Forum: Politik
EZB-Attacken der CSU: Partei außer Kontrolle
dapd

Die Empörung über CSU-Generalsekretär Dobrindt und seine Attacke auf EZB-Chef Draghi ist groß. Parteichef Seehofer versucht, die Wogen zu glätten, und versichert, der Euro-Kurs der Kanzlerin sei "goldrichtig". Das populistische Störfeuer wird trotzdem nicht verstummen.

Seite 1 von 19
widerspruchsgeist 27.08.2012, 19:05
1. Die Debatte

um die Äußerungen von Herrn Dobrindt zeigz ganz deutlich, wie weit wir schon in Richtung "postdemokratisches Zeitalter" gekommen sind. Wer glaubt, dass bei Frau Merkel die Demokratie in guten Händen ist, der glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitonen faltet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
c++ 27.08.2012, 19:06
2.

Ich verstehe die Aufregung nicht. Es gibt viele Ökonomen, die sagen, nur ein Austritt Griechenlands aus der Eurozone gibt dem Land die Chance, sich aus der Krise zu befreien.

Leider zeigen diejenigen, die hier nur wild polemisieren und hyperventilieren, nicht auf, wie eine alternative Lösung für Griechenland aussehen könnte. Seit mehr als 2 Jahren haben doch alle anderen Konzepte versagt und die Situation in Griechenland verschärft. Mit jedem Monat werden die Verluste für die Steuerzahler größer, ohne dass die Menschen in Griechenland ein Ende des Tunnels sehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
freiheitsk 27.08.2012, 19:09
3. Typisch CSU

Zitat von sysop
Die Empörung über CSU-Generalsekretär Dobrindt und seine Attacke auf EZB-Chef Draghi ist groß. Parteichef Seehofer versucht, die Wogen zu glätten, und versichert, der Euro-Kurs der Kanzlerin sei "goldrichtig". Das populistische Störfeuer wird trotzdem nicht verstummen.
Erst querschlagen und das Echo abwarten und letztlich doch wieder brav hinter Mutti einschwenken. Das ist der deutsche Untertanengeist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Europa! 27.08.2012, 19:09
4. Die CSU ist eine Volkspartei

Zitat von sysop
Die Empörung über CSU-Generalsekretär Dobrindt und seine Attacke auf EZB-Chef Draghi ist groß. Parteichef Seehofer versucht, die Wogen zu glätten, und versichert, der Euro-Kurs der Kanzlerin sei "goldrichtig". Das populistische Störfeuer wird trotzdem nicht verstummen.
Die CSU ist eine Volkspartei. Das heißt, dass alle was sagen dürfen. Passt schon.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ak-73 27.08.2012, 19:11
5. Angriff der Partei-Klone

Ich muss doch grinsen, wenn ich die Kommentare aus CDU/FDP lese, die Anmerkungen von SpOn-Journalisten und auch die Posts von "Mitforisten".

Es ist doch völlig offensichtlich, dass die Reaktion eine konzertierte Reaktion der Euromantiker, inklusive "Agenten" der CDU, hier im Forum ist.

Es ist wohl kaum ein Zufall, das wochenlang kaum mal ein positiver Kommentar über die Euro-Rettung hier im Forum erscheint, dann aber die Stimmung gegen Dobrindt plötzlich so hochkocht. Das ist kein Zufall. Ganz sicher nicht, diese Art von Zufällen gibt es nicht.

An alle Mitglieder von CDUFDPSPDGRÜNE: Schämen Sie sich. Schämen Sie sich dafür eine dieser Parteien anzugehören.

Und rechtfertigen Sie doch mal bitte ihre politische Teilnahme über eine dieser völlig diskreditierten Parteien. Ich meine natürlich außerhalb von: "Mir ist meine Parteimitgliedschaft nützlich um Karriere zu machen." Wenn das Ihr Grund sein sollte, dann zählen Sie nicht.


Alex

Beitrag melden Antworten / Zitieren
M. Michaelis 27.08.2012, 19:22
6.

Was ist eigentlich das Problem mit Dobrindts Äusserungen. Erstens funktiniert Demokratie nur mit unterschiedlichen Auffassungen, zweites gibt es für das Eurodesaster keinen Königsweg, keine Patentrezept sondern nur Versuche mit ungewissem Ausgang.

Ich fühle mich angesichts der Reaktionen seitens der Regierung als Bürger für dumm verkauft. Das hat mit Politik nichts mehr zu tun das ist Scharlatanerie.

Den Beweis dass Merkels Rezepte funktionieren und haben wie noch lange nicht. Ich sehe nur wie die Bürgschaften und Haftungssummen ins gigantische wachsen, die EZB zur Bad Bank mutiert und die nationalen Parlamente unbedeutender werden.

Da würde ich Merkel und Konsorten raten angesichts von Kritik jeglicher Art nicht so dicke Backen zu machen. Denn wer am Ende als Versager dasteht ist noch nicht ausgemacht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zephyrchen 27.08.2012, 19:26
7. Dobrindt for Presidend !!!!!!!!!!!!!

Respekt Dobrindt, Respekt !! Wenigstens einer der sich traut laut zu sagen was mittlerweile die Mehrheit denkt. (Aktuelle Umfragewerte beachten) Auch wenns dem einen oder anderen Euro-Fantasten nicht gefällt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
okokberlin 27.08.2012, 19:27
8.

mittlerweile bin ich zu der erkenntnis gelang, es handelt sich in weiten teilen der deutschen poltik um euro-europa-nationalismus schlimmster sorte. anders ist das ausblenen von fakten und argumenten nicht mehr zu erklären.
jegliche kritik am euro oder zentralstaat europa wird niedergeschrien.

diese leute träumen vom superstaat europa, so wie alle verrückten und gefährlichen dikatoren von napoleon bis hitler davon träumten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
BlauaugBlondchen 27.08.2012, 19:33
9.

Zitat von M. Michaelis
Was ist eigentlich das Problem mit Dobrindts Äusserungen. ...
Er hat bisher jedes mal brav das Händchen gehoben und mit "ja" abgestimmt wenn es um irgendwelche Rettungspakete ging.

Noch am 29. Juni 2012 hat er dem ESM zugestimmt.

Weiß der Mann nicht mehr was er tut? Oder ist er in Wirklichkeit nicht Dobrindt, sondern Doppelbrindt?

Im Bundestag zustimmen und in Bayern dann dagegen reden ist absolut unglaubwürdig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 19