Forum: Politik
Ex-Grüne Elke Twesten: Niedertracht in Niedersachsen
DPA

Die Zollbeamtin Elke Twesten gibt mit ihrem Wechsel von den Grünen zur CDU ein Beispiel für den diskreten Charme der Bourgeoisie.

Seite 2 von 22
ludna 07.08.2017, 14:20
10. Die Motive dieser Dame sind klar, keine Frage,

aber auch Herr Augsteins Motiv ist klar. Es langweilt einen nur noch.

Beitrag melden
geboren1969 07.08.2017, 14:21
11. Schäbig!

Sie ganze Noedersachsen-Geschichte ist schäbig. ...ind Bild war wie immer live dabei. Eine Regierungserklärung von 2015 wird 2017 ausgegraben. Schon damals war die VW-Sache klar. Aber was lässt sich im Wahljahr nicht alles (er-)finden?

Beitrag melden
keine-#-ahnung 07.08.2017, 14:22
12. " Das Grundgesetz und die Landesverfassungen ...

... billigen dem Abgeordneten die Freiheit des Gewissens zu - damit ist aber nicht die Freiheit gemeint, sich wie eine Verräterin zu benehmen."
Doch. Wenn die MdL den Übertritt mit Ihrem Gewissen (was ja nun auch wieder ein sehr breit definabler Begriff ist) vereinbaren kann, dann ist auch die Freiheit des "Verrates" inkludiert.
Da helfen auch die Kullertränchen eines Augsteins nicht - das nächste Rot-Grün ist putt.
"Hoffentlich haben die Wähler mehr Ehrgefühl als Frau Twesten und ihre neue Partei. "
Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Nur meine sonst so eingetrübte Kristallkugel klart an dieser Stelle deutlich auf und offenbart ... ach ne! Die Hoffnung soll ja zuletzt sterben :-).
Und bis die augstein'sche Hoffnung dann den Weg alles Irdischen gegangen ist, hat der Autor ja noch ein paar Wochen Zeit darüber nachzusinnen, ob und welchen Anteil er selbst nebst Kollegen am offenbaren Genozid rot-grüner Regierungskonstellationen tragen könnte. Ich habe da so ein warmes, wohliges Bauchgefühl ... :-)

Beitrag melden
black_bottom 07.08.2017, 14:26
13. Mir würde schlecht werden

Wäre ich sie und schaute in den Spiegel würde mir schlecht werden. Aber verboten ist es nicht. Man kann nur hoffen, dass die Wähler ihr deutlich machen wo der Hammer hängt und sie sich 'nen neuen Job suchen muss.

Beitrag melden
Duggi 07.08.2017, 14:26
14. Aber wirklich clever ist die Dame doch wohl nicht?

Sonst hätte sie sich zur FDP geschlagen, die mangels Mitgliedern jeden nimmt und mit einem Amt versieht, der einigermaßen gesund husten kann und sich in eine ihrer Versammlungen verirrt. :-)

Beitrag melden
alexander_klein 07.08.2017, 14:26
15. Was für eine Tirade

Natürlich ist Twestens Verhalten niederträchtig. Aber im ganzen Text ist kein einziger neuer Gedanke zu dem Thema vorhanden und man hätte es bei der Überschrift belassen können.

Beitrag melden
jan07 07.08.2017, 14:31
16. Herr Augstein hat zwar Recht....

... der Wechsel dieser Dame hat schon ein arges Geschmäckle, auch wenn es natürlich ihr gutes Recht ist, die Fraktion zu wechseln. Aber der Artikel von Herrn Augstein hat es auch! Denn ich kann mich nicht erinnern, dass sich Herr Augstein vergleichbar echauffiert hat, als vor einigen Wochen in Thüringen ein AfD-Abgeordneter in die SPD gewechselt ist und so die 1-Stimmen Mehrheit (!) der rot-rot-grüne Landesregierung gesichert hat.

Beitrag melden
sie_mich_auch 07.08.2017, 14:32
17. Wen man mal ein Beispiel braucht...

... um so eine richtig böse loose-loose-Situation zu beschreiben, dann taugt dieser Fahnenwechsel ganz sicher hervorragend. Damit dürfte sich keine(r) der Beteiligten auch nur entfernt einen Gefallen gatan haben. Dafür wurde einmal mehr der ohnehin angeschlagene Ruf "der politischen Kaste" ordentlich beschädigt. Oder bestätigt? Ich hoffe ja noch immer, dass Frau Twesten die charakterliche Ausnahme ist, doch die Zweifel werden mehr.

Beitrag melden
schubbeldu135 07.08.2017, 14:32
18.

Zitat von wjr69
Wäre ihre Empörung auch so groß, wenn sich aus ähnlichen Motiven eine Unionsabgeordnete zu den Grünen übergelaufen wäre.....
Nur ein morlaisch fragwürdige, ich würde eher sagen verkommene, Person würde in so eionem Fall überhaupt auf die Idee kommen diese Frage zu stellen. Um es deutlicher zu sagen: Im Grunde stellen sie sich diese Frage lediglich selbst...

Beitrag melden
hansfri 07.08.2017, 14:33
19. Wie war das 1972 mit Wienand

Dunkel erinnere ich mich daran, dass Willy Brandt nur erneut zum Kanzler gewählt wurde weil der Geschäftsführer der SPD, Karl Wienand ( ich glaube so hieß er) einen CDU-Abgeordneten aus deren Fraktion herausgekauft hatte. Rainer Barzel, der beste Aussichten hatte neuer Kanzler zu werden, war geplättet und sagte wörtlich " ich sehe nicht mehr durch". Obwohl ich damals wie auch heute der SPD zuneige bin ich der Meinung: Lasst mal die Kirche im Dorf, letztlich denken doch 99,9999999% der Menschen zuallererst an sich selbst. Warum sollte es bei Politikern anders sein. Gerade diese werden doch nur groß wenn sie ein überdimensioniertes Ego haben. Abregen tut gut.

Beitrag melden
Seite 2 von 22
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!