Forum: Politik
Ex-Parteichef Matthias Platzeck über SPD: "Wir befinden uns in einer existenziellen K
Michael Kappeler/DPA

Matthias Platzeck prophezeit dem zukünftigen Führungsduo der SPD eine "fast erdrückende Verantwortung". "Unsere Vorhaben sind ok, aber...". In Umfragen liegt die Partei bei weniger als 15 Prozent.

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Botox 11.08.2019, 15:52
30. Jedes Parteimitglied will die SPD Retten.......

Aber niemand traut sich, die Bösen Worte wie: Agenda2010/Hartz4/Rentenreform deutlich auszusprechen.
Der Bürger vergisst das nicht. In dem selben Sog nach unten, steckt aber auch die CDU. OK, den alten scheint es egal zu sein. Dauerbefristung/Hartz4 und dann später mit 45% Rente hinkommen, wird auch von den Konservativen Jungwähler nicht übersehen.

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burlei 11.08.2019, 16:05
31. Der SPD hängen immer noch ...

... die Hartz-Reformen nach. Stimmt ja, man hat damals von der arbeitenden Bevölkerung schier Unmögliches eingefordert. Zum Glück war es die SPD, denn unter der CDU wäre es viel härter
für den Arbeitnehmer gekommen (Merz: "136 Euro sind genug"). Dann hat man die SPD abgestraft, hat CDU gewählt, die Reformen brachten die Wirtschaft wieder zum Laufen, die Gewinne schossen hoch und die CDU hat .... nichts gemacht. Es wäre Zeit gewesen, jetzt die schlimmsten Zumutungen zu verringern, dem Arbeitnehmer wieder etwas zukommen zu lassen. Hat man natürlich nicht gemacht. Wozu auch? Man wählte brav CDU und heulte rum, weil die SPD Hartz-IV verbrochen hat. Der Koalitionspartner FDP kassierte erst 4 Millionen Euro von Mövenpiek und reduzierte mit der CDU auch brav die Mehrwertsteuer für Hoteliers, deren Gewinne daraufhin durch die Decke schossen. Der Wähler heulte wegen der SPD, die Hartz-IV verbrochen hat. CDU und CSU ruinierten die Bundeswehr, schanzten Beratern zig Millionen zu. Die Bahn, die Brücken, die die Straßen bröselten unter CSU-Verkehrsminister auseinander, Mautpläne kosteten und kosten noch Hunderte Millionen Euro. Der Wähler beschuldigte die SPD, Hartz-IV verbrochen zu haben. Gegen den erbitterten Widerstand von CDU, CSU und Wirtschaft hat die SPD den Mindestlohn durchgedrückt, zwar bis zum geht nicht mehr verwässert aber durchgedrückt. Der Wähler erboste sich, dass die SPD Hartz-IV verbrochen hat. Das Jahr 2050, die Regierung aus CDU/CSU, FDP und AfD führt die Schuldknechtschaft wieder ein, der Wähler ist immer noch der Ansicht, dass die SPD und ihre Hartz-IV-Reform an ihrem Elend schuld ist, wähl aber brav CDU/CSU/FDP/AfD....

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Arthur Dent 42 11.08.2019, 16:06
32. Zielgruppenproblem

Wieso begreifen die Genossen nicht, dass erst einmal eine Zielgruppe erkannt und dann deren Interessen vertreten werden müssen. Wenn es die Arbeiter, Facharbeiter und Angestellte seinen sollen dann muss zur Kenntnis genommen werden, dass die z.B. Auto fahren, in den Urlaub fliegen und Fleisch essen wollen - all die bösen Dinge, die ja nun am besten verboten werden sollen. Auch die massenhafte Einwanderung von jungen ungebildeten Männern aus Afrika oder der jährliche Transfer von Millionen Euro an Kindergeldzahlungen ins östliche EU-Ausland wird in dieser Gruppe wohl eher skeptisch beurteilt. Wenn die Zielgruppe nun der pensionierte Oberstudienrat ist, sieht es natürlich anders aus. Nur so wie in den letzten Jahren mit moralisch einwandfreier Weltverbesserungspolitik wird es aus meiner Sicht nur noch weiter bergab gehen.

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HansHeinzHavel 11.08.2019, 16:07
33. Erdrückende Verantwortung ?

Unfein. Ein richtungsweisender Aspekt wäre, die neue Führung in spe nicht gleich einem solch großem Druck auszusetzen. Die "erdrückende Verantwortung" liegt doch wohl bei denen, die dieser Partei seit Herrn Gerhard Sch. vorgestanden und das Desaster angerichtet haben.

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bs4761 11.08.2019, 16:08
34. Da hat ein Freidenker

seinem Namen alle Ehre gemacht. Es ist frei erfundenes ideologisches Sozengeschwafel. Die CDU müsste es viel
härter treffen, die Erwartungen der Menschen sind deutlich höher an die SPD
als an die CDU, CDU steht nur für Stillstand etc. Er meint also mit anderen
Worten " Wähler sind zu 90% alles Vollpfosten, nur die 10% der verbliebenen
SPD-Wähler haben den Durchblick". Diese 90% sind nicht so dumm wie freigedacht
unterstellt wird. Evtl. hilft hier nachdenken.
Von der SPD werden schon länger keine machbaren und realistische Antworten zu den großen Problemen erwartet.

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k70-ingo 11.08.2019, 16:09
35.

