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Ex-Außenminister: Johnson attackiert May und legt eigenen Brexit-Plan vor
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Kurz vor dem Parteitag der britischen Konservativen am Sonntag rechnet Ex-Außenminister Boris Johnson mit Regierungschefin Theresa May ab. Ihre Brexit-Verhandlungen seien "rückgratlos".

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Max Robbe 28.09.2018, 09:04
10. Boris' eigene Nase

" Am schlimmsten sei aber, dass die Regierung es versäumt habe, eine Vision für den EU-Austritt zu entwickeln."
Lieber Mister Johnson, als einer der Befürworter der BREXIT wäre es ihre Aufgabe gewesen, diese Vision zu haben. Aber erst den Ausstritt propagieren und dann überrascht sein, dass wenn man für den Austritt stimmt, dann auch tatsächliche austreten muss, ist erbärmlich.
Die Tories sind verbrannt, es wird Zeit, dass die Kräfte in GB Verantwortung übernehmen, die sich eine Existenz von GB außerhalb der EU als etwas anderes vorstellen können, als ein EU Minus.
Dies wird gegen die EU mit ihrem "GB muss leiden" Ansatz eh schwer genug durchsetzbar sein.

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nikaja 28.09.2018, 09:09
11. vertrauensunwuerdige Wind-Maschine

B.Johnson erst als Brexit-Gegner, dann Brexit-Befuerworter und Brexit-Hardliner bekannt, nutzt jede Bühne, um sich ins Gespräch zu bringen.
Nur Konstruktives darf man von ihm nicht erwarten und keine Verantwortung.
England historisch betrachtet, der größte Kriegszündler unter den ehemaligen Weltmächten, würde mit ihm als Premier, wieder in diese Kategorie aufsteigen. Intrigant und verantwortungslos, das Gesicht des hässlichen Politikers.

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skr72 28.09.2018, 09:13
12. sein bester Deal war der Prossecco-Deal mit Italien

Zitat von isi-dor
Es ist nicht verhandelbar, was Johnson erpressen will. Es wird nach dem Brexit Kontrollen an den EU-Außengrenzen geben, daran ändert auch sein reichlich armseeliger Vorschlag nichts, die sollen irgendwo in Irland erfolgen, aber nicht an der Grenze. Auch sein Erpressungsversuch mit der Verweigerung der Abschlusszahlung ist letztlich irrwitzig, da es sich um bindende, von Großbritannien ratifizierte völkerrechtliche Verträge handelt. Es gibt keinen Grund, warum sich die EU hier erpressen lassen sollte und er sollte doch ahnen, dass eine Totalverweigerung unweigerlich eine Kontinentalsperre zur Folge hätte mit hohen Zöllen im gesamten Waren- und Dienstleistungsverkehr auf die Insel. Das werden schon die Schotten und Nordiren nicht mitmachen. Es wäre endlich an der Zeit, diesem Brexit-Irrsin entweder ein Ende zu bereiten, ein zweites Mal unter realen Bedingungen und ohne Lügen das Volk zu befragen, oder aber kleinere Brötchen zu backen, wenn man mit der EU etwas erreichen will. Aggression kann hier niemals zu einem Ziel führen und schädigt vor allem die britische Wirtschaft.
ich kann mich an keinen Brexit-Deal von diesem in einer Parallelwelt lebenden Blonden, der in weiter weiter vorgeschritten war. Das vorgeschlagene Fisch gegen Prossecco-Abkommen wurde zwar mit der Begründung, das man dies auch als eine Beleidigung an die Inteligenz Italiens auffassen kann sofort zurückgewiesen. Aber immerhin, war das noch das Beste, was er in seiner Ministerzeit positiv für den Brexit erreicht hat. Chappeau!

Ich denke er weiß längst, dass der harte Brexit wahnsinn ist und daher in letzter Sekunde von irgendwem verhindert wird. Er wollte ja eh nie, dass die Brexit-Wahl so ausgeht, sondern diese Gruppe nur anführen und für seine Ziele missbrauchen, leider wurde er selber Brexit-Opfer und es ging andersherum.

Jetzt kann er sich sicher sein: Er wird nie eine Mehrheit für seinen Quatsch bekommen und der Brexit wird nie kommen. Also er kann sich wieder folgenlos als Hüter der reinen Lehre aufspielen. D.h. er kann wieder nach belieben darauf los lügen, dass was er am besten kann, verpackt in blöden Kuchengeschichten ..

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deichgraffe 28.09.2018, 09:21
13. Und Nigel?

Der muss auch nochmal ran. Hat mit dem Feuer gepielt und sich dann aus dem Staub gemacht. Wenn Feigheit einen Namen hat, dann ist Boris nur der Zweite.
Und May will GB zum Steuerparadies mache. Es soll also auf "Zecke" umgeschult werden.

