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Fall Skripal: Moskau weist OPCW-Bericht zurück, London fordert Konsequenzen
REUTERS

Russland ist empört, Großbritannien beantragt eine Sitzung des Uno-Sicherheitsrates: Nachdem die OPCW-Ermittler ihre Erkenntnisse im Fall Skripal veröffentlicht haben, gehen die Reaktionen weit auseinander.

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emil_erpel8 12.04.2018, 18:59
30.

Zitat von Sonia
1) Aus dem OPCW Bericht kann nicht entnommen werden, dass dieses Gift der Nowitschok-Gruppe auf eine konkrete sowjetische Produktion hinweist. 2) Im Gegenteil, die Reinheit des Giftes spricht eher für eine modernere naheliegende Einrichtung als Herstellungsort. 3) Warum die Briten sich nach wie vor weigern, den Russen Problem zur Verfügung zu stellen, bleibt deren Geheimnis. Welches Gift genau dieser Gruppe - unbekannt. Die chemische Formel dazu kann jeder bei Wikepedia nachlesen.
1) Genau das steht im Artikel.
2) Das geht nach hinten los. Nach ihrem Argument wird das Gift also noch heute produziert (klingt realistisch). Da muß sich der einzige bekannte Hersteller schon mal Fragen gefallen lassen.
3) Na klar, vor Gericht werden DNA-Proben ja auch vom Verdächtigen im Labor untersucht. Logisch, da hätte man gleich drauf kommen müssen ... [Sarkasmus aus] Dümmer geht's echt nicht mehr. Da braucht man doch gar nicht zur Verfügung zu stellen, das "Ergebnis" ist sowieso klar.

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juba39 12.04.2018, 19:01
31. Interessante Fragesellung!

Zitat von Dion
Zu erwarten, dass Russland hier irgendetwas zugeben wird, ist reine Illusion. Selbst wenn die Herkunft des Giftes eindeutig nachgewiesen würde, könnte Russland das abstreiten oder auf kriminelle Machenschaften von Einzelpersonen hinweisen, die dann vor Gericht gestellt und als Bauernopfer verurteilt würden.
Einzelpersonen
Hat jemand auch nur ansatzweise davon gehört, daß Scotland Yard nach EINZELPERSONEN fahndet? Das sollte doch nach rund 4 Wochen der Fall sein. Oder haben wir in Deutschland ein anderes Rechtssystem als in GB?
Wo nach ganzen Staaten gesucht wird, um einen einzelnen Anschlag aufzuklären? Es ist doch rational nicht mehr nachvolluiehbar, daß diese Frage NIEMAND, weder Politiker, noch Journalisten stellt. Das läuft doch wieder, wie im Fall Litvinenko. Wo kurioserweise ausgerechnet die Hamburger StA dazu beiträgt, die "mutmaßlichen" Täter zu entlasten.
Az.: 7101 JS996/06 der Staatsanwaltschaft Hamburg.

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Mensch Meier 12.04.2018, 19:02
32. Nein, Russland hat nicht den Bericht zurückgewiesen

auch das ist wieder unwahr. Russland hat die westliche Berichterstattung UBER DEN BERICHT zurückgewiesen. Denn bis vor 3h haben sämtliche westliche MSM (mit Ausnahmen einiger weniger wie n-tv und FAZ) behauptert, in diesem Bericht würden stehen, dass das Gift aus Russland kam und genau das war auch gelogen, wie jeder in 2 Minuten überprüfgen kann.

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steingärtner 12.04.2018, 19:04
33. Ich verstehe es nicht

Der Tenor der Kommentare auf anderen deutschen (!) und seriösen Online-Seiten, ist ein komplett anderer als hier. Selbst auf dezidiert konservativen Seiten, wird die Geschichte in London in der Übergroßen Mehrheit, völlig anders gesehen als hier.

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taglöhner 12.04.2018, 19:04
34. Feine Herrschaften

Mein Gott wie sie sich winden. Manchen ist garnichts mehr peinlich, wenn es gilt, dem Guru zu huldigen. Wohlgemerkt: Es geht um einen infamen, widerlichen Mordversuch.

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Trollflüsterer 12.04.2018, 19:07
35.

