Forum: Politik
Ex-Außenminister-Treffen: Westerwelle plant Pro-Euro-Aktion mit Fischer, Genscher und
dapd

In der Euro-Krise bereitet das Auswärtige Amt eine ungewöhnliche Initiative vor. Guido Westerwelle will gemeinsam mit allen noch lebenden früheren Außenministern ein Bekenntnis zur EU abgeben. Lediglich Walter Scheel wird aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein.

Seite 4 von 18
independent68 16.08.2012, 08:56
30.

solche Aussagen sind einfach nicht mehr zu ertragen. Wer steht zusammen für eine gemeinsame Euro-Währung? Kanadier, Amerikaner und ehemalige Außenminister, Politiker.
Das Volk oder die Völker und Menschen werden mit keinem Wort erwähnt, denn die wollen nicht zusammenstehen. Merken die nicht dass je öfter die solchen Unsinn erwähnen die Schere zwischen Volksmeinung- und "Demokratischen/Rechtsstaatlichen" Politiker-Meinungen immer weiter auseinander geht und die mehr und mehr regieren wie seinerzeit die Honeckertruppe in der DDR. Die haben inzwischen sogar Angst sich dem Volk zuzuwenden und es direkt anzusprechen. Feiglinge, Heuchler. Man kann nur noch Verachtung für diese Bande übrig haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
qoderrat 16.08.2012, 08:58
31. Ideologie

Zitat von sysop
In der Euro-Krise bereitet das Auswärtige Amt eine ungewöhnliche Initiative vor. Guido Westerwelle will gemeinsam mit allen noch lebenden früheren Außenministern ein Bekenntnis zur EU abgeben. Lediglich Walter Scheel wird aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein.
Ich frage mich wer mit dieser Botschaft erreicht werden soll. Einen Euro-Skeptiker wird man wohl kaum mit einer Mannschaft überzeugen können, die z.T. sogar selbst an der Euro-Einführung beteiligt waren. Das lässt eher noch die Emotionen hochkochen, ein Skeptiker fühlt sich durch so eine Aktion doch eher noch provoziert. Und wenn jetzt auch noch völlig unnötigerweise die Euro-Problematik an die EU gebunden werden soll, wird genau das Gegenteil erreicht, die Euro-Skepsis wird zur EU-Skepsis.

So werden wir die Situation nicht versachlichen, und eins ist sicher, mit Ideologie wird diese Problematik nicht gelöst werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
enrico3000 16.08.2012, 09:04
32.

Zitat von sysop
In der Euro-Krise bereitet das Auswärtige Amt eine ungewöhnliche Initiative vor. Guido Westerwelle will gemeinsam mit allen noch lebenden früheren Außenministern ein Bekenntnis zur EU abgeben. Lediglich Walter Scheel wird aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein.
Bei den bisherigen Beschlüssen die vollkommen undemokratisch aus Brüssel verordnet werdenund immer neuen Rettungspaketen, werden sie aber bestimmt nicht die Mehrheit der Bevölkerung auf ihrer Seite haben. Da können Ex Politiker auch nicht mehr helfen. Erst recht nicht jene, die längst so geworden sind, wie die, welche sie früher leidenschaftlich bekämpft haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mallorcafan 16.08.2012, 09:06
33. Mein

Zitat von sysop
In der Euro-Krise bereitet das Auswärtige Amt eine ungewöhnliche Initiative vor. Guido Westerwelle will gemeinsam mit allen noch lebenden früheren Außenministern ein Bekenntnis zur EU abgeben. Lediglich Walter Scheel wird aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein.
Gott nochmal!
Das ist ja ein schlimmer Rückfall in die Zeit des " Guidomobils "
Und die Schuhe mit der 18 drauf hat er sicherlich auch nicht weggeschmissen.
Wenn ich Clowns sehen will, gehe ich in den Zirkus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
yyz 16.08.2012, 09:07
34. ungewöhnliche aktion ?

wenn ein tragisch unfähiger und vergnazter herr w.
das letzte aufgebot von völlig angestaubten polit-zombies
aus längst vergangenen zeiten für ein foto zusammenkratzt,
legt er damit seine eigene hilflosigkeit einmal mehr
offen an den tag.

