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Ex-Bundespräsident: Wulff will Büro und Mitarbeiter für 280.000 Euro im Jahr
dapd

Zusätzlich zu den 199.000 Euro Ehrensold könnte Christian Wulff die Steuerzahler künftig weitere 280.000 Euro im Jahr kosten: Nach SPIEGEL-Informationen will der ehemalige Bundespräsident das gleiche Recht wie seine Vorgänger - und fordert ein Büro inklusive Mitarbeiter.

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liborum 04.03.2012, 23:00
1150. Bloß nicht

Zitat von Schiebetürverriegler
faßt sich einer der Musiker ein Herz und läßt anschließend den Stahlhelm für ihn herumgehen. Das wäre echt der Hammer.
Die Jungs sind Bundeswehrangehörige- was glauben Sie wohl, was einem Soldaten passieren würde der sich "ein Herz fasst" und den Stahlhelm rumträgt.
Der würde hochkant bei der BW ohne Bezüge rausfliegen und hätte eine berufliche Zukunft gehabt.
Und das für einen Wulff- das wäre es wohl nicht wert. Es sei denn, Papa wäre Millionär.

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kpmueller1961 04.03.2012, 23:00
1151. Weil es einfach so sein Charakter ist

Zitat von regenbogenkraut
Er ist doch aber nach eigener Aussage zurückgetreten, weil er auf Grund fehlender Akzeptanz nicht mehr arbeiten kann - daraus wurde sogar der politisch begründete Rücktritt abgeleitet. Wozu dann also Büro und Angestellte?
...weil er sich alles immer so zurecht dreht wie es ihm gerade am meisten nutzt.

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evaontour 04.03.2012, 23:00
1152. Systemfehler

Zitat von supernovaiswatching
... Zudem hat Hagebölling über diese ganze Sache entschieden, der aber keinerlei Kontrolle untersteht und selber sowohl Freund als auch ehemaliger Angestellter von Wulff war. Es ist ....
Die Entscheidung des Bundespräsidialamtes mit der Besetzung ehemaliger untergebener Mitarbeiter des BPräs ist sehr suspekt. Demnach könnte der BPräs realitär ebensogut selbst darüber befinden, ob ihm der Ehrensold zusteht. Hier tritt m.M.n. ein Systemfehler zutage, der von den damaligen Gesetzesgebern so wohl kaum gewollt und voraussehbar war. Die Problematik ist durch die erstmalige und hoffentlich einmalige Situation, einen BPräs mit in der Persönlichkeit liegenden Makeln in das Amt gehievt zu haben, entstanden.

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epigone 04.03.2012, 23:02
1153. tut sie nicht ...

Zitat von Rodri
Dieser Mensch ist nur noch eine Schande für ganz Deutschland. Jeder Deutsche sollte sich schämen so jemanden als Staatsoberhaupt gehabt zu haben. Merkel sollte zurücktreten, schließlich hat sie diesen Ramschkönig als Marionette installiert.
schließlich ist sie wie Kohl Meisterin des Aussitzens!

Aber dafür ich: Bin seit Jahren kommunalpolitisch aktiv und werde jetzt alle Ämter niederlegen - ich will mich nicht durch Mitwirken an diesem "Schmierentheater Politik" länger für die Interessen dieser nichtsnutzigen Funktionärsschicht missbrauchen lassen!

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lefreaque 04.03.2012, 23:05
1154. k.t.

Zitat von turo
Für mich ist es unerträglich, dass die Staatsanwaltschaft Hannover den Medien die weiteren Ermittluingsschritte z.B. Auswertung der Kommunikationsmittel, mitteilt. Damit verstösst sie gg.dfe StPO und begeht Straftaten.
Ich finde es noch viel unerträglicher, dass Gestalten wie sie andere mit ihrem merkwürdigen Staats- und Demokratieverständnis belästigen.

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luny 04.03.2012, 23:07
1155. Gewiß

Zitat von Steve Holmes
Ich halte nicht nur den Ehrensold für Christian Wulff für fraglich sondern das Amt des Bundespräsidenten für überflüssig und die Altersversorgung von Politikern für übertrieben. Ein freiwilliger Verzicht von Christian Wulff ist sicher die Lösung. Seit Verdienst ist es auf diesen Missstand aufmerksam zu machen. Auch wenn er das unfreiwillig macht.
Hallo Steve Holmes,

der zurückgetretene Bundespräsident verzichtet freiwillig auf gar
nichts, wie wir gerade gelernt haben.

Die Frage ist doch, ob jemand, der sein Amt vor Ablauf der regulären
Amtszeit hinschmeißt, überhaupt einen Anspruch auf "Ehrensold"
und Büro + Mitarbeiter hat.
Wie handhaben Sie denn so etwas als Arbeitgeber?

