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Extremisten : IS schlägt Großoffensive von Iraks Armee zurück
AP/dpa

In einem groß angelegten Schlag gegen den "Islamischen Staat" wollte die Regierung die Stadt Tikrit zurückerobern - doch nun haben die Extremisten eine Versorgungsroute eingenommen. Am Abend gab es US-Luftangriffe im Irak.

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observer2014 17.03.2015, 00:35
1. Absehbar

Hatte sPON nicht einmal darüber berichtet, dass in den Reihen des IS sich auch zahlreiche ausgebildete Soldaten und Militärstrategen von Saddam Hussein tummeln. Die haben ihr Kriegshandwerk offenbar nicht verlernt und sind, wenn sie über moderne Waffen verfügen nicht so einfach außer Gefecht zu setzen. Aber da müssen die Iraker und deren Unterstützer aus dem Iran durch. Dieses innerislamisches Problem ist ohne eigene Opfer nun einmal nicht zu lösen. Und es wird wohl auch nicht so schnell gehen. Aber mal ganz ehrlich was sind den 30.000 Soldaten? Um den IS zu besiegen braucht es wohl eher dreihunderttausend Mann. Ohne eine jahrelange Einkesselung von Tikrit und Mossul wird das nichts. Aber anders als in Stalingrad gibt es dort im Winter keine Frostbeulen so dass die belagerten Terroristen des IS ja wohl auszuhungern sind.

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hugahuga 17.03.2015, 00:57
2. Die seit ca 1 Woche verbreiteten Positiv-Bilder - die

auch mehrfach wiederholt - uns einen kurz bevor stehenden Sieg der irakischen Armee vorgaukeln sollten, waren mMn von Anbeginn an unglaubwürdig.
Wunschdenken wurde statt der Realität zum schnellen Erfolg hochgejubelt.
Wir sollten - bei allem, was uns arabische Akteure glauben machen wollen, uns immer eine gesunde Skepsis über den Wahrheitsgehalt der Aussagen vorbehalten.
Möglich, dass die irakische Armee die IS bald vertreiben kann. Es wird aber nicht ohne weitere Hilfe gehen und wird schwieriger sein, als bisher angenommen.

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Ashert 17.03.2015, 06:59
3.

Das war es dann wohl mit der Gegenoffensive, jetzt müssen wir nur noch 4 Jahre warten, dann will Kerry so wie jetzt mit Assad später bestimmt auch mit Bagdadi reden.

Man muss als Despot oder selbsternannter Führer von irgendwas einfach nur konsequent sein!

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roland_79 17.03.2015, 08:21
4. Titel schlägt Sinn zurück

"Kämpfer der Extremisten hätten nördlich der Stadt Tikrit Teile einer Versorgungsroute der Armee unter Kontrolle gebracht" klingt irgendwie ganz anders als "IS schlägt Großoffensive von Iraks Armee zurück". Scheint, als wäre hier eine nebensächliche Randmeldung mal eben zur kriegsentscheidenden Wende aufgebauscht worden.

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reuanmuc 17.03.2015, 09:06
5.

Zitat von hugahuga
auch mehrfach wiederholt - uns einen kurz bevor stehenden Sieg der irakischen Armee vorgaukeln sollten, waren mMn von Anbeginn an unglaubwürdig.
Man sollte die Berichte nicht mit den eigenen Interpretationen verwechseln und nichts in die Berichte hineindeuten, als was drin steht. Im Krieg wird noch mehr geredet als geschossen, auf allen Seiten.

Solange der IS seine Kräfte bündeln und konzentrieren kann wie in Tikrit und Mosul, ist er stark. Wenn er erst mal ausgedünnt ist, dann fällt er zusammen. Aber bis dahin dauert es noch eine Weile, mindestens Monate. Die schweren Waffen werden durch die Luftschläge dezimiert, viele Kommandeure wurden schon getötet, Verbindungen werden unterbrochen, ausländische Kämpfer desertieren wieder. Natürlich wird sich der IS dann mit einzelnen Terroraktionen rächen und das Kampfgebiet verlagern, vielleicht nach Damaskus.

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biesi61 17.03.2015, 09:28
6. Es war wohl doch keine so gute Idee,

gegen das sunnitische Tikrit ausgerechnet die für ihre Brutalität bekannten schiitischen Terrormilizen einzusetzen. Das zwingt die Bevölkerung ja zur Unterstützung des IS. Und diese Kräfte sollten auch die USA besser nicht unterstützen.

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darthmax 17.03.2015, 10:28
7. Steinwüste

Es wird so werden wie in Kobane, nachdem auch das letzte Haus von der Luftwaffe zerstört worden ist, gibt es nichts mehr zu verteidigen oder zu erobern und der Kriegsschauplatz wird in eine andere Stadt verlagert, bis auch diese zerstört ist.

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angrydad 17.03.2015, 17:32
8. motivation

ob 30 tausend oder 300tausend es sind schiitische soldaten und milizen.und die laufen bei geringster gegenwehr einfach davon.die denken sich warum soll ich für suniten sterben.so war es auch als der IS mosul angegriffen hat.es ist nun mal ein Unterschied ob man für sein land und volk kämpft oder nicht.es macht deutlich,das es eine nation Irak nicht gibt.jeder fühlt sich seiner konfession und ethnie in erster linie verpflichtet.zumal die sie von der sunnitischen bevölkerung kein dank sondern ablehnung erhalten werden.
es ist schade um das ganze kriegsgerät das wieder eventuell in IS hand fällt.

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jamguy 17.03.2015, 18:31
9. Rückkehrer

Wiso stellt man die Dschihadisten eigentlich in Deutschland vor Gericht wenn Sie auf muslimischem Boden Unrecht getan haben?

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