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Ex-Außenminister: Johnson attackiert May und legt eigenen Brexit-Plan vor
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Kurz vor dem Parteitag der britischen Konservativen am Sonntag rechnet Ex-Außenminister Boris Johnson mit Regierungschefin Theresa May ab. Ihre Brexit-Verhandlungen seien "rückgratlos".

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stevie25 28.09.2018, 08:27
1. Es wird Zeit

dass May geht und Johnson Premier wird. Dann kann er seinen Worten endlich Taten folgen lassen und seine Versprechen aus dem BREXIT-Wahlkampf einlösen!

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isi-dor 28.09.2018, 08:32
2. Johnson hat nichts realistisches zu bieten

Es ist nicht verhandelbar, was Johnson erpressen will. Es wird nach dem Brexit Kontrollen an den EU-Außengrenzen geben, daran ändert auch sein reichlich armseeliger Vorschlag nichts, die sollen irgendwo in Irland erfolgen, aber nicht an der Grenze.
Auch sein Erpressungsversuch mit der Verweigerung der Abschlusszahlung ist letztlich irrwitzig, da es sich um bindende, von Großbritannien ratifizierte völkerrechtliche Verträge handelt. Es gibt keinen Grund, warum sich die EU hier erpressen lassen sollte und er sollte doch ahnen, dass eine Totalverweigerung unweigerlich eine Kontinentalsperre zur Folge hätte mit hohen Zöllen im gesamten Waren- und Dienstleistungsverkehr auf die Insel. Das werden schon die Schotten und Nordiren nicht mitmachen.
Es wäre endlich an der Zeit, diesem Brexit-Irrsin entweder ein Ende zu bereiten, ein zweites Mal unter realen Bedingungen und ohne Lügen das Volk zu befragen, oder aber kleinere Brötchen zu backen, wenn man mit der EU etwas erreichen will. Aggression kann hier niemals zu einem Ziel führen und schädigt vor allem die britische Wirtschaft.

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Wal-Ire 28.09.2018, 08:34
3. Noch mehr Druckmittel

wäre die Verlegung einer Flugzeugträger-Kampfgruppe nach Gibraltar und eines Panzerbattalions nach Nordirland. Man könnte auch darüber diskutieren, den Kanaltunnel absaufen zu lassen.
Insbesondere die Verweigerung der Abschlußrechnung erscheint mir ein ganz probates Druckmittel. Vielleicht sollte man auch noch die Nettobeiträge zur EU zurückfordern. So nach dem Motto "I want my money back!". Es gäbe ganz bestimmt eine Möglichkeit, daß vor dem US Supreme Court durchzudrücken, wenn Donald Trump seinen Kandidaten durchgedrückt hat.
Als Europäer kann ich Boris nur aus tiefsten Herzen zustimmen. Das UK muß erstmal 'raus an die frische Luft und erfahren, wie es außerhalb des warmen Nestes ist. Dann hört auch schnell das gejammere über den protektionstischen Superstaat EU auf.
... obwohl, das glaube ich nicht, denn traditionell ist die EU ja an allem Schuld. Die wird auch dann weiterhin an allem Schuld sein, wenn UK aus der EU 'raus ist.

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haresu 28.09.2018, 08:39
4. Schade eigentlich

Dass Boris die Suppe nicht selber auslöffeln muss. Ganz offensichtlich hat er genau so wenig wie May eine Idee davon wie er seine Hirngespinste durchsetzen will. Seine Idee ist die selbe, er nennt sie nur anders. Beide drohen mit einer Verweigerung der Abschlusszahlung, nur lässt sich die EU davon überhaupt nicht beeindrucken.

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Advo67 28.09.2018, 08:41
5. Boris Johnson

Wenn ich May wäre, würde ich den Kram hinwerfen und Boris Johnson die Verhandlungen übernehmen und den Brexit gestalten lassen. Es waren ja auch Johnson und Konsorten, die dem britischen Volk die rosa Zukunft des Landes nach dem Brexit versprochen haben. Nur wenn man diese Truppe mal in verantwortlicher Rolle agieren lässt, könnten die Engländer sie dann an ihren Versprechungen vor dem Referendum messen (z.B. die Unsummen, die dann Woche für Woche in die NHS fließen). Wäre gespannt, ob sich Johnson dann in zwei oder drei Jahren noch unters Volk trauen würde.

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hardy.stiefel 28.09.2018, 08:50
6. May und Johnson

haben unterschiedliche Vorstellung, sind sich aber einig, dass die Wirtschaft so wenig als möglich Nachteile erleiden soll. Bis zum Ausstiegsdatum hat aber der betroffene Teil der Wirtschaft schon für sich Fakten geschaffen - und die sind nicht zum Vorteil von GB. Sie übersehen dabei bei der Diskussion um die Grenzen, z.B, zu Frankreich und Nordirland, dass Frankreich und Nordirland auf deren Staatsgebiet eine Grenze eingerichtet werden muss. Ist eine EU-Außengrenze und gehört nicht dem Schengen-Raum an. Eine Grenze die kommt und weder von Johnson noch von May wegverhandelt werden kann.

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rainer60 28.09.2018, 08:58
7. seltsam

seltsam ist wenn einer der sich, als antreiber des brexits, direkt nach dem referendum aus der verantwortung gestohlen hat, jetzt jemanden anderen vorwirft " keinen plan " zu haben.
wenn jemand überhaupt keinen plan hat, außer premierminister zu werden, ist das boris johnson ! er kann polemisch, kann aber nicht politik.
das was er jetzt auf's pult wird ist altbekanntes, durch die eu bereits als nicht verhandlungsfähig, abgelehntes.

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spondabel 28.09.2018, 08:58
8. Soll er es machen

Es wird Zeit, dass die Brexit Hardlinern das Kommando übernehmen. Diese Attacken aus der zweiten Reihe sind unerträglich. Dann könnte Boris Johnsen beweisen, dass ihm seine Prinzipien wichtiger sind als das Wohlergehen der britischen Bürger. Und das Gewürge mit den Austrittsverhandlungen hätte auch ein Ende. Ein klarer Schnitt wäre die Folge, den Preis würden die Briten bezahlen.

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nikaja 28.09.2018, 09:03
9. die vertrauensunwürdigen Wind-Maschine

B.Johnson erst als Brexit-Gegner, dann Brexit-Befuerworter und Brexit-Hardliner bekannt, nutzt jede Bühne, um sich ins Gespräch zu bringen.
Nur Konstruktives darf man von ihm nicht erwarten und keine Verantwortung.
England historisch betrachtet, der größte Kriegszündler unter den ehemaligen Weltmächten, würde mit ihm als Premier, wieder in diese Kategorie aufsteigen. Intrigant und verantwortungslos, das Gesicht des hässlichen Politikers.

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