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Ex-Bezirksbürgermeister in Berlin: Heinz Buschkowsky nennt SPD "Klugscheißerpartei"
DPA

Mit Sätzen wie "Multikulti ist gescheitert" polarisiert Heinz Buschkowsky seit Langem. Nun hat der langjährige Bürgermeister von Berlin-Neukölln seine eigene Partei im Visier.

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stadtmusikant123 22.07.2018, 13:01
1. Gral der Allwissenheit

Auch wenn in der letzten Umfrage die SPD bei 20 % landet. Die SPD ist damit keine Volkspartei mehr.
Und der Verlust zur Basis erklärt natürlich auch die mageren 20%.

Die Kritik an Buschkowsky erklärt sich von selbst, die SPD ist so autistisch geworden , dass sich selber für den "heiligen Gral der Allwissenheit" hält.

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HomerJ 22.07.2018, 13:09
2. Noch so einer

der mit Migrantenbashing Bücher verkaufen will. Bisschen gegen Islam, bisschen gegen Migranten und die Bücher gehen weg wie geschnitten' Brot. komischerweise hört man wenig über no go areas im Osten der Republik, wo national (eigentlich Anstand und Moral) befreite Zonen seit Jahren existieren

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Ein Stein! 22.07.2018, 13:15
3. Ich fasse es nicht!

[...]
Er hatte bereits in der Vergangenheit mit polarisierenden und teils rassistischen Aussagen wie "Multikulti ist gescheitert" für Furore gesorgt.
[...]

Die realistische Bestandsaufnahme (und zulässige Bewertung) "Multikulti ist gescheitert" ist im Auge des Verfassers bereits "rassistisch"?
Ich lade den Autor gern ein, mich bei meiner Tätigkeit in der berliner Öffentlichkeit, grundsätzlich im gesamten Stadtgebiet, überwiegend jedoch Kreuzberg und Neukölln, einmal zu begleiten!
Ersatzweise kann er in diesen Ortsteilen Menschen befragen, deren Tätigkeit ebenfalls in der dortigen Öffentlichkeit liegt.
Folgenden Personenkreis schlage ich ihm vor:
Polizei, Feuerwehr, Kassierer/in, Bus-/U-/S-/Trampersonal, Rettungsstelle, Sozialamtsmitarbeiter ... (und alle weiteren, die sich beruflich mit der entsprechenden Klientel abgeben müssen [ohne Ausweichmöglichkeit]).
Wäre auf seine anschließende Bewertung äußerst gespannt!

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exilator_ 22.07.2018, 13:22
4.

Nein, die SPD ist keine Klugscheisserpartei geworden, sondern sie hält sich nur dafür. Sie sind für die Lebenswirklichkeit der Menschen völlig irrelevant geworden. Soziales glauebn sie, würde mit Geld zusammenhängen, und dann machen sie Gesetze für Minderheiten, die die Mehrheit gar nicht betreffen, und dann fragt man sich, warum man in den Umfragen abschmiert. Arbeitnehmer sind eben in der erdrückenden Überzahl in den Geldleistungen nicht prekär. Prekär sind aber die Arbeitsplätze und die Rente z.B.
Heute ist die soziale Frage eben nicht eine Geldfrage ( nur für wenige noch ), sondern eine Frage der Anerkennung, des Stolzes, der Berechenbarkeit des Alters.
Anerkennung und Stolz dafür gibt es keine Gesetze, aber es gibt - auch - politische - Instrumente diese Anerkennung gesellschaftlich darzustellen. Für Anerkennung sind in erster Linie die Unternehmen, besonders mittlere und Grossunternehmen zuständig. Die müssen wieder lernen, dass Mitarbeiter keine Produktionsfaktoren sind, sondern Menschen, und Politik muss lernen, dass man mit Menschen nicht nach Sklavenmanier wie in H4 umspringen darf. Über die Rente irgendwas zu sagen ist mühselig, weil alle politischen Parteien neoliberal verpfuscht sind. Wenn fake news Verbeiter - die Rentenexperten der Parteien nach 5 mal nennen von falschen Zahlen oder gefakten Statistiken rausfliegen würden, dann würde endlich auch den Menschen klar werden, wie sie um ihre Lebensleistung betrogen werden, zum Teil auch dadurch, dass die Regierung Einnahmen der Rentenkasse aus Beiträgen, dazu verwendet um Subventionen an Betrüger wie VW, Daimler oder Müllermilch zu bezahlen.
Buschkovsky erreicht mit seiner Kritik nichts, weil sich die Reihen der Politprofis nur noch enge gegen die Basis schliessen,.

exilator

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adrianhb 22.07.2018, 13:23
5.

Multi-Kulti ist nicht gescheitert, Multi-Kulti ist Realität.

Ich und viele andere Menschen in Berlin haben einfach eine andere Kultur, als AfD, Pegida, Rechtspopulisten und Rechtsextremisten.

Das mag teils auf dem dörflichen Lande noch anders aussehen. In Kleinstädten wird man auch keine einheitliche Kultur mehr finden.

Solange Deutschland nicht in DDR oder Drittes Reich zurück fällt, und massiv Minderheiten unterdrückt und die Mehrheit gleichschaltet, wird man mit Multi-Kulti leben und umgehen müssen. Und das ist auch gut so!

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/egal/ 22.07.2018, 13:24
6. Ach, der Buschkowsky,

der seinerzeit als nachklapp von sarazin (auch spd) den parolen der afd erst tür und tor geöffnet hat. wenn da einer klugscheißt, dann doch wohl er...war ja auch (zu recht) sehr still geworden um ihn.

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bit2018 22.07.2018, 13:26
7. Buschkowsky gescheitert

Die heutige Situation ist auf die Politik von Buschkowsky und Konsorten zurückzuführen. In seiner Amtszeit wurden die Voraussetzungen für die heutige SPD Situation geschaffen.

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fotos 22.07.2018, 13:28
8. Der "Star" Heinz Buschkowsky

aus der "Doku" Reihe "Ein Koffer voller Chancen" - braucht wohl noch etwas Werbung. Oder schreibt er wieder ein Buch?

Was kommt als nächstes "ich bin ein Star holt mich hier raus" ?
oder Exbürgermeister sucht Frau?

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kirschlorber 22.07.2018, 13:29
9. Redeverbot

Solange in den Reihen der SPD Redeverbot herrscht über die eigenen Fehlleistungen Anfang der 2000 er Jahre wird es weiter bergab gehen. Solange die jungen SPDler kuschen vor Schröder und Müntefering hat diese Partei keine Chance. Wer wählt SPD? Die Alten, die schon immer SPD gewählt haben. Die schrumpfenden Prozente bei jeder BTW oder LTW kommen auf diejenigen, die wegsterben. Eine traurige aber einfache Rechnung.

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