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Ex-FDP-Minister: Alle sind versorgt - bis auf einen
DPA

Vor der Europawahl kommt die FDP in Dresden zu ihrem Bundesparteitag zusammen. Unter den Delegierten sind auch manche Ex-Bundesminister. Was machen die eigentlich jetzt?

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autogene 09.05.2014, 17:53
1. Gras drüber

Zitat von sysop
Vor der Europawahl kommt die FDP in Dresden zu ihrem Bundesparteitag zusammen. Unter den Delegierten sind auch manche Ex-Bundesminister. Was machen die eigentlich jetzt?
Man stelle sich nur vor, Westerwelle sei derzeit noch AM? - unvorstellbar! Westerwelle und Niebel haben Partei und Regierung, auch in Ausübung ihrer Ämter nachhaltig geschadet.
Sie wären gut beraten ihre politische Karrieren Geschichte sein zu lassen.

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kahabe 09.05.2014, 18:09
2. Niebel?

Zitat von sysop
Vor der Europawahl kommt die FDP in Dresden zu ihrem Bundesparteitag zusammen. Unter den Delegierten sind auch manche Ex-Bundesminister. Was machen die eigentlich jetzt?
Nun ja, die Bundeswehr will ihn ganz gewiß nicht. Und die Arbeitsverwaltung wohl auch nicht. Da war er doch vor dem MdB-Mandat. Wie wäre es mit Handel von gebrauchten Teppichen. Ist heute viel einfacher als anno dunnemals, wo die Handelskammern gerne einen "Räumungsverkauf" untersagten.

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Ausfriedenau 09.05.2014, 18:16
3. Überflüssig

Zitat von sysop
Vor der Europawahl kommt die FDP in Dresden zu ihrem Bundesparteitag zusammen. Unter den Delegierten sind auch manche Ex-Bundesminister. Was machen die eigentlich jetzt?
Wann sieht diese Partei endlich ein, dass sie überflüssig ist. Von einer absolut wirtschaftsorientierten Partei hätte ein klarer Standpunkt für den uneingeschränkten Handel mit Russland - auch in schwierigen Zeiten- erwartet werden können! Dafür muss man sich aber von den USA emanzipieren! Nichts ist. Leider, leider. Im Gegenteil, alle wursteln in den USA rum, denen 61% der Deutschen nicht mehr trauen.

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Lankoron 09.05.2014, 18:21
4. Dass Minister

und Staatssekretäre weich fallen, ist ja klar. Aber...wie gehts den Praktikanten und Arbeitskräften, den Sekretärinnen und wissenschaftlichen Mitarbeitern der Fraktion? Den Kleinverdienern, die mit 1500 netto im Monat 50 und mehr Stunden pro Woche gearbeitet haben? Das wär viel interessanter als die paar Leute, die dank ihrer politischen Verbindungen solche Notfallpläne immer in der Tasche haben.

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boeserLehrer 09.05.2014, 18:23
5. Ermittler ignorierten Immunität

Unabhängig von etwaigen Regelverletzungen bei den Ermittlungen im Fall Edathy ist die "Immunität" von Abgeordneten ein Relikt aus obrigkeitsstaatlichen Verhältnissen und ihre Abschaffung ist längst überfällig. Politiker sollten für ihre Entscheidungen und Handlungen die volle Verantwortung übernehmen und im Gegenteil bei Verstössen, gemäß ihrer herausragenden Position herausragenden Position, wesentlich härter bestraft werden, als der sogenannte "Normalbürger".

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regensommer 09.05.2014, 18:24
6.

Wo die immer ihre Posten herbekommen.
Diesen Stiftungen sollte man keinen Meter über den Weg trauen.
Fraglich auch ob die Stellungen immer korrekt ausgeschrieben wurden oder ob diese auch die Quote berücksichtigt haben.
Ich denke nicht, da kann man sicher schalten und walten wie man will.

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option@l 09.05.2014, 18:30
7. Leistung muß sich wieder lohnen

Zitat:"Mit Ablauf des 31. März 2014, also 3 Monate nach Ausscheiden aus dem Ministeramt, endet mein Status als Beamter auf Lebenszeit durch die Versetzung in den Ruhestand (§18 (2) Bundesminister-Gesetz). " Natürlich mit Anspruch auf Ruhegeldbezüge. Der Typ ist 1963 geboren und damit jünger als ich. Nur ... ich würde arbeitslos und müßte sehen, wie ich die nächsten 15 Jahre bis zur Rente über die Runden komme. Pardon, 16 Jahre und 8 Monate, das Rentenalter für nicht-Beamte wurde zwischendurch ja etwas hochgesetzt.

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Badischer Revoluzzer 09.05.2014, 18:39
8. Diese Versorgungsmentalität

der Parteien nenne ich Korruption. Diese abgewählten Politiker sollen wieder ihren erlernten Beruf ausüben oder aufs Arbeitsamt gehen. Alles andere andere hat einen faden Beigeschmack.

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nobuemi 09.05.2014, 18:45
9. Hat Politrentner Niebel nur andere gedacht?

Ich habe gehört, dass die FDP Minister, vor Allem auch Hr. Niebel fleißig sehr viele Posten an Parteimitglieder geschoben haben vor dem Ende der Legislaturperiode. Das wäre sicher eine Recherche wert. Nur seltsam, dass er selbst außen vor ist.

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