Forum: Politik
Familienpolitik: Politiker fordern Abschaffung des Betreuungsgeldes
DPA

Die CSU setzte das Betreuungsgeld vor einem Jahr gegen großen Widerstand durch. Doch jetzt fühlen sich Politiker von SPD und Grünen durch eine Studie bestätigt - und fordern eine Streichung der Zahlungen.

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gregoriusxix 28.07.2014, 08:48
1.

Das Betreuungsgeld "hält" die Eltern ab. Ja mit roher Gewalt. Und wenn ich das schon lese: bildungsferne Eltern". Dumm will man ja nicht schreiben. Wer legt denn fest, wann Eltern bildungsfern sind. Was heisst das überhaupt? Wenn ich Schwachsinnsfragen vojn Journalisten zu WM hinzuziehe à la "Wie glücklich sind Sie jetzt", beginnt die Bildungsferne anscheinend recht früh. Es ist auch nicht so, dass "Hartzer" jetzt mehr Geld haben. Es wird auf den Bedrafssatz angerechnet.
Was wollen die Betreuungsgeldgegner? Einführung des Pflichtkindergartens? Ja? Glauben diese Leute ernshaft, dass 2 Erzieher auf 25 Kinder wirklich einen besseren Einfluss auf ein Kind ausüben, als die Eltern?
Und selbst wenn dem so sein sollte: Wer sein Kind nicht in die kita geben will, wird das auch nicht, wenn es kein Betreuungsgeld gibt. Soviel ist es nämlich nicht.

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Immanuel_Goldstein 28.07.2014, 08:49
2.

Zitat von sysop
Die CSU setzte das Betreuungsgeld vor einem Jahr gegen großen Widerstand durch. Doch jetzt fühlen sich Politiker von SPD und Grünen durch eine Studie bestätigt - und fordern eine Streichung der Zahlungen.
Crazy Horst ist auf dem absteigenden Ast. Nur noch 40% aller Wähler und gerade mal 22% aller Wahlberechtigten stimmen ihm selbst in Bayern zu. Die Herdprämie muss weg, die PKW-Maut für Ausländer darf nie kommen, stattdessen sollte die LKW-Maut verzehnfacht werden, um den überbordenden sinnlosen Straßentransport endlich in den Griff zu bekommen.

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Klaus-Otto 28.07.2014, 08:49
3. Bayern raus aus der BRD!

Dann können sie ihre Stammtischpolitik beliebig durchziehen: Herdprämie für alle und Maut auch für einreisende Preußen (die dann einen großen Bogen um Bayern machen werden).

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nachtmacher 28.07.2014, 08:59
4. Kitapflicht als Nächstes?

Kommt als Nächstes die Rot-Grüne Kita-Pflicht? Unter dem Deckmäntelchen von Integration und frühkindlicher Förderung will hier der Staat noch weiter in die Familien eingreifen und die "Gesellschaftsverbesserung" vorantreiben. Und nach der Kita? Pimpfe oder junge Pioniere? Eltern werden hier für dumm und unfähig erklärt! Klar, Jugendamt und Sozialpädagogen können es sicherlich besser? Die Zerstörung der Familie als Lebensgemeinschaft scheint ein rot-grünes Kernanliegen zu sein. Das passt ganz gut zu dem Genderkampangnen, Sexualkunde-Vorstellungen und der politisch korrekten Beeinflussung der Kinder. Mein Vater hat unter den Nazis erleben müssen, wie Kinder über die politische Einstellung ausgquetscht wurden. Meine Partnerin hat erlebt, wie Kinder von konterrevolutionären Reden ihrer Eltern in der Schule berichteten... DDR 2.0? Wollen wir das wirklich? Was nimmt sich der Staat mitlerweile alles heraus? Alles redet über NSA und Spitzel. Aber auf der anderen Seite läßt sich der Bürger Stück für Stück seine Freiheit nehmen. Und viele finden es auch noch gut; wahscheinlich aus Bequemlichkeit. dann kommen die Kinder nicht der Freizeitgestaltung und der Selbstentfaltung in die Quere...

