Forum: Politik
Ex-Grüne Twesten: "Es gab keine Ablösesummen"
DPA

Warum hat die Grüne Elke Twesten die Partei gewechselt? Sie selbst sagt: Es gab keine Lockangebote vonseiten der CDU. Und ein schlechtes Gewissen habe sie nicht.

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m.w.r. 05.08.2017, 17:06
1. Unbezahlbar ist sie nicht.

Muss ja auch kein Lockangebot von Seiten der CDU gegeben haben. Wer weiß, vielleicht hat Frau Twesten einfach was verlangt?

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Bürger Icks 05.08.2017, 17:10
2. Ablösesummen vielleicht nicht

Aber wer hier nicht an Lockangebote glauben möchte, vielleicht in Form eines Pöstchens...

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max-mustermann 05.08.2017, 17:14
3. Ekelhaft

Tja so sind sie unsere Politiker hauptsache an den Fleischtöpfen sitzen, da wechselt mann im zweifel einfach mal die Partei und stößt seine eigenen Wähler vor den Kopf. Wenn ich mit der Politik meiner Partei nicht mehr einverstanden bin lege ich mein Mandat nieder und trete aus der Partei aus.

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philipo 05.08.2017, 17:18
4. wer's glaubt..

wenn man das Vertrauen entzogen bekommt, dann muss doch einiges, von beiden Seiten,
im Argen gelegen haben. Man kann dann auch die Legislaturperiode in seiner "alten" Partei beenden und
sich anschließend neu orientieren. So sieht es danach aus als ob man seinen ehemaligen Kollegen kurz
vor entscheidenden Ereignissen schaden will.

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cyberman0815 05.08.2017, 17:19
5. genau der Vereinswechsel ist ja auch nur Gewissens bedingt!

Daher "gab" es auch "bisher" keinerlei Zahlungen ( wozu auch?)!!! Dann werden in der Zukunft auch die Nebenjobs nicht mehr als zuvor und die CDU wird sie zur nächsten Wahl nicht via Listenplatz an den Geld Topf zurücksetzen. Den wer ein so vorbildlichen Charakter hat wie Frau Twesten ,der hat auch Wähler die einem dieses mit einer ordentlichen Wahl bestätigen. Ich warte das mal ab

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europagermane 05.08.2017, 17:21
6. Artikel 38

Frau Twesten macht es sich zu einfach, wenn sie den Artikel 38 des Grundgesetzes bemüht:
Artikel 38
(1) Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen.
(2) Wahlberechtigt ist, wer das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat; wählbar ist, wer das Alter erreicht hat, mit dem die Volljährigkeit eintritt.
(3) Das Nähere bestimmt ein Bundesgesetz.

Das heisst dann also nach der Auslegung von Twesten, WählerInnen sind also in solchen Fällen generell dem Risiko ausgesetzt, dass sich über Landeslisten gewählte Abgeordnete einfach aus allen möglichen Gründen umorientieren können. Ich würde mich bedanken für diesen Wahlbetrug, da ich in diesem Falle eine bestimmte Partei und keine direkte Person gewählt habe. Es müsste auf alle Fälle hier eine Mandatsrückgabe erfolgen und der nächste Listenplatzkandidat aufrücken. Also ich zweifle langsam an unserem Rechtsstaat, wenn andere Auslegungen hier einfach akzeptiert würden/werden.

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john_ehlen 05.08.2017, 17:22
7. Gewissenlos

Das Grundgesetz gilt natürlich auch für Abgeordnete ohne eigene Stimmenmehrheit aus Landeslisten, die in Parlamente gehievt werden. Will aber eine solche Abgeordnete die Partei wechseln und damit auch noch eine Regierung kippen, verliert sie natürlich jeden moralischen Anspruch auf die Grundlage ihrer Arbeisplatzbeschaffung, insbesondere wenn ihr eine zukünftige Absicherung über die Landesliste bereits eindeutig versagt wurde.

Wenn man dann kein "schlechtes Gewissen" gegenüber der eigenen ehemaligen Partei hat, kann man diesen peinlichen Umstand nur als gewissenlos bezeichnen.
Ob eine neue Partei nur aus kurzfristigem Kalkül heraus gut beraten ist, eine solche neue Kandidatin aufzunehmen, kann bezweifelt werden. Loyalität und Verläßlichkeit kann auch diese neue Partei in keinem Fall erwarten.

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alkman 05.08.2017, 17:23
8. Ablösesumme???

vielleicht kein Lockangebot, es genügt ja die persönliche Verärgerung, nicht mehr auf der Landesliste der Grünen zu stehen und das Mandat zu verlieren. So kann sie die Partei noch ein bißchen ärgern. Kleinliche Rache...Schwarz-Grün wird aber dadurch eher unwahrscheinlicher.

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retterdernation 05.08.2017, 17:25
9. Das Gewissen ...

ist frei - das gilt für jeden von uns und natürlich auch für einen Abgeordneten! Auch das Gesetz rechtfertigt diese "One-Woman Show."
Dazu ein ausgesprochen hoher Unterhaltungswert, den uns da die Grünen bieten. Und das auch noch im politischen Sommerloch. I like:-))

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