Forum: Politik
Ex-Bundespräsident: Wulff will Büro und Mitarbeiter für 280.000 Euro im Jahr
dapd

Zusätzlich zu den 199.000 Euro Ehrensold könnte Christian Wulff die Steuerzahler künftig weitere 280.000 Euro im Jahr kosten: Nach SPIEGEL-Informationen will der ehemalige Bundespräsident das gleiche Recht wie seine Vorgänger - und fordert ein Büro inklusive Mitarbeiter.

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bratherigjan 04.03.2012, 22:36
1130. Wozu Büro und Untergebene?

tja vom Stamme nimm, starker Tobak
ist der Ruf erstmal uriniert, lebt es sich gänzlich ungeniert

Wozu bitte braucht er denn nun Büro und Mitarbeiter?
Wer soll da arbeiten - seine Frau, Freunde?

Und was hätten die dann so zu tun?

vermutlich geht es ihm vor allem um Anspruch, Status
und nicht um die Erledigung konkreter Arbeiten

abstrus, absurd, traurig, eklig, und für viele Menschen eine Art Ohrfeige
das vermeintliche Leistungsprinzip wird entlarvt.

Reicht nicht ein Übergangsgeld bis er die Ansprüche
aus seiner Abgeordententätigkeit geltend machen kann?!

Die politische Kaste gräbt sich so auf Dauer ihr eigenes Grab.

Mal sehen welcher seine "Freunde", wer aus diesem Milieu, ihm später wieder eine Position verschafft.

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les.fleur.du.mal 04.03.2012, 22:38
1131. Er könnte beispielsweise

Zitat von Adrenalina
Wulff ist dreist, aber nicht blöd. Jedenfalls nicht so blöd, dass er sich die Freude am ergaunerten Sold verderben lassen würde. Liefe er doch Gefahr, künftig bei jedem öffentlichen Auftreten mit verdorbenen Lebensmitteln beworfen oder gar angespuckt zu werden. Ich denke, das läuft ganz anders. Sicherlich ist es reine Taktik, nun noch Maximalforderungen zu stellen, die ihm - abgesprochenerweise - von unseren Volksvertretern dann "mutig" verweigert werden. Anschließend - nachdem das Strafverfahren selbstredend eingestellt wurde - packt er seine Siebensachen und verschwindet ins Ausland, um fortan in Ruhe und Frieden, wohlversorgt von dem dämlichen Urnenpöbel in Old Germany, seinen Schandsold zu verprassen.
nach Ungarn gehen, da entspricht die Regierung seinem Gusto, und da seine 200 Mille von der Kaufkraft her bestimmt das Doppelte wert sind, könnte er auf Schnäppchen verzichten - wird er aber wohl nicht. Das ist bei ihm im Blut, da kann er nichts für.

Wir sollten für eine psychiatrische Behandlung sammeln!

Fleurs

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rather 04.03.2012, 22:40
1132.

Der Ehrensold steht ihm einfach nicht zu. Wären die ganzen Mauscheleien schon vor der Wahl bekannt gewesen, hätte es mit Sicherheit keinen 3. Wahlgang gegeben und er wäre erst garnicht Bundespräsident geworden.

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will-shakespeare 04.03.2012, 22:41
1133. Grundwerte der Gesellschaft

Herr Wulff ist der Prototyp des scheinheiligen Karrierepolitikers. Worte und Taten klaffen himmelweit auseinander. Für Politiker wie ihn wurden die Bestimmungen zum Ehrensold mit Sicherheit seinerzeit nicht eingeführt. Sie sind unzeitgemäß und müssen dringendst erneuert und komplett reformiert werden, damit das Vertrauen in die Demokratie nicht noch weiter erschüttert wird. Niemandem wären sonst mehr altruistische ethische Grundwerte vermittelbar, die für die Gesellschaft unverzichtbar sind.
Der Staat macht sich völlig unglaubwürdig, wenn er einerseits den Bürgern dauernd die Notwendigkeit von Einsparungen erklärt, auf der anderen Seite aber Politiker hoch alimentiert, die durch zweifelhaftes Verhalten gezeigt haben, dass sie die Anforderungen ihres Amtes nicht erfüllen können. Für Berufspolitiker müssen dieselben Grundsätze gelten wie für jeden Arbeitnehmer und Beamten. Auch im so genannten höchsten Staatsamt, dessen Überflüssigkeit im Lichte der gegenwärtigen Skandale immer offensichtlicher zu werden scheint.

