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Facebook: Wenn schon Handelskrieg, dann richtig
DPA

Einfuhrbeschränkungen für Orangensaft und Erdnussbutter aus Amerika? Niedlich. Wenn man die USA treffen will, dann muss man gegen ihre Vorzeigeunternehmen vorgehen. Wie wäre es, zum Anfang, mit Facebook?

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andreas_stöber 29.03.2018, 16:49
10. .

Die Einfuhrbeschärnkungen auf Erdnussbutter, Orangensaft etc. wirken lächerlich, sind aber gezielt, um die Swingstates bei den nächsten Wahlen zu beeinflussen.
Ich glaube nicht, dass DT groß Lust hat weiter zu regieren, aber eine Wahlniederlage würde sein Ego treffen. Es würde also mehr bewirken als es den Anschein hat.

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Fuxx81 29.03.2018, 16:51
11. Stammtisch-Niveau

Zitat von
Es reicht, dass man in Europa die Download-Geschwindigkeit für alle Facebook-Seiten herabsetzt. Der ehemalige Piratenpolitiker Christopher Lauer hat mich auf die Idee gebracht, Ich wusste nicht, dass man Datenpakete dem jeweiligen Absender zuschlüsseln kann, aber es scheint technisch durchaus möglich zu sein.
Also sollten wir mit anderen Worten die Netzneutralität abschaffen, um effektiver "Handelskriege" führen zu können? Ich glaube billiger wurden Bürgerrechte nie verkauft. Und wenn die anderen entsprechend "zurückschlagen" haben wir bald kein Internet mehr, sondern nur noch ein deutsches Intranet. Noch mehr schlechte Ideen?

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geschneider 29.03.2018, 16:54
12. Wenn schon Artikel

dann bitte durchdacht. Die Prämisse mag wohl richtig sein, abwr die Schlußfolgerungen sind Banane. Facebook hat einen Nerv getroffen und damit ein Bedürfnis geschaffen, dass befriedigt werden will. Solange sich keine Konkurrenz etablieren kann, nutzen Reglementierungen absolut nichts.
Nur wird das dank der perversen Copyright Gesetze nie passieren können.

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willibaldus 29.03.2018, 16:54
13.

Zitat von Elrond
dass weder die EU noch China wirklich an einem Handelskrieg interesiert sind. Sie reagieren mit Sanktionen, aber doch sehr moderaten. Was sollte es der EU oder China bringen knallharte Strafzölle zu verhängen. Das wäre das falsche Signal.
Stimmt genau. Die harten Reaktionen behält man sich für eventuelle spätere Massnahmen übrig. Man muss ja nicht alles Pulver zu Anfang verschiessen, vor allem wenn man an einem Handelskrieg nicht interessiert ist.

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pirx64 29.03.2018, 16:54
14.

Kein Facbook mehr? Kein posten von "Was ich heute gegessen habe" oder "Ich habe heute einen Sack Reis in China umgeworfen"? Das führt nur zur massenhaften Selbsttötung.

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Giesinger 29.03.2018, 16:59
15. Statt der Drossel

Sollte man FB einfach zwingen, sich an die Gesetze zu halten.
Die Idee mit der Drossel klingt verführerisch, aber man sollte die Netzneutralität nicht vom Wohlverhalten abhängig machen, finde ich.

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tkirchner 29.03.2018, 16:59
16. Whiskey

Die meisten amerikanischen Whiskeymarken gehören schon längst nicht mehr den Amis, sondern zu Sapporo (japanisch) oder Diageo (britisch). Mit Strafzöllen auf Whiskey kann man es den Japanern und Engländern also so richtig mal zeigen!
Selbst an Constellation Brands halten Nichtamerikaner 16%, die Deutschen fast 2%. Schuß ins eigene Knie.

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ManeGarrincha 29.03.2018, 16:59
17. Wunder

Es geschehen manchmal merkwürdige, ja außergewöhnliche Dinge. Dies ist die erste Kolumne von Herrn Fleischhauer, der ich vorbehaltlos und vollständig zustimme. Und ich lese jede Kolumne von ihm, seit Jahren. Außerdem benutze ich sogar regelmäßig Facebook, finde aber die Geschäftspraktiken ähnlich widerwärtig.

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brainophobe 29.03.2018, 17:00
18. zwei Fliegen mit einem Jan

unterstütze Herrn Fleischhauer. Das wären dann 2 Fliegen mit einem Jan, denn die Post würde nebenbei auch saniert werden. Es ist vorhersehbar, dass große Teile der fb- Nützer, ihre Seiten ausdrucken und in alle Welt verschicken. Sind ja alles wichtige Dinge dort. Ausschneiden, kleben und zack ist das KatzenVideoDaumenKino fertig.

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foerster.chriss 29.03.2018, 17:03
19. Momentan geht es noch darum, einen Handelskrieg zu vermeiden...

Bin sicher, die EU kann entsprechende Sanktionen bei einem richtigen Handelskrieg auch einsetzen. Und Facebook wäre neben Google ein sehr gutes Ziel. Allerdings nicht mit einer Maßnahme, welche die Netzneutralität beschädigt. Am besten wären höhere Steuern auf deren Werbeumsätze - und die Steuern sollten dort bezahlt werden, wo die Umsätze entstehen, also nicht nur in Irland.

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