Forum: Politik
Ex-Außenminister Fischer: "Deutschland wird sich bewegen müssen"
AFP

Das Verhältnis zwischen Europa und den USA ist schlecht wie selten zuvor: Ex-Außenminister Joschka Fischer warnt vor den gefährlichen Folgen eines Handelskriegs und fordert Deutschland auf, mehr in die Verteidigung zu investieren.

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helro56 21.02.2019, 17:42
20. Respekt für diese Meinung des Hr. Fischer...

von einem ehemahligen Turnschuhpolitiker hätte ich diese klare und richtige Darstellung dieses politischen ist
Zustands nicht erwartet ! Auch seine ehemaligen linksausgerichteten Ansichten verzeihe ich ihm hiermit ! Ich
glaube es kaum, dass dieser Tag jemals eintreten würde !

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amon.tuul 21.02.2019, 17:43
21. Albright

wer mit solchen Zynikern und Hetzern und Berufslügnern freiwillig am Tisch hockt ist mir zu illoyal.

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muellerthomas 21.02.2019, 17:44
22.

Zitat von biesi61
Europa gibt es heute nur als ein einheitliches sicherheitspolitisches System vom Atlantik bis zum Ural! Auch das ist komplett unumkehrbar!
Klar, das ist Putins feuchter Traum.

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muellerthomas 21.02.2019, 17:46
23.

Zitat von kuschl
werden dann lieber von den realitätsfernen Fundis beschimpft,
Gibt es die noch?

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muellerthomas 21.02.2019, 17:46
24.

Zitat von jpphdec
Wie wär's wenn wir daran arbeiten, die Kastanien erst gar nicht im Feuer landen zu lassen?
Man kann durchaus das eine versuchen, ohne das andere zu lassen.

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4laender 21.02.2019, 17:46
25. Mir gefällts

Schade, dass er nicht mehr unser oberster Diplomat ist. Seine Analysen sind sachlich und ohne Säbelrasseln und doch nüchtern im Ergebnis. Besondesrs die Unterscheidung zwischen den USA und Trump als Person ist richtig. Und auch die dazu gehörnede Analyse, dass Trump eine Verschiebung der politischen Kräfte innerhalb der Wählerschaft der USA repräsentiert. Andererseits verstärkt sich offensichtlich eine dazu konträre politische Strömung, die von den überwiegend weiblichen und nicht-weissen Kongressabgeordneten vertreten wird. Nur: Ich glaube, dass auch diese Politiker eher Innenpolitik im Blick haben und wohl noch verstärkt den Rückzug der USA als Weltpolizist anstrben werden. Damit wird es jetzt notwendig, sich endgültich aus dem Schatten des US-amerikanischen Schutzschilds zu lösen. Dabei könnten wir Europäer sicherlich die Briten sehr gut gebrauchen, wenn sie nicht den unsäglichen Brexit durchziehen würden um dann als "Pudel" der Amis als 51. Bundesstaat, oder - noch wahrscheilicher - als US-amerikanisches Schutzgebiet im Vorhof von Europa/Russland zu enden.

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hawilden.hw 21.02.2019, 17:48
26. Times are changing

Mit Trump auf Augenhöhe verhandeln? Wer möchte sich soweit herabbeugen? Fischer ist alt und tut weise. Und Trump ist hoffentlich bald Geschichte.

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guttmensch 21.02.2019, 17:52
27. Der letzte Transatlantiker

Es ist ja schon Wahnsinn auf was für einer Position Fischer angekommen ist.

Dass er vorschlägt auf NS2 zu verzichten ist ja noch krasser. Fischer als der letzte Transatlantiker. Es gab Zeiten, da hat man von den Grünen erwartet, dass sie uns raus aus der NATO führen. Heute will Fischer uns krampfhaft drin behalten in einer Abhängigkeit von den USA, welche die USA Führung gar nicht mehr will. Der Gefängniswärter macht blau und die Gefangenen fühlen sich um ihre Sicherheit bedroht.

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cybernic 21.02.2019, 17:52
28. Ein klares Statement, das ich unterschreibe

Und zwar als langjähriger Wähler der Grünen. Irgendwann werde alle erwachsen –oder müssen es notgedrungen werden. Bitter natürlich für diejenigen, die noch einen großen jugendlichen Idealismus vor sich herschieben. Sorry to say so.

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g.raymond 21.02.2019, 17:53
29. Das Russland-Klischee der Grünen

Die Grünen sind eine Partei mit vielen Pluspunkten. Aber in der Aussenpolitik gegenüber Russland sind sie buchstäblich vorsintflutlich. Marie Louise Beck ( "Ich bin Weltreisende in Sachen Menschen rechte", wie eitel), Rebecca Harms , Bütokofer und jetzt auch noch Ex-Ausxsenminister Fischer, dem ich allerdings noch dankbar bin wegen seinen Oppostion zum Irak-Krieg. Aber sein Russland-Bild ist in jeder Hinsicht eine Katastrophe, ohne vernünftige Stategie, ohne Verständnis für dieses riesige und dünnbesiedelte Land, ohne Ahnung, wie man mit so einem Land und einer solchen Gesellschaft und seinen Politikern umgeht. Da wird sich leider nicht mehr viel ändern. Vielleicht sich noch mal mit seinem Ex-Kollegen Schröder austauschen. Naja, der ist auch nicht hundertprozent, aber in der Russlandfrage spielt er eine vernünftige Rolle.

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