. Von denen die CDU dann profitiert. Kennt man ja.

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dasmagazin2017 21.02.2019, 19:54
91. Recht hat er!

Es muss mehr in Rüstung investiert werden, weil wir uns auf Dauer nicht mehr auf die USA verlassen können. Von denjenigen. denen der Rest der Welt schlicht sch... egal ist, gibt es in den USA viel zu viele. Europa muss unabhängig werden! Und die Bundeswehr muss endlich wehrfähig werden, der Zustand des Materials ist beschämend!

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view3000 21.02.2019, 19:58
92.

Der kalte Krieg wurde leider nicht durch warmes Händeschütteln beendet, sondern durch die massive Aufrüstung Europas durch Amerika. Ich glaube keiner möchte wirklich so viel Geld in Rüstung stecken aber es wird wohl, bis multilaterale Verträge den ganzen Wahnsinn überflüssig machen, eine Notwendigkeit sein. Herr Fischer hat daher wahrscheinlich Recht mit seiner Darstellung der Situation. Leider ist der Mensch ein träges, machtbesessenes Wesen, das nur seine Vorteile sucht und nur selten ohne Druck sein Gehirn benutzt.

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Mikrator 21.02.2019, 20:01
93. Joschka und die verschwundene Friedensdividende..

.... zumindest bleibt Joschka F. damit weiter im bezahlten Gespräch und man kam ihm dabei zustimmen, die richtigen Akzente gesesetzt zu haben .

Nur, ich habe auch unsere Bundeskanzlerin in München reden hören. So weit sind die beiden ja nicht auseinander. Doch die Umsetzung dieser Pläne mit der SPD Fraktion und den Grünen , die ja nur ihre Umfragewerte im Blick haben , aber nicht die langfristigen Umsetzungen für Deutschlands Aussen- und Sicherheitspolitik konzipieren. Wie soll das gehen ? Wird diese Fragen auch in J.Fischers gut honorierten Beratungsseminaren erörtert ?

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claus7447 21.02.2019, 20:01
94. Aha... Wer glaubt schon..

Zitat von rudi_ralala
Wir oft haben Sie diesen Beitrag eigentlich schon gebracht. Der stimmt hinten und vorne nicht. Eine Armee die 65 Milliarden kostet, soll einer Armee von 1.000 Milliarden überlegen sein. Selbst wenn dummerweise absolute Zahlen nicht helfen aber dieser Beitrag wird durch ständige Wiederholung nicht wahrer und ist schlicht hahnebüchend. Das würde jedes Kind in der 1. Klasse verstehen. Es wird Zeit, dass Deutschland aufrüstet und endlich 100 Milliarden für die Armee ausgibt:-(
..zahlen die Russland veröffentlicht. Zum einen hat im Beitrag 77 schon mal erklärt wie Personal- und Materialkosten differieren. Zu den, in wie viel anderen und geheimen Budgets wird geforscht, entwickelt und bezahlt.

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isar56 21.02.2019, 20:03
95.

ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas ( und der Welt) sind.
..... Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verwendet werden. Hauptsache die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.>
Diese intelligenzbefreiten Worte stammen nicht von einem pubertären Frustteenie, sondern von einem damals 57 jährigen Mann mit abgebrochener Ausbildung zum Fotographen. Herrn Josef Fischer, seines Zeichens aktuell Lobbyist. Eine politische Disqualifikation.

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tobiaswerner 21.02.2019, 20:10
96. Warum nicht auch russische Waffen kaufen...!?

Die USA handeln doch auch mit Leuten bzw. Regierungen, die nicht in den propagierten westlichen Wertekanon passen, wie z.B. den Saudis. Mit denen mancht man doch auch große Rüstungs- und Öl-Deals.

Warum soll Deutschland, soll die EU, seine/ihre Waffen dann nicht auch mit bei den Russen kaufen - wenn es solche denn wirklich braucht - die sind ja eben doch um einiges billiger, wie man hier auch lesen konnte - und wir haben ja doch schon allzu viel Geld dafür verplempert. Wir sind wir - und wir kaufen unsere Waffen dort, wo es uns gefällt!

So erfrischend muss man hier denken. Ja, Herr Fischer, Deutschland muss sich bewegen - nur eben in die richtige Richtung.

Und nochmal das Verstehen von Russland. Das Deutschland der Weimarer Republik war eine Demokratie. Dann hat man dort einfach einen Diktator gewählt, der hat Russland dann, beginnend bei Polen dann auch noch mit einer Kriegslüge und einen Friedensvertrag brechend.
Warum soll nicht auch ein demokratisches US-Amerika sich in solch eine Richtung entwickeln. Zumindest Anfänge und Indizien dafür gibt es.

Gleichwohl hat Herr Trump bei seinem Treffen mit Putin eigentlich sehr Vernünftiges gesagt, im Sinne einer Aussöhnung der USA mit Russland. Anstatt dies, wie unsere Eliten und Regierenden, nun zu kritisieren, ja sogar einzufordern - was man schon viel frühere selbst hätte einfordern müssen-, hat man ihn nun auch noch dafür kritisiert.... Himmelherrgottnochmal!

Armes, schlafendes, triefendes, dummes, Deutschland!

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eizboks 21.02.2019, 20:18
97. Das was Herr Fischer....

...da so erzählt, ist keine Rocket-Science, sondern ist bei denjenigen die sich damit beschäftigen Common Sense, also Mainstream: Ordnung bringen in die deutschen und europäischen Verhältnisse, wehrhaft werden, keine strategische Abhängigkeit von RUS, Iran einbinden und die transatlantische Partnerschaft nicht auf Trumps Altar opfern. Gut gebrüllt Löwe! Was fehlt ist das Umsetzungskonzept, das auch die Fragen nach dem nationalen und paranationalen EU Selbstverständnis und unseren Aussenpolitischen Interessen stellen muss. Das erfordert eine offene gesellschaftliche Diskussion. Eine Top - Downaufgabe!

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herrschläfer 21.02.2019, 20:20
98. Mit Verlaub

Das sagt einer der größten Lobbyisten Deutschlands. Das kann uns nicht tangieren. Bitte lieber Experten zitieren.

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Tyler85 21.02.2019, 20:21
99. Lobbyismus

"Fischer ist Teilhaber der Firma Joschka Fischer & Company, die Unternehmen über die Rahmenbedingungen internationaler Märkte berät." Wohl eher berät er die Firmen über politische Rahmenbedingungen und verkauft seinen Einfluss, um auf Politiker und Gesetze im Sinne seiner Firmenkunden einzuwirken. Das Ganze nennt man auch Lobbyismus.

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