Forum: Politik
Faschismus in Europa: Die völkische Revolution

Völkisches Denken breitet sich in Europa aus, die extreme Rechte ist auf dem Vormarsch. Die Angst bahnt ihr den Weg. Der Faschismus ist kein Phänomen der Vergangenheit.

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curiosus_ 08.12.2015, 15:16
210. Doch wohl etwas zu ...

Zitat von sososo.63
Die geographische Bezeichnung europäische Kultur o.Ä. bezeichnet aber eine säkulare Kultur. Religiöse und säkulare Kulturen unterscheiden sich stark voneinander. Während der Säkularismus Religion akzeptiert, Religionen als solche hinnimmt, akzeptiert die religiöse Gesellschaft den Säkularismus nicht. Ein Beispiel: Als sich bei den ersten Flugmaschinen im 19. Jahrhundert viele Flieger das Genisck gebrochen haben, sagte man: Wenn Gottgewollt hätte, dass die Menschen fliegen, hätte er ihnen Flügel gegeben. Was wäre, wenn wir eine religiös geprägte Gesellschaft gehabt hätten? Beide Gesellschaften setzen auch unterschiedliche Schwerpunkte. Deswegen sind auch wirtschaftliche gesellschaftliche und soziale Entwicklungen sehr unterschiedlich. Ich möchte eine Gesellschaft und Demokratie in den Rahmenbedingungen von religiös bestimmten Moralvorstellungen nicht.
... stark vereinfacht. Zumindest auf das schriftlich definierte Christentum trifft das sicher nicht zu:

"So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!" (Matthäus 22:21)

bei anderen Religionen (z.B. dem Islam) mag das anders sein, dort ist die Trennung zwischen Staat und Kirche nicht Bestandteil der Schrift.

Im Christentum gab es aber schon immer einen weltliche Hierarchie (Aristokratie mit Kaisern und Königen) und eine religiöse (Papst, Bischofe etc.). Im Islam gibt es nur den Kalifen, zuständig für beides.

Wie steht bei Wikipedia:

"Bereits Mohammeds Staat in Medina basierte auf einem theokratischen Modell: Er war sowohl der Führer der religiösen Bewegung als auch der Herrscher über den Machtbereich, in dem dieser Glaube ausgelebt wurde."

So etwas ist im Christentum ausdrücklich nicht vorgesehen.

Und selbst "bei den ersten Flugmaschinen im 19. Jahrhundert" hat niemand einen christlichen Kalifen gefordert.

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curiosus_ 08.12.2015, 15:17
211. Sterben müssen wir.

Zitat von berndbuttke
Wir alle müssen lernen, damit zu leben, daß es in der Zukunft keine Nationalstaaten mehr geben wird, daß es nur noch Großräume geben wird, deren Populationen sich multikulturell zusammensetzen und vermischen.
Bei allem anderen haben wir doch wohl noch gewisse Entscheidungsfreiheiten, oder? Von dem arabischen Denkansatz des Kismets, den Sie hier propagieren, halte ich nicht sonderlich viel.

Ich muss auch nicht lernen, dass jeder ungefragt in mein Haus kommt.

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brehn 08.12.2015, 15:17
212. denken?

"Völkisches Denken " bzw "rechtes Denken" ist doch schon ein Widerspruch in sich. Mit wirklichem Nachdenken haben nämlich viele der Argumente aus entsprechender Richtung absolut garnichts zu tun...
Diese sogenannte völkische Denken ist ein Vorwand um verquere nationalistische Weltbilder in die Köpfe von einfach gestrickten Menschen zu prügeln.

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bwk 08.12.2015, 15:18
213. Die völkische Revolution

Auch wenn Herr Augstein es anders sieht, der Faschismus in der Form des 20. Jahrhunderts ist Geschichte. Was wir hier heute in Europa erleben ist eine Reaktion auf die abgehobene Handlungsweise europäischer Politiker, die nicht in der Lage sind Recht und Ordnung - die sie von uns zu recht fordern - selber einzuhalten. Die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit wächst und der Bürger fühlt sich mit seinen Sorgen allein gelassen. In Deutschland kommt noch die von Frau Merkel losgetretene Flüchtlingslawine dazu. Während Millionen von sozial benachteiligten Deutschen mit einem Minimum an Einkommen leben müssen, ersteht der Eindruck, dass für Flüchtlinge hier alles gratis zu haben ist. Und die Profiteure der Immigration reiben sich die Hände. Das Ergebnis dieses Versagens unserer sog. Eliten ist dann ein Rechtsruck - bis jetzt ungefährlich. Problematisch wird es erst in den nächsten beiden Jahren denn die Integration kann nicht gelingen, schon deshalb nicht weil zwischen dem "wir schaffen das" und der behördlichen Realität Welten klaffen. Wunschdenken und die Wirklichkeit schließen sich nunmal aus. Und Erklärungen liefern unsere Politiker auch nicht. Die mediale Begleitung der aktuellen Krise ist erbärmlich und kontraproduktiv.

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Edelstoffl 08.12.2015, 15:23
214. Geht mir genauso....

Zitat von sotomajor
Von drei Kommentaren nicht einer veröffentlicht, das ist schon der Beachtung wert. Nur komisch, immer wenn man Kritik an der Groko übt. Ihr seid schon lustig vom Spiegel und offensichtlich ! Im Zweifel links...hahaha.
Jede Form von Kritik wird zensiert...und wen man als Geschichtswissenschaftler nur auf die falsche Verwendung von Kampfbegriffen wie "Faschismus", "Islamkritik" u.ä. hinweisen will. Passt 1:1 zum derzeitigen Diskurs, nach dem Motto:

"Wir sind keine Chauvinisten - aber die Sch****-Anderen!"