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Phil2302 28.07.2014, 09:04
5.

"Der Staat darf nicht ein Erziehungsmodell bevorzugen."

Mit dem Argument könnte man ja auch die Schulpflicht abschaffen. Nenene, ich bin ja wahrlich kein Freund von den Grünen oder der SPD, aber da haben sie schon recht. Es war von Anfang an klar, dass bildungsferne Schichten das Angebot nutzen werden. Wir brauchen in Deutschland genau das Gegenteil: Mehr Bildung für diese Schichten, das heißt, die Kinder müssen so früh wie möglich gefördert werden. Auch sprachliche Defizite werden wohl kaum abgebaut werden können, wenn die Kinder nur zu Hause bleiben.

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Hilfskraft 28.07.2014, 09:07
6. rein - raus

jetzt wurde Monate lang gegen alle Intelligenz dieser Stuss durchgesetzt.
Viel Steuergeld dafür verschwendet.
Und nun wird mindestens genauso viel Steuergeld verschwendet, um wieder den Stand von vorher zu erreichen ... Ergebnis: 0,00
Warum setzen sich die Herrschaften nicht einfach an irgend einen Strand und bauen Sandburgen .... ?
Das hätte wenigstens für einige Stunden einen positiven Bestand ...
Wir sind nicht zur Wahl gegangen, um uns von Idioten die Welt erklären zu lassen ...

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Lydia.28 28.07.2014, 09:07
7.

Ich stimme zwar nicht oft mit der Frau Göring- Eckhart überein, aber bei diesem Thema hat sie absolut recht. Anstatt Betreuungsgeld zu zahlen, sollte das Geld besser in den Kita-Ausbau gesteckt werden, denn vor allem in den neuen Bundesländern werden dringend mehr Erzieher gesucht. Aber dafür fehlt natürlich das Geld..

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jokordo 28.07.2014, 09:12
8. Erst das Betreungsgeld, jetzt die Maut ...

Das hat Methode: Die CSU denkt sich irgend ein sinnloses Thema aus, und setzt das dann ohne Rücksicht auf Verluste durch. Das das ganze überhaupt keinen Sinn macht, ja sogar das Gegenteil dessen erreicht, was damit ursprünglich bezweckt wurde, ist dabei völlig egal. Es geht schließlich darum, die Existenzberechtigung der Partei außerhalb Bayerns zu bekräftigen.
Langsam aber geht das ganze nach hinten los: Im Rest der Republik nimmt kaum mehr jemand diese Hinterwäldlerpartei für voll. Vielleicht sollte die CDU endlich so konsequent sein, auch in Bayern selbst anzutreten, und diesem politischen Schuhplattnern ein für alle Mal den Garaus zu machen.

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salamifist 28.07.2014, 09:15
9. Denkfehler in der Grafik?

In der interaktiven Grafik wird die Anzahl der Geburten zwischen August 2012 und Dezember 2012 den Empfängern des Betreuungsgeldes im gleichen Zeitraum gegenübergestellt. Falls die Untersuchung exakt dieses untersucht hat, besteht m.E. hier ein struktureller Fehler, denn kaum eine Familie (auch nicht die ohne Migrationshintergrund und/oder mit höherer Bildung) bringt ihren Nachwuchs schon mit 0 Jahren (bzw. ab der 8. Woche!) in die Krippe/Kita. Die Zahlen haben also nicht wirklich Bezug zueinander, wenn man den Gegenstand betrachten will, der hinter der Forschung steckt: Wie viele Eltern ihre Kinder NICHT vor Schuleintritt in der Kita unterbringen. Zwischen den untersuchten Zeiträumen müssten stufenweise eher 1, 1,5 und 2 Jahre liegen, weil das die üblichen Aufnahmealter in der Tagesbetreuung widerspiegeln würde.
Dass zumindest Bayern mit den höchsten Wert aufweist, liegt wohl kaum daran, dass dort besonders viele "Dumme" oder Migranten leben, sondern ist eher eine Folge des mutwillig verschlafenen Kitaausbaus.

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