Forum: Politik
Fall Khashoggi: CIA-Erkenntnisse setzen Trump unter Druck
AP

Für die CIA ist die Sache laut Medienberichten klar: Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman hat die Tötung des Journalisten Khashoggi befohlen. Die Trump-Regierung äußert sich zurückhaltender.

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AllesKlar2014 18.11.2018, 00:01
10. Lackmustest USA

die moralistischen Werte sind gesetzt, ein Verstoss dagegen auch. Die Messlatte wird durch den Fall Skripal definiert und deren drastischen Konsequenzen auch. Es liegt nun an der USA sowie anderen Vertretern westlicher Werte, dass sie diesem wahhabitischen Auftragskiller-Staat klar sagen: Wir sind nicht käuflich. Oder doch? Was wären dann unsere Werte noch wert??

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VadidWyle 18.11.2018, 00:12
11. Druck?

Wieso? Don Donald glaubt seinen Geheimdiensten doch eh nichts, soweit es uns bekannt gemacht wurde.
Außerdem muss er ja Innenpolitik betreiben:
Immerhin muss er von den Bränden in CAL zu den Schnee- und Kälteopfern an der Ostküste eilen, und allen erklären, dass er am Versagen der lokalen Behörden nicht schuld ist. Leider könnte er damit sogar recht haben.

Aber was hat er eigentlich damit zu tun, dass ein Saudi in der Türkei ermordet worden sein könnte?
Will er jetzt dicke Hose gegen Saudi-Arabien machen, damit ihm keiner persönliche Vorteilsnahme vorwerfen kann?

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hansriedl 18.11.2018, 00:13
12. CIA-Erkenntnisse

Offensichtlich gehts es hier nicht mehr um Khashoggi sondern internen Machtkämpfen zwischen der Anti-/Pro-Trump Fraktion innerhalb der USA und der Anti-/Pro-Salman Fraktion in den USA und Saudi Arabien.
Mir solls recht sein wenn sie sowohl Trump als auch Salman blosstellen und demontieren.

An den freundschaftlichen Beziehungen zum Westen und mittelalterlichen Zuständen in Saudi Arabien wird sich aber vermutlich mit oder ohne Salman nicht viel ändern. Ein bisschen Wind machen muß man schon damit die Doppelmoral und Doppelstandards für die unbedarften Zuschauer nicht allzu offensichtlich sind.

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Stäffelesrutscher 18.11.2018, 00:28
13.

Man stelle sich vor, die CIA hätte Belege dafür geliefert, dass die iranische, syrische, venezolanische, kubanische oder bolivianische Regierung einen Regimekritiker zerstückelt hätte - was hätte Trump da schon an Sanktionen rausgehauen. Jetzt, wo es die besten Verbündeten sind ...

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HeinzLambertus 18.11.2018, 00:34
14. Man sieht hier deutlich,

dass die privaten Geschäftrelationen von Präsident Trump die politischen Reaktionen beeinflussen. Das sollte man sich mal klar machen wenn es um das neu aufgekommene Interesse von Merz an die Machtspitze geht.

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aysnvaust 18.11.2018, 00:36
15. Engste Beziehungen...

ist wohl ein Euphemismus für "handfeste wirtschaftliche Eigeninteressen"...

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zorro2110 18.11.2018, 01:11
16. Diese

Situation wäre wohl für jeden US-Präsidenten ein schwer zu lösendes Problem. Aber Trump schei..t auf Menschenrechte, Pressefreiheit u.v.m. was die USA eigentlich ausmacht. Für ihn zählt nur sein Ego, der wirtschaftliche Erfolg und die Gunst seiner Wähler/innen. Am Ende wird er Gülen an die Türkei ausliefern um Erdogan zu besänftigen und es seinen Anhängern als "tremendous" Erfolg verkaufen, was diese blind glauben werden. Man kann nur hoffen, dass die Demokraten ab Januar eine "Supoena-Welle" starten und den Möchtegerndiktator zur Rechenschaft ziehen weder(wenn dies nicht vorher schon Bob Mueller getan hat)

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zimmermann123 18.11.2018, 01:38
17. Tötung

Das war doch klar, wer sonst als der König sollte soetwas
in Auftrag geben? Da brauche ich keinen CIA.Nur einen
gesunden Menschenverstand.

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Beijinger 18.11.2018, 01:56
18. Das kommt eben dabei heraus

wenn sich DT seine besten Freunde unter den global schlimmsten Despoten aussucht, siehe auch Kim Jong-un, der ihm “sehr schöne Briefe schreibt”. Sind alle seine “best friends”, weil die eine perfide Schleimspur zu DT auslegen, auf der dieser Trumpel ausrutscht. So bad.

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naive is beautiful 18.11.2018, 02:27
19. Ja, das muss man sich ansehen...

*Auf die Frage, ob es Konsequenzen haben werde, sollte "MbS" verantwortlich sein, hatte Trump am Morgen gesagt, er werde sich das anschauen.* Bravo, der famose Herr Trump reagiert mit diesem Statement gewohnt konsequent auf Entwicklungen, die seine Agenda und sein Weltbild nicht unbedingt kompromisslos unterstützen.

Welch ein Fixstern in der Wahrung von Frieden, Völkerverständigung und fairem Interessenausgleich!

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