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Familienpolitik: Bund und Länder sollen künstliche Befruchtung zahlen

Ungewollt kinderlose Paare können auf staatliche Unterstützung hoffen: Nach Plänen von Familienministerin Schröder sollen Bund und Länder schon ab dem kommenden Jahr die Hälfte der Kosten für eine künstliche Befruchtung übernehmen. Die Gelder sind jedoch noch nicht freigegeben.

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tiarallewa 30.11.2011, 22:45
60. ahhhja

stimmt, hätten wir mal mit 16 losgelegt, jetzt wo wir 28 und 30 sind ist der zug abgefahren....blöde wechseljahre....

erst denken, dann schreiben. künstliche befruchtungen haben in den wenigsten fällen etwas mit dem alter zu tun, sondern mit krankheitsbilden, von denen sie anscheinend noch nie etwas gehört haben...

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altebanane 01.12.2011, 09:33
61. Jo klar.

Zitat von pittiken
Vielleicht sollte es wieder usus werden, Kinder zu zeugen, wenn der Körper am gebärfähigsten ist
Oh, es tut mir sehr leid, dass ich erst meine Ausbildung abschließen und einen potentiellen Vater für das Kind finden wollte, statt einfach mitten im Studium von irgendwem schwanger zu werden.
Das liegt vermutlich daran, dass mir meine Oma (4 Kinder) mein Leben lang eingebläut hat : "Kind, das Wichtigste im Leben ist eine Ausbildung."

Freuen Sie sich, so gibt es hier jemanden mehr, der ordentlich Steuern für das Bildungswesen zahlt und die kostenlose Gesundheitsversorgung ihrer Kinder gleich mit. Und für die Mutter Ihrer Kinder -natürlich auch, sofern sie Hausfrau ist.

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amgitsnops 01.12.2011, 19:41
62. Schade für Sie, ganz in echt

Zitat von altebanane
Oh, es tut mir sehr leid, dass ich erst meine Ausbildung abschließen und einen potentiellen Vater für das Kind finden wollte, statt einfach mitten im Studium von irgendwem schwanger zu werden. Das liegt vermutlich daran, dass mir meine Oma (4 Kinder) mein Leben lang eingebläut hat : "Kind, das Wichtigste im Leben ist eine Ausbildung." Freuen Sie sich, so gibt es hier jemanden mehr, der ordentlich Steuern für das Bildungswesen zahlt und die kostenlose Gesundheitsversorgung ihrer Kinder gleich mit. Und für die Mutter Ihrer Kinder -natürlich auch, sofern sie Hausfrau ist.
Warum antworten Sie auf so einen Murks? Für falsche Lebenspartner, fehlende Ausbildung, fehlenden finanziellen Background und sonstige Widrigkeiten des Lebens, muss man sich selbst nicht immer verantwortlich machen lassen müssen.

Ihre Oma hatte Recht, punktum. Meine Oma und auch meine Mutter hatten ebenfalls Recht. Beschränke ich meine Energien also darauf, den Nichten und Neffen im Leben weiterzuhelfen.

Der Staat kann seine Kinder gefälligst selber zeugen, denn ich werde dazu angesichts der offiziellen Verderbtheit nicht beitragen. Ich lasse mich nicht von meinen Nachfahren damit erschlagen, daß ich es hätte besser machen müssen.
Rasen für die Rente, Rauchen für den Krieg und bungabunga für die Soldaten ... Alles gesteuerte Lügen.

Und welcher vernünftige Mensch setzt jetzt noch gewollte Kinder als Zins- oder Kriegssklaven in die heutige Welt?

Jeder Mensch trägt sein Kreuz, leider auch Sie. Ihren gewollten Kindern gilt, neben Ihnen, mein Mitgefühl.

Und ja, eine dazu notwendige ärztliche Betreuung finanziere ich doch lieber, als sonstige Auswüchse der Gesellschaften.

mfg

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ogs 01.12.2011, 19:57
63. hohoho

Zitat von amgitsnops
Warum antworten Sie auf so einen Murks? Für falsche Lebenspartner, fehlende Ausbildung, fehlenden finanziellen Background und sonstige Widrigkeiten des Lebens, muss man sich selbst nicht immer verantwortlich machen lassen müssen.
Eigentlich habe ich den Beitrag von altebanane eher ironisch gelesen ...

Ich bin durchaus für staatliche Zuschüsse zur künstlichen Befruchtung. Aber doch bitte nicht, weil ein Kind zu lange nicht in die persönliche Lebensplanung gepasst hat.

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altebanane 02.12.2011, 10:23
64. .

