Forum: Politik
Fall Khashoggi: USA kündigen erste Sanktionen gegen Saudi-Arabien an
REUTERS

Es sei nicht hinnehmbar, dass ein Journalist durch Gewalt zum Schweigen gebracht werde: Mit diesen Worten hat die US-Regierung Sanktionen gegen Riad eingeleitet. Trump sprach von einer dilettantisch verschleierten Tötung.

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Pocillator 24.10.2018, 01:56
1. knallharte Sanktionen

Die USA präsentieren sich mal wieder knallhart. Nur so wie die USA es handhaben, kann man den
westlichen Werten Geltung verschaffen!

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Draw2001 24.10.2018, 02:24
2. Die Latte hing sowieso schon tief.....

Wenn Herr Trump schon empfiehlt, Journalisten als Feinde der Demokratie zu bezeichnen, was für eine Bedeutung hat dann ein Journalist erst für eine Diktatur? Eine entbehrliche! Auch das Loben eines Senators für dessen harte Gangart gegenüber einem Journalisten, hat diesem Berufsstand geschadet und seine Sicherheit beeinträchtigt. Gleiches gilt für Herrn Erdogan. Widersinniger Weise sitzen viele Journalisten in seinen Gefängnissen. Nun will er Gerechtigkeit für einen solchen? Ob der nun gegen einen arabischen Diktator oder gegen einen türkischen Diktator schrieb wäre dann auch egal. Erdogan will den Gerechten geben. Doch das befreit auch seine Journalisten nicht.

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bmvjr 24.10.2018, 03:17
3. Trump's Ruege

lautet : "Sie hatten ein sehr schlechtes ursprüngliches Konzept, es wurde schlecht ausgeführt und die Vertuschung war eine der schlechtesten in der Geschichte von Vertuschungen." Da fragt man sich, ob Trump meint, die Saudis haetten ein besseres Konzept erstellen und eine bessere Ausfuehrung sicherstellen sollen um die Vertuschung zu einer der gelungensten in der Geschichte der Vertuschungen zu machen???

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bibabuzelmann 24.10.2018, 04:17
4. Das sind keine Sanktionen, das sind Sanktiönchen

Entschuldigung, aber ein Einreiseverbot für ein paar Leutchen, ist im Vergleich zum milliardenschweren Waffengeschäft doch ein schlechter Witz.

So etwas kann man nicht "Sanktion" nennen, v.a. deshalb, da sich die Verbote nur gegen ein paar Einzelpersonen richten, nicht aber gegen den saudischen Staat.

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Romulus 24.10.2018, 05:08
5. Bedauern

Scheint es nur über den Dilettantismus der Tat und dem damit einhergehenden PR-Desaster zu geben. Das behindert gerade die florierenden Geschäfte. Die grausige Tat an sich scheint niemand zu stören, schließlich sterben ja auch täglich hunderte Jemeniten, nach denen in unserer Kultur des wegsehen und Waffen verkaufen kein Hahn kräht.

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franklin1157 24.10.2018, 06:34
6. Regimekritisch?

Seit Tagen war zu lesen, dass Khashoggi mit dem Regime an sich nicht wirklich ein Problem hatte, nur mit dem Prinzen. Was eine solche Tat aber in keiner Weise rechtfertigen könnte. Vielmehr lässt sie erkennen, dass der Prinz sich fest im Sattel wähnt. Ob sich das Herrscherhaus diesen Makel auf Dauer erlauben will, bleibt abzuwarten. Könnte sein, dass der Prinz Herrn Kashoggi demnächst Gesellschaft leistet.

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claus7447 24.10.2018, 07:20
7. Bei der Überschrift.....

.... war ich noch gespannt. Anschließend "entspannt". Was hätte ich von Donald außer einer Placebomassnahme den erwarten können. Den Beschuldigten, bzw. Verhafteten wird Visa für USA auf Lebenszeit entzogen (das kann man ja in zwei Jahren aufheben), das war es. Ob von den genannten überhaupt einer noch SA verlassen kann, oder ob sein Kopf in der Morgensonne im Sand liegt, ist ohnehin Entscheidung die nicht in seinen Händen liegt.

Den DEAL darf man doch nicht versauen.

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TOKH1 24.10.2018, 07:37
8. leider schlecht ausgeführt

unvorstellbare Formulierung, die gleichzeitig so entlarvend ist für dies Person....ZITAT: "Sie hatten ein sehr schlechtes ursprüngliches Konzept, es wurde schlecht ausgeführt und die Vertuschung war eine der schlechtesten in der Geschichte von Vertuschungen." Es sei ein "totales Fiasko" gewesen, und zwar vom ersten Tag an, sagte Trump. Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman habe ihm in einem Telefonat aber versichert, dass er nichts davon gewusst habe..." kein weiterer Kommentar dazu.

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dwg 24.10.2018, 08:00
9. Durchsichtig...

Pfiffiger Zug diejenigen zu sanktionieren und mit Einreiseverbot zu belegen, die nahe an der Tat sind. Dann kommt man auch nicht in die Verlegenheit, diese verhaften zu müssen, wenn es sie denn mal in die USA verschlägt. Fazit: Keine Sanktion, sondern Selbstschutz im Gewand einer Sanktion.

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