Forum: Politik
Ex-US-Geheimdienstchef über den IS: "Wir waren zu dumm"
AP

Ohne den Irakkrieg würde es den "Islamischen Staat" heute nicht geben - das gibt der damalige Chef der Special Forces Mike Flynn zu. Hier erklärt er, wie der IS sich professionalisierte und warum er ihren Chef Baghdadi laufen ließ.

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sufou 29.11.2015, 11:53
70.

Zitat von Kater Bolle
auf den Punkt. Für die Lagen Afghanistan, Libyen, Irak trägt die USA die alleinige Schuld. Man hat in diesen Staaten ohne Sinn und Verstand alle Strukturen zerstört ohne ohne die Zukunft zu organisieren. Das sollten sie erst mal öffentlich eingestehen. Den Preis zahlt heute der Rest der Welt.
Libyen? Die Bomberei haben doch doch die Franzosen und Briten angefangen LOL

Ständig die USA als "scapegoat" hinzustellen kann doch wohl nur ein Land machen das auf Platz 3 der weltgrössten Waffenexporteure steht...Eigentlich bin ich Hilly Bill fü´r die US Präsidentschaftswahlen...Aber wenn ich das hier lese würde ich gerne meine "endorsement" Rand Paul the Libertarian geben. Dann können die Europäer endlich mit Frieden und Wattebäuschchen die Welt beglücken..Ich bin auch überzeugt das wir Sanftheit den Massenmord in Somalia oder Ruanda hätte verhindern können...Sorry ich musste sarkastische bleiben bei solche kruden ideologisch angehaufte wiedergekaute Mist den jeder in ganz linke oder ganz rechte "Publikationen" nachlesen kann...Also Genosse oder Volksgenosse bevor sie glauben das ein Land das erst etwas über 200 Jahre so "nachhaltig" auf das Weltgeschehen einwirken kann?
Dann sollten sie bei der nächsten Wahl entwecder für die Linken oder AfD wählen..Ich hab diese versteckte alt stalinistische oder völkische BS satt

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bietchekoopen 29.11.2015, 11:53
71. Prima Artikel

Klar und offen wird in diesem Beitrag über die Ursachen für die Entwicklung des IS berichtet. Der Is braucht aber Geld und Waffen für seinen Kampf und diese Mittel fallen nicht vom Himmel. Diese Mittel sollen aus der Türkei und Saudi Arabien kommen. Auch hierzu würde ich mir einen so klaren Bericht wünschen.

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mydryn 29.11.2015, 11:54
72. Selbst wenn der Grund des EInmarsches im Irak

die befürchtete Trennung des Öl- vom Dollarpreises wäre, hätte zumindest eine Kostenanalyse durchgeführt werden müssen. Das Destabilisieren einer ganzen Region, verbunden mit einer Erhöhung der allgemeinen Sicherheitskosten auf globaler Ebene oder eine möglicherweise stärkere Schwankung des Öl-/Dollarpreises.
Wie heißt ein amerikanisches Sprichwort? "Ich weis, daß er ein Bastard ist, aber er ist unser Bastard."
Zudem scheint die amerikanische Politik sehr zeitabhängig zu sein. Was ein Präsident "leistet" um ein "guter" Präsident zu sein, scheint sich nur auf seine Amtszeit zu beziehen. Die Nachfolger haben sich immer gehütet, ihre Vorgänger hart anzugehen.
Auch unsere Regierung hat aus den sooft vorgetragenen "Lehren der Vergangenheit" nichts gelernt: Eine religiöse oder politische Ideologie kann nicht allein mit Worten bekämpft werden. Wer den Kommissar-Befehl kennt, sollte die richtigen Schlüsse ziehen können. Merkel und Co haben es auch sehr versäumt öffentlich die Koalition der Willigen mit Namen zu nennen und diese aufzufordern, gemessen an ihrer Beteiligung, Flüchtlinge aufzunehmen. Auch ist es sehr verwunderlich, warum bisher aus der Regierung niemand sich öffentlich dazu geäußert hat, daß kein moslemischer Staat bzw. Vertreter derselben sich hinsichtlich der Zerstörung von Kulturgütern durch den IS diese Vernichtung verurteilt hat. Daraus ist nur der Schluß zu ziehen, daß diese Staaten die Handlungsweise des IS billigen.

