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Fall Khashoggi: Trump nennt Saudi-Arabiens Erklärung glaubwürdig
AP

Der seit Wochen verschwundene Journalist Kashoggi ist angeblich bei einem Faustkampf gestorben, sagt Saudi-Arabien. US-Präsident Trump spricht von einem "guten ersten Schritt", Kongressabgeordnete äußern Zweifel.

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susuki 20.10.2018, 08:50
1.

Klar. Khashoggi wurde eine body slamming 2.0 unterzogen.

Warum wundert mich Trumps Reaktion nicht?

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jomai 20.10.2018, 09:05
2. Ja klar...

..und Babys bringt der Storch.

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nathan13 20.10.2018, 09:07
3. Das ist ein sehr guter erster Schritt...

....das ist eine sehr, sehr gute Geschichte, die sie uns da präsentieren, das ist sehr, sehr hilfreich, es zu glauben, leider haben sie etwas lange gebraucht, not good, ich werde noch ein paar Fragen stellen, um mein sehr, sehr dummes Gefolge noch eine Weile zu beschäftigen, brauche Zeit, bis Gras über die Sache gewachsen ist, schwierig, muss irgendwie weiterhin die besten Waffen der Welt aus der besten Produktionsstätte der Welt an die bösen Männer verkaufen, damit unsere sehr, sehr gute Wirtschaft, die beste Wirtschaft der Welt, nicht leidet, sehr, sehr schwierig.....verstehe die ganze Aufregung auch gar nicht, Prügeln ist doch für Männer eine sehr, sehr gute Sache, very good....

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die-metapha 20.10.2018, 09:08
4.

Selbst wenn diese Version "glaubhaft" wäre würde dies nichts daran ändern, dass von Seiten SA bisher gelogen wurde und man obendrein J. Khasgoggis sterblichen Überreste heimlich aus dem Konsulat verbracht hat.
So etwas geschieht nicht, ohne zuvor Rücksprache genommen zu haben. Das war eine geheimdienstliche Operation - sehr stümperhaft ausgeführt - aber letztlich in der Summe ein nicht zufälligen Dynamiken unterliegendes Geschehen, wie es da von Seiten SA suggeriert werden soll.
Es handelte sich da um einen Journalisten, welcher aus dem Exil kritisch über das SA Königshaus berichtete.
Die Zusammenhänge und Hintergründe sind ganz offensichtlich.
Das sollte von sämtlichen westlichen und freien Regierungen - aber auch den USA - so an das saudische Königshaus in Form einer Protestnote gehen und ganz klar und scharf verurteilt werden.
Was Trump hier an den Tag legt ist gelinde gesagt Schwachsinn.
Ein guter erster Schritt? - so etwas kann nur ein Dummkopf behaupten.

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kuac 20.10.2018, 09:09
5. Warum verteidigt Trump SA?

Bei einem Faustkampf umgekommen? Nicht glaubwürdig. Warum berichtete SA denn nicht gleich von dem Vorfall und gab die Leiche zur Untersuchung durch einen Gerichtsmediziner nicht frei? Stattdessen kommt ein Spezialkommando aus Riad? Wofür? Wo iat die Leiche jetzt?
Ich glaube eher, dass es ein Mord im Auftrag des Staates war um weltweit alle Kritiker zu warnen.
Der Westen muss jetzt handeln und ein Zeichen setzen. Ansonsten wird das Morden an Kritiker weitergehen.
Trump ist ein Heuchler und Lügner. Auf ihn sollte man nicht warten.

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lifster 20.10.2018, 09:11
6. Qualität des Artikels

Verfasser verkennt leider offenbar den Unterschied zwischen den Worten glaubhaft und glaubwürdig...

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Atheist_Crusader 20.10.2018, 09:12
7.

Von "Wir wissen nix, der ist lebendig hier raus." über "starb bei einem entgleisten Verhör" zu "lieferte sich einem Faustkampf mit 15 Mann und einer Knochensäge".
Nur jemand der absolut keine Ahnung davon hat wie man glaubwürdig ist, kann das glaubwürdig nennen. Kein Wunder also, dass Trump den Saudis ihren Schwachsinn abkauft.

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Harry1 20.10.2018, 09:16
8. Unerträglich

Assad der russische Waffen kauft würde bombardiert.
Eine Botschaft in einem fremden Land als staatlich angeordneter Mordort - das ist neu!

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interessierter Laie 20.10.2018, 09:17
9. wie überaus glaubwürdig

in einem Konsulat, üblicherweise voller Sicherheitskräfte will ein 34-jähriger Unterlagen für seine Hochzeit abholen. Er gerät in mit zwei nicht näher benannten Personen in einen Streit und es kommt zu einem Faustkampf. Keiner greift ein und der Mann wird totgeschlagen. Es wird kein Arzt gerufen, der das bestätigen könnte. Der Fall wird auch nicht gemeldet sondern erstmal bestritten. Die Täter bleiben unbekannt, die Leiche verschwindet spurlos. Und als Konsequenz müssen mehrere Mitarbeiter und der Chef des Geheimdienstes gehen. Andere Länder andere Sitten?

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