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Fahnenflüchtiger Bundeswehrsoldat: One-Way-Ticket ins Kriegsgebiet

Ein Bundeswehrsoldat aus Thüringen hat sich möglicherweise nach Kurdistan abgesetzt, um dort gegen den "Islamischen Staat" zu kämpfen. Die Truppe ermittelt wegen Fahnenflucht.

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farang 19.06.2015, 17:11
1. fahnenflucht ???

die bundeswehr ist doch jetzt ne freiwilligen armee, da geht man doch freiwillig hin, und wenn man da weg will darf man nicht eigenen willens handeln, ist ja fast wie ein pakt mit dem teufel. ich denke mal der junge mann hat durch aus das persönliche recht aus der bw auszutreten, viell. hat es ihm nicht gefallen, natürlich sollte er vorher kündigen, der form halber. gibts bei der bw kündigungsfristen? gruss ein ungedienter

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pascal3er2 19.06.2015, 17:15
2. Reisende soll man nicht aufhalten

Würde ich bei unsere Bundeswehr auch machen.
Waffen die nicht schießen, eine unfähige Frau als Entscheidungsträger und eine Bundeswehr, die sich nicht an die Gesetzte in Deutschland hält und keine Abwehrarmee sondern Angriffsarmee ist.
Mal selbst vor der Tür kehren.
Ich wünsche dem Soldaten viel Glück.

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HighFrequency 19.06.2015, 17:20
3.

Der Mann will gegen den IS kämpfen?
Das ist nicht "Fahnenflucht", das ist Heldentum!

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TontonTombi 19.06.2015, 17:24
4. besser ihm die Ausrüstung hinterherschicken

Es wäre besser, wenn ihm die Bundeswehr mal das Strafverfahren sausen lässt und ihm stattdessen eine komplette Ausrüstung hinterherschickt.

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steffen.ganzmann 19.06.2015, 17:40
5. Ein Ungedienter? Glaube ich gerne.

Zitat von farang
die bundeswehr ist doch jetzt ne freiwilligen armee, da geht man doch freiwillig hin, und wenn man da weg will darf man nicht eigenen willens handeln, ist ja fast wie ein pakt mit dem teufel. ich denke mal der junge mann hat durch aus das persönliche recht aus der bw auszutreten, viell. hat es ihm nicht gefallen, natürlich sollte er vorher kündigen, der form halber. gibts bei der bw kündigungsfristen? gruss ein ungedienter
Denn ansonsten würden Sie nicht solch einen Quatsch schreiben!

Als Soldat unterschreibt man keinen Arbeitsvertrag, den man so einfach wieder kündigen kann, man verpfllchtet sich für eine bestimmte Zeit.

Ich war 8 Jahre lang Washington Army National Guardsman, am Schluss Captain (WA Guard), aber ich wusste auch genau, dass das, was ich dort unterschrieben hatte, für die nächsten 8 Jahre gültig sein würde ...

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stc 19.06.2015, 17:41
6.

Zitat von farang
die bundeswehr ist doch jetzt ne freiwilligen armee, da geht man doch freiwillig hin, und wenn man da weg will darf man nicht eigenen willens handeln, ist ja fast wie ein pakt mit dem teufel. ich denke mal der junge mann hat durch aus das persönliche recht aus der bw auszutreten, viell. hat es ihm nicht gefallen, natürlich sollte er vorher kündigen, der form halber. gibts bei der bw kündigungsfristen? gruss ein ungedienter
Der Mann hat sich ja freiwillig in das Dienstverhältnis begeben und damit zugestimmt, dass er eben jenes nicht tun darf. Selbstverständlich hat der Mann das Recht aus der Bw auszutreten, aber eben nicht so. Das setzt gewisse Bedingungen voraus.

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flessan 19.06.2015, 17:56
7. Aha

Kurdistan.... Das soll mir bitte auf einer aktuellen Karte jemand zeigen. Wenn es den da wäre hätten wir ein Problem weniger in der Nachbarschaft.
Aber wo der Soldat nun auch ist... Sicher nich so wie er dachte das es wäre. Viel Erfolg da drüben.

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rainbow-warrior999 19.06.2015, 18:19
8.

Au weia, ganz übler Begriff. Erinnert doch sehr an noch üblere Zustände als die BW noch "Wehrmacht" hieß.
Obwohl ich mir schon lange wünsche, daß diese Art von "Verweigerung" gerade was sogenannte (überflüssige) "Auslandseinsätze" angeht, Schule bei der "Freiwilligenarmee" macht.
Und zwar massenweise. Gäbe vielleicht paar Tage Bau dafür, aber egal. Positive Einzelbeispiele gab es schon in Israel, wo sich Luftwaffensoldaten weigerten, palästinensische Flüchtlingscamps zu bombardieren. Oder auch Ex-US-Marines, die aus Protest ihre Auszeichnungen weggeschmissen haben. Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin.....
Dann würde Flinten-Uschi nämlich ein echtes Problem haben...
@steffen.ganzmann-Captain der "Washington Army National Guardsman"? - ehrlich gesagt, ich weiß nicht, ob ich Ihnen dazu gratulieren kann...

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Hamstedt 19.06.2015, 18:35
9. Verjährung

Fahnenflucht verjährt nach 5 Jahren. Evtl. wird er die paar Wochen die ihm noch bis zum Dienstende fehlen nachholen müssen, aber allzu große Sorgen muss er sich nicht machen - es sei denn natürlich er kommt vor Fristablauf zurück.

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