was mich daran am meißten ärgert ist die tatsache, das
sie anscheinend davon ausgehen, das ihnen das irgendjemand überhaubt
noch abnimmt.

was für berater haben diese leute ?
für wie beeinflußbar-dumm hält man uns eigentlich ?
und wie abgehoben sind sie, daß sie nicht erkennen daß keiner
über so einen "gespielten witz" mehr lachen kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Sachalin 16.08.2012, 09:07
35. sachalin

Die ganze Empörung, die hier zum Vorschein kommt, ist wohl ehrlich gemeint. Sie ist Ausdruck der Verachtung einer Politikerkaste, welche es tatsächlich fertig brachte, in Zeiten ohne Naturkatastrophen, ohne Krieg in Europa und ohne Seuchenzüge, blühende Staaten und eine ganzen Kontinent in die Verschuldung, in den Ruin und von Krise zu Krise zu treiben. Gibt es schlimmeres Versagen? Und der Wähler hat keine, wirklich keine Wahl. Sie Stones sind wie Merkel, nur noch schlimmer und gehen noch konsequenter in Richtung Ruin und Katastrophe. Von Rothkühnasttrittin ganz zu schweigen. Es herrscht in Deutschland eine Diktatur der Brüsselgläubigen. Glaube und Diktat bestimmen in diesem Land das öffentliche Leben. Gegen den rechten Glauben bleibt jeder Diskurs verboten. Nichts wird sich ändern. Armes Land. Armes Europa.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Herr Hold 16.08.2012, 09:08
36. Fast alle?

Zitat von crossbow17
Gegen die EU haben die Wenigsten was, gegen den Euro fast alle bis auf die die dran verdienen, politisch wie pekuniär. Also sollte Herr Westerwelle solchen Unsinn bleiben lassen. Damit wird nichts gelöst oder verbessert.
"Fast alle" wohl nicht, wir sind da wohl geteilter Meinung:

„Demnach bezeichnete knapp die Hälfte der Befragten (49 Prozent) die Abschaffung der D-Mark als Fehler. 47 Prozent bewerteten die Einführung des Euro dagegen positiv.“
Umfrage: Jeder zweite Deutsche hält Euro-Einführung für falsch - Deutschland - Politik - Handelsblatt

„Ungeachtet der schweren Krise ist nur eine Minderheit dafür, den Euro aufzugeben. Die Frage, ob ihr Land zur früheren Währung zurückkehren solle, bejahten nur 39 Prozent der Deutschen“
Große Umfrage: Europäer wollen den Euro behalten und misstrauen Griechenland - Politik Inland - Bild.de

„51 Prozent der Bundesbürger sind nach einer repräsentativen Emnid-Umfrage für "Bild am Sonntag" der Überzeugung, dass es Deutschland ohne die Gemeinschaftswährung bessergehen würde.“
Umfrage zur Gemeinschaftswährung: Vertrauen in Euro geht verloren - n-tv.de

Ich habe weder gegen die EU noch den Euro etwas, für mich stimmen nur die Rahmenbedingungen(Undemokratisch, ESM, EZB-Gelddruck, ständige Verstöße gegen Verträge etc.) nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
joreiba 16.08.2012, 09:08
37. nur zu!

Durch diese Tat wird der Euro erst recht entlarvt!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sichersurfen 16.08.2012, 09:09
38. Was will Westerwelle?

Zitat von independent68
solche Aussagen sind einfach nicht mehr zu ertragen. Wer steht zusammen für eine gemeinsame Euro-Währung? Kanadier, Amerikaner und ehemalige Außenminister, Politiker. Das Volk oder die .....
Ich verstehe Herrn Westerwelle auch nicht. Mehr als 2/3 unserer Bevölkerung findet doch, daß der Euro bei Frau Merkel in guten Händen ist. Warum mischt sich er denn jetzt ein?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spmc-1255014939121 16.08.2012, 09:11
39. Westerwelle Begräbnis

Dieser Auftritt wird das vorgezogene politische Begräbnis von Herrn Westerwelle sein und der Firma "Euro" sein. Anders als bei den "Bellheims" werden diese "drei" nicht mehr die "Firma" retten sondern endgültig in die Pleite führen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 18