Forum: Politik
#fairLand: SPD-Altlinker unterstützt linke Sammlungsbewegung
imago/ Eibner

Das Projekt von Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine nimmt Konturen an: Mit Rudolf Dreßler spricht sich der erste prominente Sozialdemokrat für die Sammlungsbewegung aus. Seine Partei hält er für "todkrank".

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sale53 23.05.2018, 12:59
1. Recht hat er

Nur so kann die SPD wieder Kontur gewinnen und zu ihren Wurzeln zurückkehren. SPD und LINKE müssen aufeinander zugehen.
Die jetzige SPD-Führung ist farblos, verbraucht und dem "immer weiter so" verhaftet. Danke Herr Dreßler!

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ein-berliner 23.05.2018, 12:59
2. Nein danke

Die SED hatten wir schon mit allen Konsequenzen. Leider gibt es immer noch einige Gestrige.

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papa55 23.05.2018, 13:01
3. sehr gut erkannt

herr Drechsler-die SPD ist totkrank und alle führenden Sozialdemokraten würden sich im Grabe umdrehen wenn sie diese leute sehen würden welche die SPD ruinieren.
Eine linke Sammelbewegung ist auch nötig weil die LINKE teilweise gar nicht mehr weiss was eigentlich LINKS ist.
was hat denn die Linke in der Opposition zustande gebracht??
hat es nicht verstanden die Werte den Leuten zu vermitteln und sie zu einen statt zu spalten wie es die aneren tun

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JungUndFrei 23.05.2018, 13:01
4.

Eigentlich wollte ich schreiben, dass ein neues linkes Projekt keine Chance hat, siehe Wahlergebnis LINKE und SPD. Sollte es allerdings ein linkes Projekt mit einer restriktiven Flüchtlingspolitik geben, wird der Erfolg die Union beschämen. Man braucht sich bloß die Umfragen bei Civey zu dem Thema anschauen. Dazu müsste allerdings sowohl die SPD als auch ein Teil der LINKEN aufwachen. Die Arbeiterschicht (ja die gibt es noch allerdings mit Hochschulabschluss) wird ihnen zufliegen. Ein Knackpunkt wäre dabei sicherlich die Glaubwürdigkeit.

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Klapperschlange 23.05.2018, 13:01
5. Wir werden noch andere....

......... irrwitzige Begründungen für ein Hinterherlaufen von Lafontaine und Wagenknecht präsentiert bekommen. Richtig ist, die Linke, die Halblinke und auch die Viertellinke zusammen werden keine Mehrheit mehr erhalten. Lustig dabei ist, dass die Führung der Linken, ohne Rücksicht auf dises Land, alle herholen möchte.

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zoon.politicon 23.05.2018, 13:03
6. Bin gespannt, wie weitgehend Dressler Lafonaines Positionen übernimmt

Bin gespannt, ob Herr Dressler in der Flüchtlingsfrage die Position von Lafontaine und Wagenknecht bezieht: Me. E. liegt die Hauptursache für den Abstuz der SPD in ihrer Haltung zur Flüchtlingsfrage

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ein-berliner 23.05.2018, 13:08
7. Korrekt, Herr Dressler

Die SPD ist bereits scheintod und dieser "Altlinker" generiert sich als einer Ihrer Totengräber. Nur weiter so in die Urne, das Tempo nimmt zu.

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spontanistin 23.05.2018, 13:11
8. Den Kapitalismus in seinem Lauf, ...

.... hält weder Ochs noch Esel auf! Solange die Fundamente des Kapitalismus nicht angetastet werden, wird auch eine rückwärts gewandte Linke Sammelbewegung nicht verhindern, dass sich die Gesellschaft weiter (re)feudalisiert, immer mehr Kasten (Klassen, Parallelgesellschaften) entstehen und sich die Klassengegensätze vergrößern. Nix mit „internationaler Solidarität“.

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Wiedereinaussteiger 23.05.2018, 13:12
9.

Rudolf Dressler hat recht. Die SPD ist seit Gerhard Schröder zu einer reinen Machtbasis verkommen, die SPD-Mitglieder werden benutzt, um Klinken zu putzen und Kugelschreiber zu verteilen. Zu sagen haben sie beinahe nichts mehr. Der Parteivorstand besteht aus alten bis uralten Krähen und Raben, die sich in den Sielen der Staatsbesatzerei allüberall haben vollfressen können.

Die Menschen, die Bürger, die Arbeitnehmer, sind dabei einfach mal schlank vergessen worden. Der abgehobene Berliner Apparat hat sich von den Menschen lange schon abgewendet. Nun wenden sich die Menschen von der SPD ab. Es REICHT eben nicht, Politik nur für das akademische Besserschmecker-Klientel auf den Rathäusern zu machen, wo Lehrer und studierte Sozialarbeiter sich an das Verwalten machen - auf höchst bezahlten Stellen, und noch weit besser altersversorgt. Von dem, was bei so einer Politik-Fokussierung herauskommt, kann der normale Mensch und Arbeitnehmer sich eher nur angewidert wegwenden, von diesen hohlen Sprüchen, von den vielevielen Ankündigungen, denen dann keinerlei Taten folgen. Man sehe sich nur mal das Umfeld der Arbeitsagenturen an – wo nur noch gut die Hälfte aller aufgewendeten Mittel den „Kunden“ zugute kommt – knapp die andere Hälfte frisst der verwaltende Apparat, und die allüberall aus allen Löchern kriechenden Berater und Dozenten der nichtsnutzigen Qualifizierungsmaßnahmen.

Eine Politik „für Arbeitnehmer“ ist so unmöglich geworden. Der Bürger HAT leider momentan kaum eine Alternative, auch wenn es überaus freche Gruppierungen gitbt, die sich dreist so nennen. Man muss inner- und außerhalb der SPD Werbung dafür machen, dass sich wieder Menschen zusammenfinden, deren direkter Fokus politischen Handels auf der lohn-arbeitenden Bevölkerung liegt. Man muss auch nicht mit Allem einverstanden sein, was Lafontaine und Wagenknecht tun, aber Dressler ist mir ein Mann, den man hoch in Ehren halten kann, allein schon deswegen, weil er Klartext gibt, in diesen Tagen so, dass es den echten SPD-Leuten wehtun muss. Es tut auch weh, zu sehen, wie verkommen ihre Apparatschik-Partei mittlerweile durch das Anbiedern an den Geist des Neokonservativismus wurde. Wo auch die Rathaus-Leute nun zu den privilegierten gehören, denen die Renditen am Kapitalmarkt (beim Anlegen überschüssigen Geldes aus Überbezahltsein) wichtiger wurden als die Menschen da draußen.

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