Zitat von weltverbesserer75
Die SPD hätte aktuell die Chance, sich durch wirklich progressive Politik von den anderen Parteien abzugrenzen: Ein ‚Ja!‘ zu den Vorschlägen von Kevin Kühnert, wonach auf dem Wohnungsmarkt auch enteignet werden soll. Ein ‚Ja!‘ zu Carola Racketes Vorschlag, Geflüchtete aus dem Lagern Libyens in unbegrenzter Anzahl direkt und ohne die oft tödliche Überfahrt nach Deutschland zu bringen. Und ein ,Ja!‘zu den Vorschlägen von „Fridays for Future“ zum Thema Klimaschutz. Das wäre eine nachhaltige, soziale und humane Politik. Stattdessen agiert die SPD ängstlich, zögert und nähert sich immer weiter der politischen Bedeutungslosigkeit an.
Mit so einer "progressiven" Politik könnte die SPD sehr gut von den anderen Parteien abgrenzen - würde aber noch mehr Wähler verlieren.
Denn mehrheitsfähig ist keiner der von Ihnen genannten Punkte.
Im Gegenteil, diese Ideen rufen mehrheitlich stärksten Widerwillen hervor.

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Schartin Mulz 11.08.2019, 16:09
36. Ein sicheres Mittel,

Zitat von weltverbesserer75
Die SPD hätte aktuell die Chance, sich durch wirklich progressive Politik von den anderen Parteien abzugrenzen: Ein ‚Ja!‘ zu den Vorschlägen von Kevin Kühnert, wonach auf dem Wohnungsmarkt auch enteignet werden soll. Ein ‚Ja!‘ zu Carola Racketes Vorschlag, Geflüchtete aus dem Lagern Libyens in unbegrenzter Anzahl direkt und ohne die oft tödliche Überfahrt nach Deutschland zu bringen. Und ein ,Ja!‘zu den Vorschlägen von „Fridays for Future“ zum Thema Klimaschutz. Das wäre eine nachhaltige, soziale und humane Politik. Stattdessen agiert die SPD ängstlich, zögert und nähert sich immer weiter der politischen Bedeutungslosigkeit an.
die SPD endgültig zu beerdigen.
Sie wollen ernsthaft den Zuzug von Flüchtlingen noch steigern? Wo doch z.B. in den bisherigen SPD-Hochburgen hier im Ruhrpott die Leute schon schwarenweie zur AfD überlaufen, weil man sie mit den Problemen der Migration allein gelassen hat?
Und welche Vorschläge von Fridays for Future meinen Sie konkret? Muss mir entgangen sein, dass es da tragfähige Konzepte gibt.
Ok, gesternm boinich in einer anderen Dsikussion schon auf eine Satire hereingefallen. Vielleicht ist mir das jetzt schon wieder passiert.

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k70-ingo 11.08.2019, 16:17
37.

Zitat von Schartin Mulz
die SPD endgültig zu beerdigen. Sie wollen ernsthaft den Zuzug von Flüchtlingen noch steigern? Wo doch z.B. in den bisherigen SPD-Hochburgen hier im Ruhrpott die Leute schon schwarenweie zur AfD überlaufen, weil man sie mit den Problemen der Migration allein gelassen hat? Und welche Vorschläge von Fridays for Future meinen Sie konkret? Muss mir entgangen sein, dass es da tragfähige Konzepte gibt. Ok, gesternm boinich in einer anderen Dsikussion schon auf eine Satire hereingefallen. Vielleicht ist mir das jetzt schon wieder passiert.
Gemeint sein dürften die Verbotsforderungen für Flugreisen, Dieselautos und Fleischkonsum.

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fabi.c 11.08.2019, 16:18
38. Herr Platzeck....

Herr Platzeck hat auch eine unrühmliche Vergangenheit bei der SPD.
Er selbst war Parteichef und der Aufgabe nicht gewachsen und hat das Handtuch geworfen.
Viele schreiben er hat auch gewisse Mitschuld am Untergang der SPD in den neuen Bundesländern.
Jetzt über existenziellen Krise zureden ist somit zynisch.
Ohne SPD in der Groko wäre CDU nicht Sozial.

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spon-facebook-1393188940 11.08.2019, 16:19
39. Platzeck exemplifiziert doch das Problem!

War der nicht mal Ministerpräsident und einer der vielen SPD-Vorsitzenden? Zusammen mit Wowereit hat er doch BER massgeblich in den Sand gesetzt! Die beiden glorreichen SPD-Ministerpräsidenten glaubten doch, die Sache besser machen zu können als die Profis von Hochtief. Jeder weiss, was draus geworden ist. Den Anforderungen an den SPD-Vorsitz zeigte er sich nicht gewachsen, schied nach einem Hörsturz aus. Klar, soviel Arbeit war er nicht gewohnt. Wofür Platzeck steht? Posten waren ihm immer stets wichtiger als die mit ihnen verbundene Verantwortung. Jetzt schwätzt ausgerechnet er von "Verantwortung". Die Platzeck-SPD ist in der Tat höchst überflüssig: korrupt, opportunistisch, voll mit sich selbst und dem Gwerkschaftsfilz beschäftigt. Wer bitte braucht so eine Partei, der nicht in dieser Partei ist und der Zugehörigkeit zu ihr seine bürgerliche Existenz zu verdanken hat?

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