Forum: Politik
Fall Franco A.: Ermittler finden in weiterer Kaserne Wehrmachts-Devotionalien
DPA

Der Skandal um die rechtsextremen Umtriebe in der Bundeswehr weitet sich aus. Nach SPIEGEL-Informationen fanden Ermittler nun auch in einer Kaserne in Donaueschingen einen mit Wehrmachts-Andenken ausgeschmückten Raum.

Seite 1 von 43
ruzorma 06.05.2017, 11:48
1. Das ist ja alles sehr aufregend

die Medienwahrnehmung ist größer als wenn ein amerikanisches Flugzeug eine Atombombe verliert.

Man findet ein paar alte Schinken, ein bisschen Munition und Andenken aus dem Krieg.

Lächerlich.

Jeder Hillbilly in Amerika hat die 100 fache Feuerkraft in seiner Scheune.

und jeder mittelklassige West-Point - Absolvent mehr Lebern geschluckt als die ganze Bundeswehr.

Die gesamte Story ist dürftig, was eigentlich ist denn nun der harte Vorwurf gegen den Bundeswehroffizier?

Das was man da bisher zutage bringt ist absolut lächerlich.

Beitrag melden
paulvernica 06.05.2017, 11:48
2. Nichts Neues

Also meiner Erinnerung nach war die Bundeswehr schon immer Rechts. Und wenn ich mich an die 70er und 80er Jahre erinnere, wo Menschen die Zivildienst machen wollten eine Gewissensprüfung ablegen mussten vor Offizieren, dann war die Bundeswehr per Institution Rechts. Van der Leyen kriegt den Laden nicht in den Griff, das ist ein Führungsproblem und sie scheint überfordert.

Beitrag melden
Emderfriese 06.05.2017, 11:49
3. Faule Äpfel

Und nebenbei - man muss gar nicht weit suchen. Das im Titelfoto genannte Jägrbataillon 292 wurde 1993 (!) gegründet. Und wo? In der "Oberfeldwebel-Schreiber-Kaserne". Oberfeldwebel Schreiber: Ritterkreuzträger des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub... der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

Beitrag melden
ruzorma 06.05.2017, 11:50
4. In Frankfurt

in den schlechten Gegenden laufen jede Menge Leute rum, die mehr zu bieten haben als eine Munitionskiste und ein paar Wehrmachtsandenken. Das ist doch lächerlich, was man dem Volk da als "rechte Terrorzelle" verkaufen will, selten so einen Schwachsinn gelesen.

Beitrag melden
wosmoschno 06.05.2017, 11:52
5. Und wenn die BW

Requisiten aus dem zweiten Weltkrieg von Ihrer Vorgängerarmee, der Wehrmacht in einer Vitrine vor der Kantine ausstellt, dann hat sie ein Extremismusproblem? Die Aussage alleine kann so wohl kaum richtig sein, es fehlt wohl der Kontext... kann es sich hierbei nicht einfach um die Ausstellung historischer Stücke handeln?

Beitrag melden
meineeiermity 06.05.2017, 11:52
6. Überraschung überrascht

Als ich mich Ende der Achtziger für Zivi oder Bund entscheiden musste war ein Beweggrund für den Zivi das viele rechtsbehaftete Vögel zum Bund gegangen sind und ich nicht mit diesen Menschen dienen wollte.

Beitrag melden
dbrown 06.05.2017, 11:53
7. Bestimmt auch gern

bei den Gebirgsjägern anzutreffen.

Beitrag melden
Dr.Ulrich 06.05.2017, 11:53
8. Ich kann es nicht mehr hören!

Wenn wir endlich aufhören könnten, die Existenz eines Wehrmachtsstahlhelms oder "in den Sand gestreuten Hakenkreuzes" zur nationalen Katastrophe zu stilisieren, wäre das eine wirksame Methode, dem Nazimythos ein Ende zu bereiten. Ich habe allerdings das sichere Gefühl, dass gerade bei denen, die nicht aufhören können, sich von dieser Epoche möglichst plakativ zu distanzieren, daran absolut kein Interesse besteht.

Beitrag melden
an-i 06.05.2017, 11:53
9.

...und KTvG ist abgetaucht, keine Konsequenzen, hauptsächlich die schönen Bilder für das Album stehen... wie beim JWB jun. auf dem Flugzeugträger...

Beitrag melden
Seite 1 von 43
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!