Forum: Politik
Ex-Bundespräsident: Wulff will Büro und Mitarbeiter für 280.000 Euro im Jahr
dapd

Zusätzlich zu den 199.000 Euro Ehrensold könnte Christian Wulff die Steuerzahler künftig weitere 280.000 Euro im Jahr kosten: Nach SPIEGEL-Informationen will der ehemalige Bundespräsident das gleiche Recht wie seine Vorgänger - und fordert ein Büro inklusive Mitarbeiter.

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walter_rsr 04.03.2012, 22:51
1140. Scherz in der Abendstunde

Zitat von luny
Hallo Walter_rsr, nein, Schnäpp(s)chen ... Sorry, konnte nicht widerstehen :-) LUNY
und so passend zum Thema, fast schon genial ;-))

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RosaHasi 04.03.2012, 22:51
1141.

Zitat von sysop
Zusätzlich zu den 199.000 Euro Ehrensold könnte Christian Wulff die Steuerzahler künftig weitere 280.000 Euro im Jahr kosten: Nach SPIEGEL-Informationen will der ehemalige Bundespräsident das gleiche Recht wie seine Vorgänger - und fordert ein Büro inklusive Mitarbeiter.
ist der ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert

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liborum 04.03.2012, 22:52
1142. Jein

Zitat von adelja
ich denke er hat nur dann einen anspruch auf den 'ehrensold' wenn er aus politischen gründen zurücktritt?? er ist doch aber aus privaten gründen zurückgetreten!
Suchen Sie sich mal die Rücktrittsrede raus. Er hat es fein hingedreht :das er durch die Kritik der letzten Wochen nicht mehr der Vertreter des ganzen Volkes sein kann - und daher vom Amt zurücktritt.

also politischer Grund
- der Mann ist schließlich Jurist, und lies sich mit Sicherheit auch von seinen Anwälten beraten.

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Steve Holmes 04.03.2012, 22:52
1143.

Zitat von luny
Hallo Steve Holmes, eben. Jung, gesund und gut ausgebildet - und weswegen braucht es dann den "Ehrensold" on top? Also ehrlich, das widerspricht doch Ihrem Leistungsprinzip, oder? LUNY
Ich halte nicht nur den Ehrensold für Christian Wulff für fraglich sondern das Amt des Bundespräsidenten für überflüssig und die Altersversorgung von Politikern für übertrieben.

Ein freiwilliger Verzicht von Christian Wulff ist sicher nicht die Lösung. Seit Verdienst ist es auf diesen Missstand aufmerksam zu machen. Auch wenn er das unfreiwillig macht.

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softwaremanagement 04.03.2012, 22:53
1144. Streitkultur

Zitat von Paroklos
Ihnen sind die oberflächlichen inhaltslosen Reden eines Budnespräsidenten wohl lieber. Es gilt den Schein zu waren um die schmutzigen Geschäfte unbemerkt zu abzuschließen. Zudem haben sie die Notwendigkeit von Medien in einer funktionierenden Demokratie absolut nicht Verstanden. Sie sind ihrer Aufgabe nachgekommen Dinge aufzudecken welche sonst unterkannt blieben. Ich als Bürger koche nun schon seit vier Jahren (innerlich). Und ich kann sehr gut entscheiden über was ich mich aufrege und was nicht. Sie sollten sich schämen. Ein Demokrat duldet so etwas nich.
Darum geht es gar nicht. Es geht hier und jetzt um die Streitkultur und wie ein Magazin wie der Spiegel dies zu eigenen Zwecken ausnutzt. Wir lassen uns alle hier aufstacheln als Mittel zum Zweck. Ich bin völlig der Meinung aller hier, dass es nicht geht was Herr Wulff sich geleistet hat. Nun haben wir doch tatsächlich ein paar Gesetze und sollten Gesetze nicht beugen. Dazu ist eine Demokratie zu wertvoll. Wir hatten das ja schon mal. Da wollen wir nicht mehr hin. Oder?

Ich finde es nicht in Ordnung wie ein an sich hervorragendes Magazin sich herausnimmt hier anzustacheln. Richtig ist die Petition zu unsterschreiben, sich selbst politisch zu engagieren - falls möglich - oder die eigenen Abgeordneten dazu aufzufordern etwas zu tun, damit so etwas nicht noch einmal passiert. Aber ein Magazin sollte mit Abstand schreiben und nicht aufwiegeln. Vor allem soll es informieren. Dies kommt mir alles ein wenig zu kurz.


