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"Extra 3"-Beitrag: Bundesregierung weist türkische Satire-Beschwerde zurück
AP

"Meinungsfreiheit und Pressefreiheit sind nicht verhandelbar". Die Bundesregierung hat die NDR-Satire über den türkischen Präsidenten Erdogan verteidigt.

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Hiro22453 30.03.2016, 12:55
20. Da ist der innenpolitische Druck wohl zu groß geworden.

Ignorieren hätte ich gut gefunden. Ich bin sicher, der Botschafter hat in dem Gespräch bereits alles gesagt, was es zu sagen gab.

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schgucke 30.03.2016, 12:56
21.

man hat den Eindruck, als würde er über den Beitritt der EU zur Türkei entscheiden können und das als nächstes gereizt in Frage stellen.

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subiccrit 30.03.2016, 12:56
22. Wo ist Merkel

Merkwürdig- sonst steht sie immer sofort mit einem statement, wie z.B. die Aufnahmegrenzen sind unendlich oder wenn ein Land wie der Libanon 1,5 Mio aufnimmt, dann kann die EU ... usw. usf.
Jetzt geht es um die DEUTSCHE Pressefreiheit und da sieht und hört man keinen der Minister ein Sterbenswörtchen verlauten- sondern eine "Sprecherin" wird vorgeschickt...

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themistokles 30.03.2016, 12:58
23.

Zitat von Quo_usque_tandem
@Merkel: nichts gegen Deine Flüchtlingspolitik, aber das wäre ein guter Zeitpunkt, die Zusammenarbeit mit diesem Despoten einzustellen. Sanktionen für Putin und Geld für Erdogan, das passt doch nicht! Gib das Geld lieber den Griechen, dann sollen die das Lager aufbauen. Die können zwar nicht mit Geld umgehen, aber zumindest können die Demokratie.
Was meinen Sie, wäre die Reaktion Erdogans, wenn man die diplomatischen Bemühungen mit ihm einstellen würde? Was würde Erdogan mit den tausenden ausreisewilligen Flüchtlingen machen? Einfach mal eine Ecke weiterdenken....

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mirage122 30.03.2016, 13:01
24. Stellvertreter am

Frau Wirtz als stellvertretende Regierungssprecherin bezeichnet Meinungs- und Pressefreiheit als nicht verhandelbar und stellt klar, dass die Bundeskanzlerin diese Auffassung teilt. Nun denn: Besonders couragiert ist das nicht. Es hätte unmittelbar von ihr ein Aufschrei kommen müssen. Aber Murksels neuer Freund Erdogan hätte sie dann persönlich zum Rapport zitiert und alle seine Zusagen, die sie ja so "toll" mit ihm ausgehandelt hat, wieder zurück genommen. Mir ist echt schlecht!!!

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Freiheit für Europa 30.03.2016, 13:02
25. Satire nicht für jeden Horizont

Es gibt das englischsprachige Sprichwort, wonach man einem alten Hund keine neuen Tricks beibringen könnte - was nicht unbedingt stimmen muss; allerdings sollte man auch nicht vorschnell über andere urteilen, nur weil sie nicht dem Empfängerhorizont der Satire entsprechen. Anstatt sich also über Erdogan zu ärgern, sollte man sich lieber die Affen im Zoo anschauen, die Satire auch nicht verstehen, aber nicht gleich den Zoodirektor rufen, wenn ein kleines Kind ihnen die Zunge rausstreckt.

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malamut51 30.03.2016, 13:02
26. Frank Walter ?

Heißt unser Außenminister nicht Steinmeier?
Spass beiseite, die Türkei entwickelt sich sehr schnell zu einem höchst totalitären System. Für ein "Wehret den Anfängen" ist es wohl längst zu spät. Deshalb sollte Europa endlich aufwachen und sich ernsthafte Gedanken über den "kranken Mann am Bosporus" machen

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Nabob 30.03.2016, 13:03
27. Eine neue Verlogenheit

Natürlich kann ein ausländischer Staatsmann hier nicht anfordern zu tun, was in seinem Land leider gilt - insoweit ist die Reaktion der Bundesregierung und der nun bundesweit einsetzende Hype um das hohe Gut der Meinungsfreiheit - bezogen auf Erdogan - richtig.

Indes stellt sich - im Hinblick auf die hervorgehobene Nichtverhandelbarkeit - in Deutschland die Frage, ob nicht schon längst verhandelt worden ist, wenn die durchweg klamme Presse zur Wahrung ihrer Existenzsicherung ihren Finanziers nach dem Munde schreibt - also doch letztlich alles verhandelbar.

Du gibst mir, dafür schreibe ich nicht mehr sozialkritisch.

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maximovie 30.03.2016, 13:03
28. Frau Merkel musste übrigens viel mehr einstecken

Also mehr Gewitzel. Bei ihm war die "Satire" völlig berechtigte Kritik, hatte den Charakter eines Minidokumentarfilms.
Gute Entscheidung. Das Filmchen wird er nicht mehr los.

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Balte 30.03.2016, 13:03
29. Eine Selbstverständlichkeit!

So zu antworten, halte ich für eine Selbstverständlichkeit. Hoffentlich hat unser Botschafter, Herr Martin Erdmann, Herrn Erdogan, diese Einstellung auch für die Türkei als wünschenswert dargestellt. Und in der Tat, es sind zwei paar Schuhe, das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun.

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