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reinerhohn 29.11.2015, 11:57
73. In den allermeisten Kommentaren...

... wird immer nur davon geredet wer die Schuld trägt daß die Situation ist wie sie ist, und davon was man wieder und wieder falsch macht. Aber nicht einer dieser Komentare enthaelt ein wirklich nuetzlicher um umsetztbarer Ansatz.
Das gleiche findet man auch in der Fluechtlingsdebatte, nur dumme Sprueche und nichts wirklich verwaertbares.

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Palmstroem 29.11.2015, 11:58
74. Demokratie ist nie ein Fehler

Der größte Fehler des Westens (einschließlich der Russen) war es, 60 Jahre lang Diktatoren wie Saddam, Gaddafi, Mubarak oder die Assad´s zu unterstützen, in deren Schatten sich die Islamisten radikalisieren konnten.
Es ist purer Rassismus zu glauben, arabisch-afrikanische Bürger seinen für die Demokratie ungeeignet. Der Araber" ("der Muslim") will gar nicht anders leben als unterjocht von selbstgefälligen Potentaten, bevormundet von einer archaischen Moral und, sofern nicht aus Ölmonarchien stammend, verdonnert zu Kichererbsen und Fladenbrot.

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kumi-ori 29.11.2015, 12:00
75. Zu spät, aber nicht ganz zu spät

Es ist gut, dass die amerikanische politische und militärische Führung allmählich sieht, dass der Bush-Weg nicht gegangen werden kann. Den entstandenen Schaden kann man nicht wieder gut machen, aber es ist gut, wenn die USA Konsequenzen für zukünftige Aktionen ziehen.

Als jemand, der aus einem Land kommt, in dem viele Kulturen zusammenleben (und nicht aus einem Land, in das viele Kulturen einwandern und alle am nächsten Tag waschechte Amerikaner sind), hoffe ich, dass die militärische Supermacht ihre Leute in die Zielländer schickt, sie dort unter den Einheimischen leben und verstehen lässt, wie sie ticken, bevor sie ihre Armee mit Eroberungsauftrag hinüberschickt. Das alleine würde schon Vieles verbessern. Als ich damals die Berichte aus dem Irakkrieg las, kam es mir so vor, als wären die Invasionstruppen vom kleinen Schützen bis hin zum General in der festen Überzeugung angekommen, die Menschen im Irak hätten die gleichen Ziele und Ansichten wie die in ihrem Heimatland, und sie wären für die gleichen Argumente zugänglich.

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hwi28 29.11.2015, 12:00
76. wir sind immernoch

"Das war ein riesiger Fehler. So brutal Saddam Hussein war - ihn nur zu eliminieren, war falsch. Das Gleiche gilt für Gaddafi und Libyen, das heute ein failed state ist."

Das US-Militär ist nur Werkzeug der dortigen Politik, so wie die Bundeswehr eben der unsrigen Regierung. Wenn der Einsatzbefehl kommt marschieren sie los und erfüllen die Aufgabe. Es ist nicht Aufgabe des Militärs nach dem Kriegsgewinn die neue Politik des Ziellandes zu unterstützen. Da ist schon die Politik wieder dran. Nun waren in allen dieser Länder nach dem Krieg demokratische Wahlen zu neuen Nationnalversammlungen. Mit dem IS-Problem ist also der versuchte Demokratie-Export gescheitert, und dies war nicht die Idee des Militärs. Man hätte durchaus auf Befehl einen Militärmachthaber eingesetzt, der für Ruhe und Ordnung im besetzen Zielland sorgt. Aber nein, von politischer Seite wollten wir unsere Werte ins Land bringen. Dieser Punkt ist gescheitert, damit sollten wir uns die Frage stellen ob unsere westlichen Werte der Nächstenliebe für die Unmassen unregistrierter männlicher Flüchtlinge die aktuell durch Europa streunen so gelten sollte.

