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Ex-SPD-Chef: Kurt Beck will weniger Bundesländer
DPA

Gut 18 Jahre war der ehemalige SPD-Chef Ministerpräsident. Nun spricht Kurt Beck sich für eine Zusammenlegung von Bundesländern aus. Explizit nennt er auch seine eigene Heimat.

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der-junge-scharwenka 07.08.2018, 08:48
30.

Zitat von Harald Schmitt
Der will doch nur weitere Steuermillionen in den Sand setzen, wie bei seinem Nürburgringdebakel! Sollen die endlich wirtschaftlich arbeiten und nicht immer nmur an die prallen Subventionszöpfe denken! Die ganzen Förderalismusreformen haben doch nie was gebracht ausser noch mehr Schulden udn noch mehr Personal. Selbst im Bundestag haben die nicht meehr genug Platz, weil mit jeder neuen REgierung noch mehr posten für Parteifreunde und Kumpels geschaffen werden und die Anzahl der Politiker die nichts tut enorm steigt. Keiner tut was dagegen aber wenn es um Diätenerhöhung geht sind sie sich innerhalb von ein paar Tagen alle einig. Die ollen endlich mal Reformieren, Strukturprobleme angehen und sinnvolles fördern ansttat versuchen die größtmöglichen Subventionen und Pensionen abzufassen!
Nun dient die von Herrn Beck vorgeschlagene Zusammenlegung ja gerade dazu, "Strukturprobleme anzugehen" und zu "reformieren". Eigentlich müsste er damit doch die Erwartungen erfüllen, die Sie in Ihrem letzten Absatz äußern. Warum Sie dann trotzdem dagegen sind und was das mit "Subventionszöpfen" zu tun haben soll, erschließt sich nicht. Sind Sie vielleicht dagegen, weil Sie eben immer dagegen sind?

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viceman 07.08.2018, 08:51
31. was soll denn damit

erreicht werden ? ein paar euro in der verwaltung einsparen ? die effekte sind überschaubar gering, siehe ergebnisse der verwaltungsreform z.b. in sachsen anhalt. es sind kreise und städte umbenannt worden, man erkennt einen ganzen teil gar nicht mehr wieder und der erwünschte effekt bleibt aus.einsparung null -wiedererkennung mäßig ! wenn man so etwas macht - vor allem aus ökonomischen gründen - dann wirft man "heimat " weg und erhält beliebigkeit. das soll "die lösung " sein ? das ist etwas fürs sommerloch, herr beck!

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ozi 07.08.2018, 08:51
32. Wir lernen,

Zitat von redwed11
Eine gute Idee von Beck. Aber ob die engstirnigen Einwohner der betreffenden Bundesländer dem zustimmen ist eine andere Sache. Ich denke da an die Ablehnung der Brandenburger 1996 zu einem Zusammenschluss mit Berlin. Man könnte ja einen neuen Anlauf machen und den Zusammenschluss dann Preußen nennen. Dann würde in Bayern den Saupreiß wieder stimmen. Ob ein so großer Nordstaat der Weisheit letzter Schluss ist, sollte überdacht werden. Aber Sachsen und Sachsen-Anhalt wäre auch eine Möglichkeit. Auf alle Fälle könnten doppelte Landesregierungen mit ihren Ministerien wegfallen. Aber die Engstirnigkeit vieler Menschen könnte eine Neuordnung verhindern.
wer sozialdemokratische Planungsspielchen nicht toll findet und an Ende sogar eine gegenteilige Meinung vertritt, ist "engstirnig", ist gegen eine "Neuordnung" und dürfte am Ende am besten gar nicht erst wählen oder sich äußern, gelle?

Ich liebe solche linken Weltverbesserer.

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sumse123 07.08.2018, 08:51
33. Beharrung und Borniertheit

Zitat von der-junge-scharwenka
..."Dann kam es zu der nach Art. 29 GG zwingend vorgeschriebenen Abstimmung der Bevölkerung - und die lehnte das Zusammengehen beider Länder ab (konkret waren es die Brandenburger; die Berliner hatten mehrheitlich dafür gestimmt). Darin zeigt sich das regionale Beharrungsvermögen, das einer Zusammenlegung mehrerer Bundesländer praktisch immer wieder entgegenstehen wird. Da geht es um Identifikationen, aber auch um Borniertheit." ...
waren mit Sicherheit nicht der Grund für die missglückte Fusion. Die meisten Gegenstimmen aus Brandenburg sind aufgrund der Angst entstanden, dass man als Hinterland abgehängt und Berlin als bodenloses Finanzloch (arm aber geil) alles aufsaugen wird.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, auch ich war für die Fusion. Viele Brandenburger arbeiten in Berlin und nutzen die entsprechenden Möglichkeiten einer Großstadt.
Aber wenn man in der Uckermark oder in der Ostprignitz wohnt, dann hat man davon nichts. Es gibt kaum Arbeit und die jungen Leute ziehen weg. Mit Borniertheit hat das nichts zu tun - das sind Existenz- und Zukunftsängste.