Zitat von Sonia
Bitte seriöser berichten Aus dem OPCW Bericht kann nicht entnommen werden, dass dieses Gift der Nowitschok-Gruppe auf eine konkrete sowjetische Produktion hinweist. Im Gegenteil, die Reinheit des Giftes spricht eher für eine modernere naheliegende Einrichtung als Herstellungsort. Warum die Briten sich nach wie vor weigern, den Russen Problem zur Verfügung zu stellen, bleibt deren Geheimnis. Welches Gift genau dieser Gruppe - unbekannt. Die chemische Formel dazu kann jeder bei Wikepedia nachlesen.
Das ist seriös berichtet, genau so schreiben es ale seriösen Medien auf der Welt. Sie haben nicht richtig gelesen, Kann ja mal passieren, wenn man sofort Russland beispringen muss.
Zitat Artikel:
Die OPCW äußerte sich aber nicht dazu, woher das Gift kam und wer daher vermutlich für den Anschlag Anfang März im südenglischen Salisbury verantwortlich ist.

Die genaue chemische Formel des verwendeten Giftes, kann Russland, da Mitglied, im Abschlussbericht der OPCW nachlesen. Oder glauben sie jetzt auch denen nicht mehr, obwohl sie da Mitglied sind?!

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Trollflüsterer 12.04.2018, 19:09
36.

Zitat von gertrud,dieleiter
hat die OPCW somit nur bestätigt, dass es sich bei den ihr vorliegenden Proben um Nowitschok handelt. Nicht aber, woher der aktuell gefundene Stoff kommt, wie alt er ist, und wer ihn benutzt hat. Eigentlich bleibt da noch ein ganzer Kriminalfall zu lösen. Aber unsere Regierungen haben ihn ja glücklicherweise schon vor Wochen geklärt.
Wie erfrischend zu beobachten, dass es bei dem Thema regelmäßig Neuanmeldungen gibt, die sofort voll auf Linie argumentieren.

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sverker 12.04.2018, 19:13
37. Giftmischer

Aus Novichock und Chlorgas wurde ein viel stärkeres Gift extrahiert und in die Umwelt freigesetzt. Es vergiftet unsere Infossphäre, den Weltfrieden, die zwischenstaatlichen Beziehungen und sogar die Vorfreude auf die kommende . Fussballweltmeisterschaft. Wer die Giftmischer sind, wer das Gift in die Umwelt gelassen hat und wer diese Vergiftung billigt, ist in diesem Fall genau bekannt und braucht nicht untersucht zu werden. Diese Personen haben noch eine größere Schuld auf sich geladen als die noch unbekannten Urheber des Skripal-Attentats indem sie uns
an den Rand eines Weltkriegs treiben!

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mickr 12.04.2018, 19:14
38. Das ist eine glatte Lüge,

Zitat von pavel1100
Russland ist der einzige Staat von dem man sicher weiß dass er diesen Kampfstoff hergestellt hat. Alles andere ist reine Vermutung um die Tatsachen zu vernebeln. Die Behauptung, jeder Chemiker könnte in einem gut ausgerüsteten Labor den Kampfstoff herstellen weil die Formel im Internet steht müsste erstmal bewiesen werden.
denn im Iran wurden einige Derivate der Nervengiftfamilie hergestellt und ordnungsgemäss der OPCW gemeldet.

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teijin 12.04.2018, 19:14
39. Fairerweise muß man schon einräumen,

dass die Tatsache, dass Nowitschok in der Sowjetunion entwickelt und hergestellt wurde, keineswegs beweist, dass es nun auch von Russland eingesetzt wurde. Es gibt zahlreiche Labore auf der Welt und ebenso zahlreiche qualifizierte Chemiker, die Nowitschok in der für den Anschlag benötigten Menge von wenigen (Milli-)Gramm herstellen könnten. Zudem könnten auch geringe Mengen der (angeblichen) Vernichtung entzogen worden sein, z.B. in anderen GUS-Staaten. Rätselhaft bleibt, warum die Skripal's nicht Tod sind. Einen tödlichen Anschlag kann man mit weit, weit weniger giftigen Substanzen als Nowitschok ausführen. Und wem nützt das Ganze?

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