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Fall Khashoggi: US-Demokraten wollen Aufklärung über Trumps Geschäfte mit Saudis
REUTERS

US-Präsident Trump hat im Fall des verschwundenen Journalisten Khashoggi angekündigt, von den Saudis Auskunft zu bekommen. Demokraten wollen von ihm nun Aufklärung über seine finanziellen Verbindungen zum Königreich.

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julian0922 18.10.2018, 09:02
1. Nichts wird passieren, gar nichts....

weder von Seiten der USA, noch von seiten der EU. Die Saudis haben sich zu wichtig machen koennen und kontrollieren mehr oder weniger den Oelpreis und wer in DE 5-6Euro fuer den LIter bezahlen moechte oder in den USA, 6-7Dollar per gallon bezahlen moechte soll den Mund aufmachen, Trump bzw. Merkel werden es nicht tun. Traurig aber leider die Welt in der wir leben.

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carlitom 18.10.2018, 09:03
2.

Das ist ja alles so hoffnungslos. Die Demokraten werden auch mit dieser berechtigten Forderung scheitern, und was das Schlimmste ist: es wird das amerikanische Wahlvolk in seiner dumpfen Mehrheit wieder mal nicht stören. Trump kann sich alles erlauben, mit jeder Schweinerei, die er offen und skrupellos zu Markte trägt, stumpfen die Menschen mehr ab und sind bereit, noch mehr Niedergang von Moral, Anstand und Demokratie zu akzeptieren. Er ist wie ein tödlicher Virus für eine Gesellschaft am Abgrund.

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Atheist_Crusader 18.10.2018, 09:06
3.

Trump wird schon seinen Grund haben, warum er seine Steuererklärung bis heute nicht veröffentlicht hat. Sollten wir irgendwann tatsächlich mal diese Dokumente sehen, wird das wohl eine Menge Fragen beantworten - und nicht zu seinem Vorteil.

Zwar haben auch einzelne Republikaner Kritik an seinem Saudi-Arabien-Kurs geäußert, das Gesuch auf eine Einsicht in seine Unterlagenwerden sie aber garantiert nicht unterstützen. So kurz vor den Midterms nochmal schwarz auf weiß zu haben was eh jeder weiß - dass Trump ein korrupter Hund ist - können sie sich nicht leisten.

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Beat Adler 18.10.2018, 09:07
4. Trump soll 2015 in Saudi Arabien 8 Firmen gegruendet haben.

Trump soll 2015 in Saudi Arabien 8 Firmen gegruendet haben. In Saudi Arabien geht das nur durch einen lokalen Sponsor mit saudischer Nationalitaet. Eigentlich eine Aufgabe fuer Journalisten herauszufinden, was an der Geschichte dran ist. Es gibt auch aus dem Jahre 2015 TV Video Mitschnitte, wo Trump damit prahlt, dass die Saudis ihm Wohnungen fuer 40 Millionen $ oder gar noch mehr $ abkaufen.

Diese 11 Senatoren der Demokraten haben keine juristische Handhabe den Trump und seine Soehne sowie die Trump Firmen dazu zu zwingen Finanzdaten offen zulegen. Robert Mueller kann das und tut es auch! Er arbeitet wie eine Muehle: Langsam dafuer fein gemahlen!
mfG Beat

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KingTut 18.10.2018, 09:07
5. Freiwillig wird Trump nichts zur Aufklärung beitragen

Dass Trump etwas zu Protokoll gibt, sagt nichts über den Wahrheitsgehalt dieser Aussage. Nachdem ein Faktencheck der Washington Post ihm bereits 5000+ Lügen seit Amtseinführung nachgewiesen hat, sind Zweifel an seinen Beteuerungen angebracht. Trump wird freiwillig gar nichts zur Aufklärung beitragen. Das tut er ja auch nicht bei seiner Steuererklärung oder seinen Russland Connections.
Eine zwielichtige Rolle spielt aber auch die Türkei. Wenn sie das Verbrechen wirklich live mitverfolgt hat, warum ist sie nicht eingeschritten? Oder ging es ihr gar nicht um den armen Journalisten, sondern darum, in der Rivalität mit Saudi-Arabien zu punkten? Ich traue Erdogan das zu.

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Pfaffenwinkel 18.10.2018, 09:16
6. Geld, Geld, Geld

Das ist doch einzige, was Trump interessiert. Und nicht, was da wirklich in dem Konsulat passiert ist.

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birdie 18.10.2018, 09:17
7. Was Doppelmoral als Lebens- und Geschäftsgrundlage ...

alles möglich macht, hat DT mit seinen verschwurbelten Äusserungen zum Fall Khashoggi wieder einmal eindrucksvoll deutlich gemacht.

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rooonbeau 18.10.2018, 09:18
8. Erschreckend

Was heutzutage möglich ist, bzw. Mittlerweile als möglich angenommen wird. Nämlich als Botschaft mit so einer Aktion durch zu kommen. Es wird immer dreister und dreister.

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juba39 18.10.2018, 09:21
9. Nicht nur Trump!

Nur die jetzige Regierung unter Trump ein gestörtes Verhältnis zu SA vorzuwerfen, greift zu kurz.
Durfte die Familie Bin Laden nicht unter G.W. Bush noch aus den USA ausfliegen, als nach 9/11 der gesamte Luftraum gesperrt war?
Hat nicht ein Präsident Obama erbittert darum gerungen, Sammelklagen gegen SA wegen der Opfer von 9/11 zu verhindern? (Dafür durfte unter Trump ein Gericht den Iran(!) dafür verurteilen)
Kassierte nicht, auch noch im Wahlkapf, eine Familie Clinton Millionenspenden für ihre Stiftung aus SA?
Die Kungelei mit SA hat also eine lange Tradition. Eigentlich seit dem Pakt Roosevelt - Ibn Saud 1945.

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