Nochmal der Hinweis auf eine unterstützenswerte Petition
https://epetitionen.bundestag.de/ind...petition=22818

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evaontour 04.03.2012, 22:41
1134. Sachlichkeit

Zitat von muggel02
Wulff ist schizophren und gehört in eine "geschlossene" Anstalt!
Ich kann die Empörung und Wut in der Bevölkerung verstehen, da das Bundespräsidialamt durch die Anerkennung "politischer Gründe" und damit die Eröffnung der Leistung des Ehrensoldes für CW ermöglicht hat, aber eben die Anerkennung "politische Gründe" sehr zweifelhaft ist.
Dennoch bin ich Vertreterin einer sachlich fundierten Diskussion und gebe in diesem Zusammenhang zu bedenken:

Ihre Argumentation würde dafür sprechen, dass CW den Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen rechtfertigen könnte mit der Folge einer Ehrenbesoldung und das liegt wohl auch nicht in Ihrem Interesse, oder? ;)

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pharaodream 04.03.2012, 22:44
1135.

Zitat von sysop
Zusätzlich zu den 199.000 Euro Ehrensold könnte Christian Wulff die Steuerzahler künftig weitere 280.000 Euro im Jahr kosten: Nach SPIEGEL-Informationen will der ehemalige Bundespräsident das gleiche Recht wie seine Vorgänger - und fordert ein Büro inklusive Mitarbeiter.
Vergleicht sich dieser Herr Wulff etwa mit ehemaligen
lebenden Staatsoberhäupter Walter Scheel, Richard von Weizsäcker?
Eine Frechheit sondergleichen ist es,sich nur in die Nähe der ehemaligen zu stellen.
Die Forderungen des Herrn Wulff sind nicht akzeptabel.
So werden Steuergelder verschleudert.

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regenbogenkraut 04.03.2012, 22:44
1136. Widerspruch!

Zitat von die_piratenbraut
Er will kein Geld für sich, sondern weiter politisch arbeiten.
Er ist doch aber nach eigener Aussage zurückgetreten, weil er auf Grund fehlender Akzeptanz nicht mehr arbeiten kann - daraus wurde sogar der politisch begründete Rücktritt abgeleitet.

Wozu dann also Büro und Angestellte?

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softwaremanagement 04.03.2012, 22:45
1137.

Zitat von Paroklos
Ihnen sind die oberflächlichen inhaltslosen Reden eines Budnespräsidenten wohl lieber. Es gilt den Schein zu waren um die schmutzigen Geschäfte unbemerkt zu abzuschließen. Zudem haben sie die Notwendigkeit von Medien in einer funktionierenden Demokratie absolut nicht Verstanden. Sie sind ihrer Aufgabe nachgekommen Dinge aufzudecken welche sonst unterkannt blieben. Ich als Bürger koche nun schon seit vier Jahren (innerlich). Und ich kann sehr gut entscheiden über was ich mich aufrege und was nicht. Sie sollten sich schämen. Ein Demokrat duldet so etwas nich.

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Steve Holmes 04.03.2012, 22:47
1138.

Zitat von Adrenalina
Wäre es auch ein politischer Rücktrittsgrund, wenn er [I]hnen eins über den Schädel gezogen hätte und deshalb staatsanwaltschaftlich ermittelt wird?
Die staatsanwaltlichen Ermittlungen und auch ein eventuell späteres Gerichtsverfahren können sich noch über Monate ziehen. Unabhängig davon ob er später verurteilt oder freigesprochen wird. Er hätte das alles im Amt aussitzen können. Das war aber politisch nicht gewollt. Daher der politische Rücktritt und der bestätigte Anspruch auf den Ehrensold.

Der Anspruch auf Ehrensold ist auch unabhängig davon ob er schuldig gesprochen wird.

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demokratieverlust333 04.03.2012, 22:50
1139. Christian Wulff ist für mich und der (noch) deutschen Demokratie mehr als untragbar

17. Februar 2012 trat dieser Mann -Christian Wulff auf Druck der Medien und der Bürger zurück.
...Er trat nicht!!! aus „aus politischen Gründen“ zurück. ....

Das deutsche Präsidialamt sagt nicht die Wahrheit. Es ist nicht -politisch unabhängig und ist weisungsabhängig.
....WER hat die Weisung ausgesprochen?...

Herr a. D. Bundespräsident Christian Wulff
- darf NICHT belohnt werden für seine Unredlichkeit
- darf keinen Ehrensold erhalten
- darf kein Büro erhalten
- darf keinen Mitarbeiter erhalten

Wenn uns Bürger die Demokratie noch 1 € wert ist,
dann erhält
Herr a. D. Bundespräsident Christian Wulff
...KEINEN EHRENSOLD...

Frau Bundeskanzlerin wie denken Sie darüber?

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