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Ex-Premier Kan über Fukushima-Katastrophe: "Die Frage war, ob Japan untergeht"
REUTERS

Der Atomunfall von Fukushima hätte noch viel schlimmer ausgehen können, nur Zufälle bewahrten Japan vor einem Kollaps, sagt der damalige Premier Naoto Kan. Er erwog sogar, die Mega-Metropole Tokio zu evakuieren.

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echtschnell 09.10.2015, 10:43
1. Danke, SpON

Eines der interessantesten und aufschlussreichsten Interviews in diesem Jahr!

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Layer_8 09.10.2015, 10:50
2.

Manche Länder sind eben, auf Grund ihrer geografischen/geologischen Lage, nicht geeignet für Kernkraftwerke. Unser Energieverbrauch bedingt trotzdem solche, wenn wir den Klimawandel ernst nehmen wollen. Windmühlen und Solarkraftwerke reichen bei weitem nicht aus.

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stanislaus01 09.10.2015, 10:51
3. Das ist doch Quark

"nur Zufälle bewahrten Japan vor einem Kollaps"

Es gab genaue Pläne für den Fall der Fälle und die Ingenieure und die Arbeiter vor Ort haben grossartige Arbeit geleistet. Die Sicherheitseinrichtungen haben gehalten, auch wenn die Öko-Fanatiker es sich anders gewünscht haben. Die haben ja selbst Plutonium-Splitter auf einer Wiese verteilt, um Angst zu schüren.

Seine absurden nachträglichen Szenarien zeichnet dieser unverantwortliche Politiker aus anderen Gründen als der Aufklärung. Statt sich auf Fakten zu berufen, schürt er nachträglich Angst.

Fakten: es gab 4 verstrahlte Arbeiter, die alle bereits wieder arbeiten. Hier nachträglich Millionen von Toten zu konstruieren, scheint mir eher auf eine gewisse "Besessenheit" des Mannes zu deuten. Oder eine erbarmungslose Publicity-Geilheit, die der Spiegel befriedigt.

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analyse 09.10.2015, 10:52
4. Und Frau Merkel wird Umfallerpolitik vorgeworfen!

Erst für längere Laufzeiten,dann für möglichst schnelle Abschaltung !Ich glaube,das war kein Politikwechsel,sondern ehrliches Entsetzen über die Ereignisse in Japan !

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johannesmapro 09.10.2015, 10:53
5.

Da kann man lernen was Katastrophen und was Probleme sind, statt dieser Hysterie in diesem unserem land.

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t dog 09.10.2015, 10:53
6.

Deutschland ist auch nicht auf einen Super GAU vorbereitet. Wie könnte man auch? Das ganze Land wird verstrahlt. Und fertig. Nur Glück kann ein Land dann noch haben...

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Schwarzwälder Kirsch 09.10.2015, 10:58
7. Sehr aufschlussreicher letzter Satz.

Es ist zu wünschen, dass es in D keine Kehrtwende des eingeschlagenen Weges geben wird und die verantwortlichen Politiker nicht einknicken wenn die Lobbyisten losschlagen. Die warten ja nur auf eine günstige Gelegenheit.

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Koana 09.10.2015, 10:58
8. Buchempfehlung....

....Tschernobyl "eine Chronik der Zukunft" - geschrieben von Swetlana Alexijewitsch - erzählt von Menschen die unmittelbar betroffen waren und sind.

Was Fukushima betrifft, dürften die Krebsraten der Menschen im Umkreis von 1000 km niemals offiziell zu lesen sein - die einzigen die sich die Hände reiben, sind die Pharmakonzerne und jener Teil der Mediziner, die ein Geschäft ohne Gewissen betreiben.

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michel357 09.10.2015, 10:59
9. Ein typisch deutsches Interview...

Es ist mehr als traurig und den Geschehnissen nicht angemessen, dass hier beim Thema Katastrophe in Japan ausschließlich ein Interview zum Fukushima geführt wird. Denn am 11. März 2011 hatte Japan mit deutlich größeren und verheerenderen Katastrophen zu kämpfen - einem gewaltigen Erdbeben und einem riesigen Tsunami! Durch diese beiden starben in Japan rund 16.000 Menschen, weite Teile der Küstenregionen wurden zerstört, Hundertausende Menschen verloren ihre Heimat und mussten evakuiert werden, etc.. Und wieviele Strahlungstote gab es übereinstimmend nachgewiesen? - Genau 0 (NULL). Auch andere Dinge wie z.B. erhöhte Kindersterblichkeit traten nachgewiesen nicht ein. Die Evakuierung um das KKW herum war ebenso in diesem Ausmaß in keinster Weise nötig, denn sonst müsste man auch weite Teile des Schwarzwaldes mit ähnlicher Strahlenbelastung sofort evakuieren (ca. 20 mV/s). Warum also dieses seltsame Interview rein auf nur einen vergleichsweise kleinen Teilaspekt der großen Katastrophe von 2011 konzentriert, während man das mit Abstand Schlimmere völlg ausblendet? Das mag verstehen wer will, denn es ist aus meiner Sicht eine Schande.

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