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ttvtt 28.09.2018, 09:24
14. Johnson soll übernehmen

Johnson soll übernehmen und dann steht sein Name als Totengräber des Vereinigten Königreichs in den Geschichtsbüchern. Aber dafür hat er kein Rückgrat. Aus der zweiten Reihe krakeelen kann jeder. Die EU würde eher auf die Abschlusszahlung verzichten als ein Super-Handelsvertrag den Briten zuzugestehen. Die Engländer kapieren es nicht, es geht um die Zukunft der EU. Daher gibt es kein Cherry Picking.

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dirk.resuehr 28.09.2018, 09:29
15. auf -los gehts -los

Das ist die Frage: Ists besser rückgratlos oder hirnlos?Im Z'eitalter der Populisten spricht viel für hirnlos, vielleicht folgerichtig: Johnson sollte GB in das von ihm mitverursachte Desasrer führen, er hat bestimmt schon einen Plan, daß er völlig unschuldig und unbeteiligt war und ist. Den Briten kann man doch alles erzählen.

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Trevor Philips 28.09.2018, 09:29
16.

Zitat von isi-dor
Es ist nicht verhandelbar, was Johnson erpressen will. Es wird nach dem Brexit Kontrollen an den EU-Außengrenzen geben, daran ändert auch sein reichlich armseeliger Vorschlag nichts, die sollen irgendwo in Irland erfolgen, aber nicht an der Grenze. Auch sein Erpressungsversuch mit der Verweigerung der Abschlusszahlung ist letztlich irrwitzig, da es sich um bindende, von Großbritannien ratifizierte völkerrechtliche Verträge handelt.
Sie haben offenbar immer noch nicht kapiert das es die EU ist, welche eine Grenze auf der irischen Insel meidet wie der Teufel das Weihwasser. Die Abschlusszahlung wurde verhandelt, nachdem die EU irrwitzige Beträge von bis zu 100 Milliarden Euro nannte. Da ist also gar nichts bindend, wenn alles so absolut klar gewesen wäre hätte man von EU-Seite nicht einen solchen Affentanz aufführen müssen und vor allem nicht die jetzt im Raum stehende Summe verhandeln müssen.

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Atheist_Crusader 28.09.2018, 09:32
17.

"Als Druckmittel, um ein "Super-Kanada-Handelsabkommen" zu bekommen, solle London die Zahlung der Abschlussrechnung infrage stellen, so Johnson. Grenzkontrollen in Irland will er durch technische Lösungen verhindern. Notwendige Checks könnten abseits der Grenze stattfinden."

Vorschlagen die Zahlung zu verweigern um sich bessere Konditionen zu erpressen, aber anderen die moralische und intellektuelle Erniedrigung das Landes vorwerfen... mhm... ja, passt zu Mr. Johnson.

Es darf allerdings bezweifelt werden, dass die EU sich darauf einlässt.

Einen Freihandelsvertrag wird es bestimmt irgendwann geben, aber wahrscheinlich nicht so, wie er sich das vorstellt. Und von technischen Lösungen zur irischen Grenze wird in London schon ein bisschen länger schwadroniert, aber konkrete Vorschläge lassen immer noch auf sich warten.

Insgesamt also nur Gewäsch das als Brustgetrommel eines Gorillas (es hat nur noch ein "I make the best deals!" gefehlt) rüberkommen soll, aber tatsächlich wie klägliches Gemecker und Gewimmer klingt. Die Kritik an Mays Vorgehen hat eine gewisse Berechtigung, aber Johnson ist jetzt nicht gerade in der Position anderen Vorwürfe zu machen - dafür hat er selbst genug mit Inkompetenz und Opportunismus geglänzt.

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Trevor Philips 28.09.2018, 09:33
18.

Zitat von deichgraffe
Der muss auch nochmal ran. Hat mit dem Feuer gepielt und sich dann aus dem Staub gemacht. Wenn Feigheit einen Namen hat, dann ist Boris nur der Zweite. Und May will GB zum Steuerparadies mache. Es soll also auf "Zecke" umgeschult werden.
Danke lieber Freund, das Wort "Zecke" beweist ja eindeutig aus welcher Richtung Sie kommen.

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kuac 28.09.2018, 09:34
19.

Ist Johnson der Seehofer von GB und versucht May zum Fall zu bringen?
Warum machte er sich nach dem Referendum vom Acker? Und jetzt kommt er mit absurden Vorschlägen. Wenn er verhandeln will, dann hätte er längst den Job beanspruchen können. Ein destruktiver Politiker.

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