Zitat von ogs
Eigentlich habe ich den Beitrag von altebanane eher ironisch gelesen ... Ich bin durchaus für staatliche Zuschüsse zur künstlichen Befruchtung. Aber doch bitte nicht, weil ein Kind zu lange nicht in die persönliche Lebensplanung gepasst hat.
Der war aber nicht ironisch.
Wer bestimmt denn, was "zu lange" ist ?
Ich zum Beipiel habe von meinem 31. Lebensjahr an versucht, ein Kind zu bekommen. Zu spät ?
Bekommen dann nur Leute Zuschüsse, die es vor ihrem 25. Geburtstag versuchen ?
Wie stellen Sie sich das vor ?
Oder nehmen wir gleich 20 als magische Grenze. Jeder weiß ja schließlich, dass danach die Befruchtungswahrscheinlichkeit abnimmt.

Ich meine, wir haben das hier schon in gefühlten 200 Threads durchdiskuttiert.
Die Rahmenbedingungen hierzulande finde ich auch doof, aber ich kann sie nunmal nicht im Alleingang ändern.

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ogs 02.12.2011, 12:50
65. alter ego

Zitat von altebanane
Der war aber nicht ironisch. Wer bestimmt denn, was "zu lange" ist ?
Das ist natürlich ein Problem und letztlich wie so vieles eine Frage der (angemessenen) Definition. Ähnliche Regeln gibt es - meines Wissens - auch bei Adoptionen.

Zitat von altebanane
Ich zum Beipiel habe von meinem 31. Lebensjahr an versucht, ein Kind zu bekommen. Zu spät ?
Sicher nicht. In meinem Umfeld gibt es zum Beispiel einige Frauen die ihr "Projekt" erst später in Angriff genommen haben.

Zitat von altebanane
Oder nehmen wir gleich 20 als magische Grenze. Jeder weiß ja schließlich, dass danach die Befruchtungswahrscheinlichkeit abnimmt.
Ok, Sie sind nicht ironisch ... nur sarkastisch :-)

Zitat von altebanane
Ich meine, wir haben das hier schon in gefühlten 200 Threads durchdiskuttiert. Die Rahmenbedingungen hierzulande finde ich auch doof, aber ich kann sie nunmal nicht im Alleingang ändern.
Also ich beteilige mich zum ersten Mal an diesem Thema. Die Rahmenbedingungen "Beruf und Familie" sind sicher alles andere als optimal. Die ändern sich aber durch künstliche Befruchtung - egal ob mit oder ohne Kostenübernahme - auch nicht.

P.S. In Ihrem ursprünglichen Posting habe ich Sie so verstanden, als wären Sie deutlich jenseits der 40 gewesen, als Sie erste konkrete Schritte in Richtung Schwangerschaft unternommen hätten. Und das halte ich tatsächlich für (zu) spät.

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altebanane 02.12.2011, 14:26
66. Tach auch

Zitat von ogs
Ok, Sie sind nicht ironisch ... nur sarkastisch :-)
Ja, da haben Sie Recht. Bei diesem Thema kann ich leider nicht anders :-(.
Zitat von ogs
Also ich beteilige mich zum ersten Mal an diesem Thema. Die Rahmenbedingungen "Beruf und Familie" sind sicher alles andere als optimal. Die ändern sich aber durch künstliche Befruchtung - egal ob mit oder ohne Kostenübernahme - auch nicht.
Es wäre wirklich toll, wenn man den jungen Menschen irgendwie ermöglichen würde, Kinder zu bekommen, ohne gleich in lebenslange Armut respektive Sklaverei abzurutschn. Dazu müsste allerdings Geld deutlich umverteilt werden (von alt nach jung) und ein Umdenken müsste auch her. Heutztage sind wir hier in Deutschland ja fast schon soweit, dass jede, die mit unter 30 schwanger wird, als "vermutlich zu doof zum Verhüten" oder "Sozialschmarotzerin" in die Kopfschublade einsortiert wird. Das müsste mal als allererstes weg.
Meine Mutter wurde mit mir auch mit 17 schwanger, aber damals waren so Unfälle noch allgemein üblich und kein wirklicher Beinbruch.

Zitat von ogs
P.S. In Ihrem ursprünglichen Posting habe ich Sie so verstanden, als wären Sie deutlich jenseits der 40 gewesen, als Sie erste konkrete Schritte in Richtung Schwangerschaft unternommen hätten. Und das halte ich tatsächlich für (zu) spät.
Neh, ich bin ja jetzt überhaupt erst 40 :-). Allerdings ist es jetzt aus gesundheitlichen Gründen zu spät für mich.

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