Forum: Politik
Ex-SPD-Chef: Kurt Beck will weniger Bundesländer
DPA

Gut 18 Jahre war der ehemalige SPD-Chef Ministerpräsident. Nun spricht Kurt Beck sich für eine Zusammenlegung von Bundesländern aus. Explizit nennt er auch seine eigene Heimat.

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wmb58 07.08.2018, 10:36
130. so hab ich es mir auch vorgestellt

Zitat von hamburger.jung
... Niedersachsen mit Bremen, Hamburg mit Schleswig Holstein und MV, Rheinpland-Pfalz mit Saarland, Berlin mit Brandenburg und Hessen mit Thüringen, NRW, BA-WÜ und Bayern so lassen. ….. Aber engstirnige Provinzler und an ihren Jobs klebende Politiker verhindern in Deutschland sowieso alles.
Dann noch Sachsen und Sachsen-Anhalt zusammenlegen.
Und um die an ihren Jobs klebenden Politiker zu beruhigen, könnte man ja jetzt beschließen, die Zusammenlegungen z.B. erst in 12 bis 15 Jahren durchzuführen. Das beträfe wohl hauptsächlich die nächste Politikergeneration. Die, die jetzt das Sagen haben, würden ihre Pfründe behalten. Aber immerhin könnten die dann auch zustimmen.

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godelboy 07.08.2018, 10:37
131. Schöne Idee

Man sollte sowieso zusammenpacken, was zusammengehört, da gäbe es allerlei Möglichkeiten, zum Beispiel ein heißer Streifen von Freiburg bis Köln (Rheinbaden) vielleicht noch die Pfalz dazu (Wein-Rheinbaden), Bayern und Österreich (Böserstreich) usw. Eigentlich passt Westfalen auch besser zu Niedersachsen und Meck-Pomm bestens mit der übrigen Küste zusammen (Hansen). Sachsen-Anhalt könnte man ruhig auch dem westlich entstandenen Neußpreußen zuschlagen und für Sachsen + Thüringen fällt uns bestimmt auch noch was ein. Ein herzlisches Helau nach Meenz!

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leobao 07.08.2018, 10:38
132. Illusorisch

Das wird nie stattfinden! Wäre doch auch zuviel verlangt, wenn all‘ die Mandatsträger, Ministerialen usw. sich selbst überflüssig machen würden...

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Europa! 07.08.2018, 10:39
133. Das ist ein wichtiger Punkt, aber anders als Sie denken ...

Zitat von PH-sauer
16 Landtagswahlen 01 Europawahl 01 Bundestagswahl öffentlich wichtige Komunalwahlen - das alles innerhalb von 4 Jahren! Wo bleibt neben dem Wahlkampf da noch nachhaltige Politik ? Schliesslich sind da noch die Kosten für Staatssekretäre, und Landtage. Auf der konkurrierenden und Zustimmungs- Gesetzgebung mehr Kompromisse als notwendig. Weniger Bundesländer, mehr Gestalltungsrechte und Einnahmequellen für die Kommunen stärken Demokratie und die Republik! Es reichen 5 Bundesländer!
Ohne die regelmäßigen Wahlen hätte die Bundesregierung längst abgehoben und wir würden Deutschland schon längst nicht mehr kennen. Die politischen Kräfte, die unsere Umwelt und unsere Heimat bisher noch gerettet haben, sind aus den Ländern gekommen. Die Raumschiffe Bonn und Berlin sind völlig ungeeignet, um Deutschland zu lenken. Ich würde jeden Monat zur Wahl gehen, wenn es sein müsste.

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Berliner42 07.08.2018, 10:40
134.

Zitat von redwed11
Aber Sachsen und Sachsen-Anhalt wäre auch eine Möglichkeit.
Sachsen-Anhalt gehört besteht zu großen Teilen aus Brandenburger Kernland (Altmark).

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rolantik 07.08.2018, 10:40
135. Olle Kamellen

Unverständlicher Vorstoss, das hätte er während seiner Amtszeit vorschlagen können. Heute hört keiner mehr, was er sagt. Er ist selbst jämmerlich gescheitert mit diversen haushaltspolitischen Projekten (Nürburgring) und eben eintypischer Lokalpolitiker, ohne Weitsicht.
Warum wird ihm hier ein Forum geboten?

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moistvonlipwik 07.08.2018, 10:44
136.

Zitat von gedu49
....geht es nur um die Konzentration der Landesregierungen, nicht der für den Bürger notwendigen Behörden. Allerdings wird ohnehin nichts passieren so lange kleinkariertes Denken der Bevölkerung und die Haftfähigkeit der Landesminister auf ihren Sesseln das zunichte machen können.
Die Landesregierungen fallen finanziell kaum ins Gewicht. Wenn der Rest gleich bleibt, ändert sich finanziell nichts.

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darthmax 07.08.2018, 10:47
137. Information

Zitat von driver8
die ich persönlich schon seit Jahren in privaten Diskussionen vorbringe. Eine Reform der Bundesländer steht auch im Grundgesetzt und verschuldete Stadtstaaten wie Berlin oder Hamburg sind einfach nicht zeitgemäß!!! Weniger Behörden, weniger Politiker das spart Geld und Streitereien.
ist mangelhaft. Hamburg ist Einzahler und nicht Empfänger, SH ist Empfänger, Berlin hat einen Sonderstatus seit 1949 und darf Schulden machen, darum wollten die Brandenburger diese nicht haben.
Weniger Länder bedeutet, dass die Politik noch weiter von den Bürgern entrückt wird. Demokratie funktioniert übrigens auf dem Land, wo sich die Menschen auch alle kennen und Sachfragen parteiübergreifend lösen wesentlich besser als in der Stadt, da dort die Verwaltungseinheiten schon indifferent sind..

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tinnytim 07.08.2018, 10:47
138.

Zitat von mueller1
Das Saarland und Rheinland-Pfalz zusammenzulegen greift zu kurz. Das wäre nur eine Übernahme des kleineren durch das größere Bundesland. Sinnvoller wäre eine Zusammenlegung von Hessen, RLP und dem Saarland. Als Pfälzer ist es mir egal, ob ich aus Mainz oder Wiesbaden, Rheinhessen oder Hessen regiert werde. RLP ist eh' nur ein Retortenland, dem die Kurpfalz fehlt.
Da haben Sie aber die Rechnung ohne die Nordhessen gemacht. Egal ob Niedersachse, Westfale oder Thüringer, nichts ist dem Nordhessen ferner, als ein Südhesse. Gilt übrigens auch umgekehrt.
Natürlich nur ein Klischee, aber mit gewissem Wahrheitsgehalt. Trotzdem: darüber zu reden, Verwaltungseinheiten zu optimieren, muss immer möglich sein.

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chilischweiz 07.08.2018, 10:49
139. wo könnte das funktionieren?

nur zwischen SPD-geführten Ländern. Und Bremen wird auch keine SPD-Land finden, das seine aus jahrzehntelanger Misswirtschaft resultierenden desaströsen Finanzen übernehmen will. Bezeichnenderweise wird es im Artikel und von Kurt Beck nicht erwähnt

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