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frank.huebner 07.08.2018, 08:52
34. Sachlich durchaus richtig...

...parktisch wohl unumsetzbar. Will Brandenburg mit den vielen eigenen Problemen solch ein Schuldloch wie Berlin aufnehmen bzw zusammenegschlossen werden, ohne den Sumpf mitzunehmen? Das wird schwer gehen. Außerdem wird es im Bundesrat dann evtl weniger Interessenvielfalt geben, was nicht immer gut ist.

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Bell412 07.08.2018, 08:53
35.

Zitat von pauerkraut
Beck hat Recht. Längst überfällig, vor allem Saarland und Bremen sind ineffizient und teuer und addieren zum Bürokratismus und Beamten Apparat..
Nur, wenn Sie jetzt glauben, ein Zusammenschluss von Saarland bzw. Bremen mit ihren grösseren Nachbarn würde auch nur ein Jota an Effizienz bringen, dann dürften Sie einem Trugschluss erliegen.
Die Parlamente, Regierungen, Verwaltungen würden einfach den grossen Nachbarn additiv hinzugefügt, eingegliedert.
Der Saarländische Rundfunk bliebe erhalten, maximal unter anderem Namen, gerauso wie Radio Bremen.
Es kann doch nicht angehen, dass verkündete Rationalisierung tatsächlich auf Kosten von Politikern und Amtsträgern durchgesetzt wird.
@Kurt: lieber hättest du mal das ZDF in die Schranken weisen sollen.
Aber das ist genauso illusorisch wie die Marslandung und die Eröffnung von BER.

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dagmar1308 07.08.2018, 08:53
36. Im Finanzausgleich

die mangelhafte Organisationsstruktur verrechnen. Dazu die Kriterien wie EinwohneRaúl oder Fläche festlegen und dann den Wert für unterlassene
Reform zu 90% abziehen.

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Karsten Kriwat 07.08.2018, 08:54
37. Übertriebener Föderalismus

Man könnte in der Tat mit weniger Bundesländern eine Menge Kosten einsparen! Bis auf NRW, Bayern und BaWü gehören für mich alle Bundesländer auf den Prüfstand. Warum brauchen etwa Bremen, Berlin, Hamburg oder das Saarland ein eigenes Amt für Verfassungsschutz, eine eigene Lotto-Gesellschaft, eigene Ministerien und einen einenen Landtag mit hoch bezahlten Politikern? Für mich ist das ein finanzieller Irrsinn! In meinen Augen haben wir einen übertriebenen Föderalismus. Aber viele Politiker und Beamte leben davon...

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Tante_Frieda 07.08.2018, 08:54
38. Ob gut,ob schlecht

Ob eine Verringerung der Anzahl von Bundesländern gut oder schlecht wäre,kann man durchaus diskutieren.Zu fürchten ist allerdings,dass diese Diskussion am Ende im Sand verläuft - ein Sommerloch-Thema wie die Frage,ob die Wehrpflicht wieder eingeführt werden soll.Läuft der Parlamentsbetrieb im Herbst wieder an,ist alles schnell wieder vergessen.Ganz nebenbei:Der Widerstand gegen eine zahlenmäßige Verkleinerung wäre enorm - zu viele gutbezahlte Posten stünden auf dem Spiel.Es dürfte ähnlich sein wie etwa bei den Sparkassen,wo auch jeder Landkreis sich einen eigenen Bankdirektor,Vize usw. gönnt.

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f_eu 07.08.2018, 08:56
39.

Zitat von issodu
....diskutiert und es ist nix passiert. wie oft wurde schon schwadroniert über die Zusammenlegung von Bundesländern. Kein Schrittchen wurde in diese Richtung gemacht
Macht es denn die "Größe"?

Es gibt diverse bevölkerungsmäßig kleine Länder in der EU (Dänemark, Norwegen, usw.) die gut klar kommen.

Die Lösung für die Bundesrepublik wäre in der Fortfall des Länderausgleichs. Dann würde sich schnell einiges erledigen.

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