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Ex-SPD-Chef: Sigmar Gabriel fordert Mindestrente für Geringverdiener
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Die Große Koalition brütet über einem Konzept, um die Renten langjährig Versicherter aufzustocken. Sigmar Gabriel plädiert im SPIEGEL bereits für ein einfaches Modell - vor allem mit Blick auf den Osten.

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thomasconrad 10.11.2018, 08:34
1. Mittelfristig

werden sie sich vor zornigen Alten kaum retten können...
Also gut erkannt...

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dasfred 10.11.2018, 08:39
2. Altersweise würde ich sagen

Gabriel merkt schon im Ansatz, dass er einen Vorschlag präsentiert, der so nicht umzusetzen ist. Jeder Cent, den ein Rentner mehr bekommen würde, fehlt bei der Umverteilung von unten nach oben. Und das Oben spendiert nicht für die CDU, damit sie hinterher nicht mehr ganz so viel haben. Man hat schließlich festgestellt, dass die Rentner auch mit weniger Geld nicht verhungern. Die SPD wird kaum mehr als den Sozialhilfesatz aushandeln können, und auch nur, um die Kommunen zu entlasten, die bisher die Differenz zur Mini-Rente aufstocken.

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Das Pferd 10.11.2018, 08:44
3.

und was ist mit den Kleinselbststädigen? Alle diese steuer- oder gebührenfinanzierten Geschenke bedeuten für die höhere Steuern, mehr Büroratie, höhere Arbeitgeberanteile.

Und schränken damit die Möglichkeiten zum Aufbau einer eigenen Alterssicherung ein.

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Objectives 10.11.2018, 08:46
4. Sigmar Gabriel

Man liest und hört von Gabriel jetzt mehr als seinen Zeiten als SPD Chef. Schon merkwürdig, ist ihm so langweilig?

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iasi 10.11.2018, 08:49
5. Mindestrente ist auch nur Flickschusterei

Es braucht einen kompletten Umbau des Systems. Die Rentenkassen werden in Zukunft sowieso mehr und mehr durch Steuermittel aufgestockt werden müssen, also warum nicht einen Schnitt machen und alles aus Steuermittel finanzieren. Auch muss man daran denken, die Steuereinnahmen nicht zu einem solch großen Teil aus den Arbeitseinkommen zu ziehen.
Ein steuerfinanziertes und bedingungsloses Grundeinkommen für alle, wäre eine Lösung. Der Staat müsste dann aber auch seine Steuergesetzgebung reformieren - weg von der Besteuerung von Arbeit, hin zur Besteuerung von Produktion und Kapital.
Immer weniger Arbeitende werden schließlich in Zukunft immer mehr Rentner und Kranke finanzieren müssen.
Andererseits wird die Produktivität u.a. durch Robotereinsatz immer stärker steigen.

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steueragent 10.11.2018, 08:55
6. @das Pferd Kleinselbständige in die Gesetzliche R V

Ich glaube, anders ist das nicht zu machen, dass die eine Altersvorsorge aufbauen. Für Eigenvorsorge wollen die oft kein Geld anlegen, da sie es lieber sofort ausgeben. Somit hilft nur die Pflicht zur Mitgliedschaft in der gesetzlichen RV.

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buffbuff 10.11.2018, 08:58
7. warum fordert...

...eigentlich keiner eine deckelung der renten- und pensionen.
leute, die monatlich 10k€ nach hause tragen, sollten es einfacher haben für die rente vorzusorgen. ein system, in dem solidarisch von oben nach unten veeteilt wird, sollte doch möglich sein.
aber die entscheidungsträger wären ja betroffene.
bitter, wenn man sich vergegenwärtigt, was möglich wäre, wenn nicht der egoismus und kurzfristgier immer wieder alles verhindern würden.

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Pfaffenwinkel 10.11.2018, 08:58
8. Zeitgemäß

wäre eine Grundrente von etwa 1000 Euro für jeden.

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wasistlosnix 10.11.2018, 08:59
9. An die SPD

Erst den Niedriglohnsektor einführen und dann Mindestrente fordern.

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