Nach den Wahlen im Irak hat ein Mann im wehrfähigen Alter natürlich die gottverdammte Pflicht die junge Demokratie in seinem Land zu schützen, wenn diese vom IS angegriffen wird. Wenn er, undemokratisch, die Flucht vorzieht, erstmal Frau und Kinder dort in der Hölle zurück läßt (Frauen und Kinder zuerst?) möchte ich nicht hinterfragen, wie ernst er es hier mit der Einhaltung der unseres Grundgesetzes meinen würde, oder ob nicht doch eine Religion, der Eigennutz oder sonst was über das Grundgesetz gestellt wird.

Ich glaube an dieser Stelle sind wir gerade das nächsten Mal "zu dumm"!

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karljosef 29.11.2015, 12:02
77. Das meine ich doch!

Zitat von ana.mulhed.aftacher
Da ist wenig, was sich "wirtschaftlich in die Knie" zwingen lässt. Abgesehen vom Erdöl in einigen arabischen Staaten gibt es diesbezüglich in den meisten dieser Ländern fast nichts. Das ist ja auch einer der Gründe, warum so viele Menschen von dort hierher kommen wollen.
Den Menschen in den entsprechenden Staaten ein menschenwürdiges Leben ermöglichen anstatt in Aufrüstung zu investieren würde dem Terrorismus einen Großteil des "Personalnachwuchses" entziehen!

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mehrgedanken 29.11.2015, 12:03
78. falsch

Zitat von sufou
Libyen? Die Bomberei haben doch doch die Franzosen und Briten angefangen LOL Ständig die USA als "scapegoat" hinzustellen kann doch wohl nur ein Land machen das auf Platz 3 der weltgrössten Waffenexporteure steht...Eigentlich bin ich Hilly Bill fü´r die US Präsidentschaftswahlen...Aber wenn ich das hier lese würde ich gerne meine "endorsement" Rand Paul the Libertarian geben. Dann können die Europäer endlich mit Frieden und Wattebäuschchen die Welt beglücken..Ich bin auch überzeugt das wir Sanftheit den Massenmord in Somalia oder Ruanda hätte verhindern können...Sorry ich musste sarkastische bleiben bei solche kruden ideologisch angehaufte wiedergekaute Mist den jeder in ganz linke oder ganz rechte "Publikationen" nachlesen kann...Also Genosse oder Volksgenosse bevor sie glauben das ein Land das erst etwas über 200 Jahre so "nachhaltig" auf das Weltgeschehen einwirken kann? Dann sollten sie bei der nächsten Wahl entwecder für die Linken oder AfD wählen..Ich hab diese versteckte alt stalinistische oder völkische BS satt
Die ersten Waffen die in Libyen einschlugen waren amerikanische Tomahawks, abgeschossen von der US Navy. Anschliessend flogen Frankreich und Grossbritannien weil Präsident Obama nicht wollte.
Den Rest Ihres Beitrags verstehe ich nicht.

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elkemeis 29.11.2015, 12:05
79. Was nützt es

Die Erkenntnis kommt viel zu spät und außerdem von einem, der nichts mehr zu bestimmen hat. Allerdings gilt hier nicht, dass man "im Nachhinein immer schlauer" ist, denn es gab schon damals genügend Stimmen, die die US-Bushkrieger-Politik für falsch hielten (Schröder, Fischer). Das Debakel war also durchaus vorhersehbar. Aber der militärisch-industriell-politische Komplex der USA ist weder lernfähig, noch lernwillig - siehe Ukraine und Syrien. Im Prinzip haben die USA auch dort keinen Plan für die Zukunftsfähigkeit des Landes. Die USA sind einfach nur destruktuv.

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