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herr-vorragend 04.03.2012, 23:08
1156. .

Zitat von sysop
Zusätzlich zu den 199.000 Euro Ehrensold könnte Christian Wulff die Steuerzahler künftig weitere 280.000 Euro im Jahr kosten: Nach SPIEGEL-Informationen will der ehemalige Bundespräsident das gleiche Recht wie seine Vorgänger - und fordert ein Büro inklusive Mitarbeiter.
"Hinzu kommen noch einmal Mittel für den Personenschutz, die aus dem Topf des Bundeskriminalamts beglichen werden."
Diese Mittel wird er bitter nötig haben, sollte er so weiter machen wie bisher!

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liborum 04.03.2012, 23:11
1157. Lübke

Zitat von die_piratenbraut
Er will kein Geld für sich, sondern weiter politisch arbeiten. Mir sind zehn alte Bundespräsidenten mit Ehrensold, Büro und Fahrer lieber als einen Monarchen, der erheblich größere Summen bekommen würde. Was kostet England die Queen und ihre Muspoke? Da sehe ich mehr Versagen als in unseren Bundespräsidenten. Nach Köhler und Herzog war Wulff kein Höhepunkt, aber wir haben auch Lübke überlebt.
Lübke war alt und senil/ev. dement.
Trifft das auf Herrn W. auch zu?

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cbothmer 04.03.2012, 23:12
1158.

Zitat von Florida123
9 von 10 Leuten, die Wulff hier anprangern, wuerden in seiner Situation auch so handeln.
Ich hoffe nicht. Mit ein wenig Geduld hätte er sein Geld bekommen, mit diesem Auftritt wird es schwer werden, diese Ausgaben zu legitimieren.

Zitat von Florida123
Aber hinter einem annonymen user-name laesst es sich auch gut auf Moralapostel machen.
Und dämliche Theorien aufstellen von der Presse, die einen armen Mann zur Strecke bringt...

Zitat von Florida123
Die Presse hat ihn aus dem Amt geputscht - zu bloed nur, dass weder BILD noch SPON den Sold bestimmen.
Nein, nein, das hat Herr Wulff schon ganz selbst hinbekommen. Was erwartest du? Dass man als Presse nur die schmucke Vorderseite unseres Möchtegernkönigs zeigt und die dreckige Kehrseite gefälligst in Ruhe lässt?

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softwaremanagement 04.03.2012, 23:12
1159. Streitkultur

Zitat von Bono Beau
Ich muss doch sehr bitten. Sie dürfen dem ein oder anderen Foristen schon ein einigermassen ausgewogenes Urteil und hinreichende Vorkenntnisse einräumen, um nicht von einem einzigen Artikel in den rethorischen Wahn getrieben zu werden. Das ist dummes Zeuch - und gehörig respektlos! Das hat sich Christian "Pattex Bobbycar" Wulff höchst persönlich zuzurechnen. Grober Keil auf groben Klotz. Manchmal muss das sein.
Einen Moment bitte. Ganz ruhig und sachlich bleiben. Wir wollen ja nicht aufgrund eines Artikels den Respekt gegenseitig verlieren. Das hat der Spiegel - und wir alle - dann doch nicht verdient. Selbstverständlich hat sich Herr Wulff das alles selbst zuzurechnen. Seine vollkommen verfehlte Informations"politik" hat ihn erst dahin gebracht wo er jetzt ist. Darum geht es aber gar nicht. Wenn Sie sich einmal meinen Beitrag anschauen, geht es um Streitkultur und wie ein Magazin wie der Spiegel dies zu eigenen Zwecken nutzt. Wir lassen uns alle hier aufstacheln als Mittel zum Zweck. Ich bin völlig Ihrer Meinung, dass es nicht geht was Herr Wulff sich geleistet hat. Nun haben wir doch tatsächlich ein paar Gesetze und sollten Gesetze nicht beugen. Dazu ist m.E. unsere Demokratie zu wertvoll. Wir hatten das ja schon mal. Da wollen wir nicht mehr hin. Oder?

Nochmal: Ich finde es nicht in Ordnung wie ein an sich hervorragendes Magazin sich herausnimmt hier anzustacheln. Schauen Sie sich die Masse der Beiträge an. Sicher kann man diskutieren ob Herr Wulff noch Respekt verdient. Aber wie tief wir jetzt sinken ist nicht richtig. Richtig ist die Petition zu unterschreiben, sich selbst politisch zu engagieren - falls möglich - oder die eigenen Abgeordneten dazu aufzufordern etwas zu tun, damit so etwas nicht noch einmal passiert. Aber ein Magazin sollte mit Abstand schreiben und nicht aufwiegeln. Vor allem soll es informieren. Dies kommt mir alles ein wenig zu kurz.

Guten Abend
Wolf Kristen

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