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Ex-Außenminister: Joschka Fischer sieht AfD in Tradition der NSDAP
picture alliance / dpa

Die AfD wird oft als "rechtspopulistisch" bezeichnet. Den ehemaligen Grünen-Politiker Joschka Fischer regt das auf. Im SPIEGEL spricht er von einer "völkisch definierten" Partei - und fordert eine harte Auseinandersetzung.

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jayjayjayjay 20.10.2017, 13:04
1. Quatsch

Die NSDAP gab vor arbeiterpartei zu sein siehe auch das S in NSDAP, die AFD dagegen tut dies nicht, sie ist rein nationalistisch.

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angst+money 20.10.2017, 13:13
2.

Um mal kurz den afd-Jargon auszuleihen:
Endlich mal jemand, der sich traut Klartext zu reden.

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hauabb 20.10.2017, 13:14
3. Recht hat er!

Schaut euch mal die Reden von Höcke, Gauland, von Storch etc. an, Wo ist da der Unterschied zu den Reden der NSDAP? Was daraus geworden ist, weiß jeder, der im Geschichtsunterricht aufgepasst hat. Wehret den Anfängen!

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seppfett 20.10.2017, 13:19
4. Richtig

Zitat von angst+money
Um mal kurz den afd-Jargon auszuleihen: Endlich mal jemand, der sich traut Klartext zu reden.
"Das muss man doch mal sagen dürfen"

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mueller1 20.10.2017, 13:21
5. Wenn Joschka das sagt ...

... hat das keine Relevanz. Er ist bekannt für unangemessene Vergleiche mit der NS-Zeit, er hatte auch die Unverfrorenheit Deutschland mit seinem "Nie wieder Auschwitz"-Schlagwort in einen Angriffskrieg gegen Jugoslawien zu verwickeln.

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DerBlicker 20.10.2017, 13:22
6. die AfD gibt auch vor Arbeiterpartei zu sein

Zitat von jayjayjayjay
Die NSDAP gab vor arbeiterpartei zu sein siehe auch das S in NSDAP, die AFD dagegen tut dies nicht, sie ist rein nationalistisch.
Die AfD redet immer von den kleinen Leuten, auch wenn ihr Partei Programm in der Wirtschaft eher neoliberal ist. Auch die NSDAP nannte sich zwar Arbeiterpartei, aber sie war eng mit der deutschen (nichtjüdischen) Großindustrie verbunden. Insofern stimmen auch hier die Parallelen. Beide Parteien propagieren auch Sozialdarwinismus pur, "survival of the fittest". Wer nichts nützt, der wird aussortiert.

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interessierter10 20.10.2017, 13:25
7. Natürlich hat er Recht...

... und auch mit der Begründung: Als was sollte man die AFD denn sonst bezeichnen?

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MTBer 20.10.2017, 13:26
8. Und vor allem . . .

. . . kann man eines nicht oft genug wiederholen:

,,Wir wissen, WIE der Film endet!''

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D. Brock 20.10.2017, 13:28
9. Kann nur zustimmen!

Da hat Herr Fischer absolut recht. Es nützt nichts spitzfindig irgendwelche noch vorhandenen Unterschiede in den Vordergrund zu stellen. Mit dieser Partie, die offensichtlich ein Sammelbecken für Ultrarechte geworden ist muss man knallhart ins Gericht gehen. DAS gehört zu Demokratie und ist geradezu demokratische Pflicht.
Die Pseudoargumente und Pseudolösungen dieser Partie sind an sich sehr leicht als solche zu entlarven und dieser Aufgabe müssen sich alle demokratischen Parteien stellen! Anbiederung nach Art des Herrn Seehofer ist der vollkommen falsche Weg. Herr Seehofer, die CSU und die CDU sind jetzt herausgefordert KONSERVATIVE Politik ganz scharf von Rechtsnationalismus abzugrenzen und eben dieser "völkischen" Tradition keinen Millimeter breit die Tür zur etablierten Politik zu öffnen.
Die vielen Protestwähler, die sich nicht in dieser Tradition sehen und dennoch die Afd gewählt haben - und die gibt es - müssen hier lernen, dass sich die AfD genau wegen dieser Tradition als Protestpartei verbietet und zwar für jeden, der in Demokratie und Rechtsstaat auch nur das geringste bisschen Sinn erkennen kann!
Sucht eine andere Protestpartei! Bestimmt nicht diese!

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