Guten Abend.
Wolf Kristen

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rainer_daeschler 04.03.2012, 22:53
1145.

Zitat von rather
Der Ehrensold steht ihm einfach nicht zu. Wären die ganzen Mauscheleien schon vor der Wahl bekannt gewesen, hätte es mit Sicherheit keinen 3. Wahlgang gegeben und er wäre erst garnicht Bundespräsident geworden.
Darauf sollten Sie sich nicht verlassen. Wulff war als potentieller Kandidat für das Kanzleramt in Gespräch und seine Umlenkung in das Amt des Bundespräsidenten für Angela Merkel der einzige Weg ihn aus den Weg zu schaffen.

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daydreamnation 04.03.2012, 22:53
1146. Arbeitnehmer des Volkes

Unseren Politikern geht es offensichtlich zu gut. Da glaubt man, weil man ein paar Jahre ein bisschen mitregiert hat, man könne sich für den Rest seines Lebens die Taschen mit Steuergeldern vollstopfen und sich in ein dekadentes Jetset-Leben in Saus und Braus verabschieden als sei man eine Art neuzeitlicher Hochadel. Soll sich doch die Normal-Bevölkerung mit Lohn-Dumping, steigenden Lebenserhaltungskosten, befristeten Arbeitsverträgen, HartzIV, Mini-Jobs usw. herumschlagen, ich habe ausgesorgt, weil ich meinen Hintern 4 Jahre lang oder so auf einen Parlamentssitz oder sonst wo hin gepflanzt habe. Dafür steht mir ja wohl jetzt ein sorgenfreies Leben in Luxus zu.

Vielleicht ist die einzige Möglichkeit solches realitätsferne Anspruchsdenken auszuhebeln, den Politiker-Begriff endlich neu zu definieren und den Verhältnissen der Gegenwart anzupassen. So ein Regierender ist nämlich nichts anderes als ein Arbeitnehmer des Volkes. Er sollte angemessen bezahlt werden und alles erhalten, um seine Arbeit sorgfältig erledigen zu können. Gleichzeitig sollte er aber auch wie jeder andere in die Rentenkasse einbezahlen, auch sonst alle Kosten tragen, die so für einen normalen Menschen anfallen und jederzeit entlassen werden können, wenn er Mist baut. Und ist die Amtszeit dann irgendwann zu Ende geht es wieder zurück in die Welt des Normal-Bürgers, meinetwegen mit einer angemessenen "Abfindung", aber bestimmt nicht mit irgendeinem jährlichen Ehrensold oder sonstigen lebenslangen Ansprüchen, die man an den Steuerzahler - den ehemaligen Arbeitgeber - stellen kann. Wer unter den gleichen Bedingungen wie die Normal-Bevölkerung arbeitet, verliert auch nicht jeglichen Realitätssinn.

Aber wer selbst über seine Arbeitsbedingungen entscheiden kann, möchte von all dem natürlich nichts hören.

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brazzo 04.03.2012, 22:56
1147.

Zitat von Palmstroem
Warum sollte er nicht! Nur weil BILD und SPON ihm vorwerfen, ein Bobbycar geschenkt bekommen zu haben und 1.000 Euro in bar von der Schwiegermutter für einen Urlaub verwendet zu haben. Die Vorwürfe sind derart kleinkariert, daß man nur zu einem Schluß kommen kann - der Grund für die Hatz auf Wulff liegt ganz woanders. Nachdenken würde sich lohnen!
Sie können Ihren Helden einfach nicht aufgeben, oder?
Sie wissen dabei aber ganz genau, daß er nicht wegen einem Bobbycar zurückgetreten ist.
Wer allerdings die Story vom nachträglich bar bezahlten Urlaub glaubt, der zieht wohl auch seine Hosen mit der Kneifzange an.

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mad_man_walking 04.03.2012, 22:57
1148. ....

Wulff ist nur einer von vielen.

Das Vorteilsnahme im Politikbetireb gang und gäbe ist,
ist die Ursache für die meisten unserer gesellschaftlichen Probleme.

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vineland 04.03.2012, 22:57
1149. Kompromiss

Wulff erhält 50% vom "Ehrensold" und geht nach St. Helena...

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