Forum: Politik
Extremismus: Rechte Prepper rüsten sich für "Bürgerkrieg"
Henning Kaiser/ DPA

In einer Onlinegruppe mit 3500 Nutzern geben sich die Mitglieder nach SPIEGEL-Recherchen Tipps zur Beschaffung von Schusswaffen - und hetzen gegen Migranten und Muslime.

Seite 1 von 15
stelzerdd 15.11.2019, 13:42
1. Kriminelle Vereinigung?

Angesichts von Morddrohungen und ausgeführten Morden durch Nazis und ähnliche Gruppierungen sollte die sich laaangsam formierende Gegenwehr des Staates eindeutig sein.
Illegale Waffenbeschaffung ist eine Straftat, Verabredung zum Bürgerkrieg und zu Gewalttaten ebenfalls.

Beitrag melden
zeichenkette 15.11.2019, 13:44
2. Traumtänzer...

Jeder mit einem Hauch Verstand sollte selbst beim Durchspielen solcher Angstfantasien schnell erkennen, dass bei einem Bürgerkrieg, in dem tatsächlich alle "Deutschen" gegen alle "Ausländer" Krieg führen, hier kein Stein auf dem anderen bleiben wird, zumal diese bösen Ausländer im Schnitt jünger, viel besser im wirklichen Leben vernetzt und mit den Verhältnissen in kollabierenden Staaten viel vertrauter sind als diese rechten Spinner. So ein Bürgerkrieg ist einfach kein Zustand, den man will. Zumal jedem klar sein sollte, dass dann hier nicht etwa zwei Seiten gegeneinander kämpfen würden, sondern ein Dutzend Fronten gegeneinander und durcheinander, genau wie es in Syrien und Libyen und sonstwo war. Diese entsetzliche Naivität dieser Leute ist genau das, was immer zu Bürgerkriegen führt, nämlich die Einbildung, dass man einen solchen Krieg gewinnen könnte. Und wenn es dann knallt und alles in Trümmern liegt, sehen sie sich immer betreten um und stellen fest, dass es vorher ja so schlimm gar nicht war, aber dann ist es zu spät. Das sind immer Fantasien oder gar Wahnvorstellungen, die solche Leute umtreiben und die mit der nüchternen Wirklichkeit absolut nichts zu tun haben. Sie selber glauben natürlich, dass sie die einzigen sind, die alles richtig sehen, aber das gehört zum Krankheitsbild...

Beitrag melden
Silla 15.11.2019, 13:50
3. Wie lange noch...

...wollen die Verantwortlichen in Sicherheit und Politik noch die Augen verschließen vor diesen Radikalen und hochgefährlichen Gruppierungen der rechten Szene? Die immer wieder verbal angebrachte Verharmlosung und Darstellung, dass es sich lediglich um eine Minderheit handele, gibt mir den Eindruck, dass das Problem "ausgesessen" wird - und zwar so lange, bis die Bombe explodierte, im wahrsten Sinne des Wortes! Mir macht diese Entwicklung und das Nicht-Handeln von Behörden und Politikern Angst und Bange!

Beitrag melden
felisconcolor 15.11.2019, 13:50
4. Ehrlich

über diese "Prepper" kann ich nur müde grinsen. Sobald draussen der erste Schuss fällt hocken sie in ihren Kellern und mümmeln die Ravioli kalt aus der Dose.

Beitrag melden
fottesfott 15.11.2019, 13:53
5. Angesichts der gehorteten Nahrungsmittel

ist denke ich die Apokalypse vorzuziehen.

Beitrag melden
Actionscript 15.11.2019, 13:55
6. Rechtes blindes Auge

Vielleicht sollten die Sicherheitsbehörden mal eine Brille aufsetzen oder Kontaktlinsen tragen. Schon wieder wird die Gefahr vom rechtsextremen Spektrum heruntergespielt. Vermutlich dürfen die auch im öffentlichen Dienst arbeiten, um den öffentlichen Dienst zu zersetzen.

Beitrag melden
Ökofred 15.11.2019, 13:56
7. Wie lange wird denn noch geprepped?

Nach dem der 3. Weltkrieg ausgeblieben ist, muss man sich jetzt auf den Bürgerkrieg vorbereiten. Ich befürchte derartige Gruppen werden gern nachhelfen, wenn der sich nicht wie gewünscht einstellt.
Aber auch da muß es Vernünftige geben, nach wieviel Jahren sieht man denn ein, dass der große crash nicht kommt?

Beitrag melden
ex-optimist 15.11.2019, 13:57
8. Terrorismus

"Einige ergehen sich in Tötungsfantasien, in denen Schwarze und Araber ermordet werden."

Als das behandeln, was es ist. Eine terroristische Vereinigung.

Beitrag melden
h_jahn 15.11.2019, 13:58
9. Hauptsache Klicks?

Zitat: "Trotzdem bleiben die Sicherheitsbehörden bislang bei der Einschätzung, dass die Prepper-Szene grundsätzlich nicht verfassungsfeindlich sei. Lediglich ein kleiner Teil sei radikal." Ja logisch, schließlich fordert selbst die Bundesregierung dazu auf, sich Vorräte anzulegen, siehe https://www.bbk.bund.de/DE/Ratgeber/VorsorgefuerdenKat-fall/Pers-Notfallvorsorge/Pers_Notfallvorsorge_node.html Falls der Spiegel also nicht behaupten will, die Regierung würde Prepper züchten, wäre eine umfassendere Recherche bzw. ein ausgewogener Artikel wohl angemessen. Die Beschaffung von Waffen ist zwar illegal, andererseits aber folgerichtig. Es macht ja keinen Sinn, sich Vorräte anzulegen, diese im Ernstfall aber nicht verteidigen zu können. Denn eins ist klar: Wer illegal eine Waffe besitzen will, wird sie auch bekommen, das zeigen ja die im Artikel beschriebenen Beispiele.

Beitrag melden
Seite 1 von 15
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!