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Ex-Kanzlerkandidat: Steinbrück rechnet mit den Medien ab
REUTERS

Peer Steinbrück hadert noch immer mit seinem Verhältnis zu den Medien im Bundestagswahlkampf. Nebensächlichkeiten seien teils wichtiger gewesen als Inhalte, sagte er der "Zeit". "Das werde ich so schnell nicht vergessen."

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nikolaus1962 20.11.2013, 15:00
140. Zum Thema Abrechnung mit den Medien

ich mag Peer Steinbrück nicht besonders und gewählt habe ich ihn auch nicht. Aber eines muss man ihm schon zugestehen er wurde sehr unfair von den Medien behandelt und sie haben ihn bei jeder Kleinigkeit durch den Kakao gezogen und jedes banale und belanglose Wort das er aussprach wurde zum Medienspecktakel und es wurde wochenlang über dieses und jenes und das Steinbrück geheult hatte berichtet das war so eine langweilige Sülse alles Dinge die mit Politik und den Inhalten einer Partei überhaupt nichts mehr zu tun hatten und es ist schändlich wie dieser Mensch behandelt wurde. Man muss diesen Mann nicht mögen und man muss ihn auch nicht wählen aber Fairness gehört zum guten Ton und es beflügelt die Demokratie und macht sie reicher. Was ich schändlich an den Medien finde ist das es keine objektive Berichtserstattung gibt. Medien bedienen sich heute fast nur noch der Stimmungsmache auch die seriösen Blätter wie Spiegel, Stern und auch die Öffentlich-Rechtlichen Rundfunkanstalten und Fernsehen haben mit lästern und Häme gegen über Peer Steinbrück nicht gespart ich finde Steinbrück hat das Recht sich zu wehren und es ist richtig das er das tut. Wenn man das gleiche mit der Kanzlerin gemacht hätte so wäre sie heute keine Kanzlerin mehr.

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chefkochvonmorgen 20.11.2013, 15:04
141.

Das einzig Interessante an dieser Aussage Steinbrücks ist aus meiner Sicht, ob er dies auch so gesagt hätte, wenn er Kanzler geworden wäre. Das ist die eigentliche Frage.

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anbue 20.11.2013, 15:06
142. Richtig spannend wird

Zitat von hanfbauer2
...und die Schuld lieber bei sich und nicht bei der pösen pösen Presse suchen. Und wau wie großzügig: selbst ein Votum 52 zu 48 würde er akzeptieren. Ist das eigentlich nicht selbstverständlich? Muss man das beim Seeheimer Klüngel der SPD ausdrücklich betonen?
es da offensichtlich bei 51:49.

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brotfresser 20.11.2013, 15:07
143. Offensichtlich

Zitat von Berg
Diese Entwicklung ist eine Folge der Berechnungsmethode: wenn immer 60% des Reicheneinkommens als "arm" gekennzeichnet wird, dann werden quasi automatisch immer mehr Leute "arm" gerechnet. Und weder Steinbrück noch Merkel können da etwas dafür.
haben Sie Schwierigkeiten mit der Mathematik. 60% sind immer 60%. Sofern die VERTEILUNG der Einkommen sich nicht verschieben würde, würde sich nicht an dem relativen Verhältni des mittleren Einkommens der Armen und der Reichen nicht ändern. Aber im Moment werden in Deutschland die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher. PS hatte die Absicht, dies zu ändern. Aber die meisten haben halt Merkel gewählt. Jedes Volk bekommt die Regierung, die es verdient.

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anbue 20.11.2013, 15:09
144. Früher nannte man das:

Zitat von thunderstorm305
Das Problem war wohl eher, dass hier Herr Steinbrück eine linke Politik vertreten musste, für die er mit seiner Person nicht steht. Das konnte nur schief gehen.
Falscher Mann in der falschen Partei.

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mooringman 20.11.2013, 15:12
145. Was

hat denn der Herr Steinbrück erwartet?Willy Brandt,Wehner und auch Schmidt wurden von der konservativen Presse dieser Republik ganz anders angegangen!Auch im Fernsehen,zum Beispiel durch Gerhard Löwenthal und sein ZDF Magazin.Die damalige SPD war eine wirkliche Gefahr für die schwarze Republik,die heutige ist nur noch ein Anhängsel der CDU!

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BettyB. 20.11.2013, 15:15
146. Er hat es nicht begriffen...

Entpolitisiert? Wie bitte? Diese "Entpolitisierung" Hatte doch eine höchst politische Funktion und war damit eine "Politisierung" für Dumme und auch außerordentlich erfolgreich...

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dorlui 20.11.2013, 15:17
147.

Der steinbrück hat wieder mal recht: die transuse, staatsratsvorsitzende aus der DDR konnte machen und sagen, was sie wollte, die presse schwieg unisono, selbst dass sie sich, die die christlichen werte immer auf der zunge trägt, über die rechtswidrige erschießung eines menschen "freute", kümmert diese gleichgeschaltete presse nicht. Merkel hat nichts, keine visionen, kein programm, keine inhalte, nur immer blabla und raute. Aber offensichtlich begnügt sich das deutsche volk damit.

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pittiken 20.11.2013, 15:17
148.

Zitat von RenegadeOtis
Und Sie finden es nicht im Geringsten bedenklich, dass ein Pressehaus wie Springer mit einem Fingerstreich nach Gusto den Bundespräsidenten zu Fall schreiben kann? Wegen - immer noch unbewiesener - 700 Euro (oder auch vielleicht 0,00 Euro?)
Herr Wulff hat ja nachweislich bei der Springerpresse angerufen und gedroht. Wer so reagiert hat Dreck am Stecken und wer dann nicht besonders beliebt ist in den eigenen Reihen, weil man den Islamismus Tür und Tor öffnen will, braucht sich nicht zu wundern.

Und was den lieben Peer angeht, er hätte mal die Gerechtigkeitsdebatte lieber sein lassen, weil die Menschen haben es satt, dass Ihnen Leute etwas von Gerechtigkeit vorschwafeln und Wasser predigen und selbst den teuersten Wein saufen. Das sollte die SPD lieber den Pfarrern der Kirchen überlassen.

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HäretikerX 20.11.2013, 15:18
149. Wobei die absolute Mehrheit..

Zitat von chico 76
die Mehrheit der Abgeordneten geht eben keiner Nebentätigkeit nach. Und diejenigen, die es machen, sind zumindest nicht so schamlos, dass sie mehrmals vom Bundestagspräsidenten ermahnt werden müssen.
..der Spitzennebeneinkünftler und die Blockadehaltung der Union bei der Transparenz.. bemerkenswert unkommentiert blieb..
merken Sie etwas? ;-))

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