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hockeyversteher 08.12.2015, 15:24
215. Nun ja

Zitat von misterknowitall
Sie sagen, dass macht vielen deutschen Wählern Angst, dass nun so viele Einwanderer kommen. Aber ist es wirklich Angst? Nein, das glaube ich nicht. Es besteht doch auch kein akuter Grund in Angst zu verfallen. Wieso auch? Es ist eher so ein Ding zwischen Egoismus, Neid, Missgunst und diversen falschen Vorurteilen. Aber so ist das natürlich schwer zu formulieren und damit gewinnt man auch keine Sympatisanten. Also Angst. Das kann man dann auch ungeniert der Politik vorwerfen. Die Ängste der Bevölkerung werden nicht ernstgenommen. Bammm. Da muss man erst mal gegen argumentieren. Eine Zwickmühle für jeden Politiker. Sagt er die Wahrheit gehört er zu den Volksverrätern, heuchelt er Mitgefühl ist er ein Wendekopf. Bestätigt er diesen Unsinn ist er ein Mann des Volkes und wählbar (?). Haben Sie mal ein paar Reden der AfD Führungselite gehört? So was würden sie wählen, nur weil keine andere Partei den Zuzug von Ausländern unterbindet? Lächerlich, es hängt doch nicht alles von dieser Tatsache ab. Andere Themen scheinen Ihnen schnurzegal zu sein. Man könnte jetzt noch seitenlang darüber berichten, wie lange wir schon Flüchtlinge aufnehmen, wieviele Flüchtlinge ohne Probleme in den letzten Jahren aufgenommen worden sind, wieviele Deutsche inzwischen einen Migrationshintergrund haben, wieviele Arbeitsplätze von Ausländern geschafft worden, welch wichtiger Bestandteil der deutschen Geschichte Zuwanderer sind etc. Nein, es zählt der Bericht auf NTV über soziale Brennpunkte. B.t.w. sowas gibt es auch in rein deutscher Prägung, kein Alleinstellungsmerkmal von Ausländern. Denken Sie doch mal größer und weiter. Wenn wir es jetzt richtig machen, werden wir alle profitieren und nicht nur bei Ihrer Rente.
So viel hört man in den Leit-Medien ja nichts von der "Führungsellite der AfD". Wo haben Sie den Ihre Kenntnisse her?
Egal - dafür hört man von der Führungselite z.B

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ertz1241 08.12.2015, 15:24
216. wen wunderts?

wenn die politische Spitze eine Dummheit nach der anderen begeht (Einladung und bedingungslose Aufnahme einwandernder Araber) waren die Reaktionen von Seiten der Bevölkerung an sich absehbar.

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jallajalla 08.12.2015, 15:27
217.

Zitat von wirdenkenwieder
Die Geschichte lehrt es uns und die Gegenwart bestätigt es im "jetzt" wieder. Egal ob in Syrien&Irak oder Europa ..wo Ungerechtigkeit sich breit macht steigt die Radikalisierung in jeder Form. Was wir gerade erleben mit Radikalisierungen von Rechtsradikalen, Religiösen radikalen hat alles die gleiche Wurzel, die Ungerechtigkeit . Der Mensch erlebte es immer wieder in der Geschichte, die Anfänge stets die selben, das Ende stets dasselbe KRIEG.Nur der nächste Krieg wird evt gewaltig, anders als die vergangenen, wir besitzen andere Waffen und dank Globalisierung wird er global sein. Was wir im "jetzt" erleben könnte sehr leicht "der Anfang vom Ende sein".Die gier der Eliten muss beendet werden!
Ein Zustand, in dem sich alle gerecht behandelt fühlen, ist nicht erreichbar. Dafür sind die Menschen zu verschieden. Alle Versuche in der Richtung sind zum Scheitern verurteilt, wie die Geschichte lehrt.

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Edelstoffl 08.12.2015, 15:28
218. Hoppala!

Zitat von derweise
Zwangseuropäisierung (Globalisierung) durch den Liberalismus. Ich verstehe das.
Verwechseln Sie bitte nicht "Liberalismus" und "Neo-Liberalismus".

Der Mangel an liberalen Geist ist m.E. eines der Hauptprobleme in Deutschland bzw. in Europa, wie schon der Diskurs und die damit praktizierte Diffamierung von "Kritikern" zeigt.
Im Zweifel immer "Nazis" und "Faschisten", AfDler und Pegidisten - und sich dann auch noch auf die "Aufklärung " berufen.
Kant würde im Grab rotieren......

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Moloch2604 08.12.2015, 15:30
219. Leider versteht....

der Autor Faschismus nicht. Faschismus ist NICHT rechts.
Er ist neutral. Wir leben aktuell in einer linksfaschistischen Meinungsdiktatur. Was macht Faschismus ? Jeden diskreditieren der anders denkt, jeden Andersdenkenden bekämpfen mit ALLEN Mitteln, Andersdenkende aus der Gesellschaft ausgrenzen und mit Propaganda anzugreifen. Ist das irgendein Unterschied zu dem was deutsche Medien tun ? Jeder der nicht links ist - ist rechts. DAS ist bereits Faschismus!

Frankreich hat nationalkonservativ gewählt weil die bisherigen Regierungen der letzten Jahrzehnt das Land vor die Hunde gehen ließ. Sicher lässt sich mit der Flüchtlingsthematik einiges an Stimmen zusammen kriegen aber die FN wurde nicht nur deswegen gewählt. Wie JEDES Volk auf der Welt will auch der Franzose in Frieden leben, Wohlstand erarbeiten und frei seine Meinung äußern dürfen - sowas gibt es aber in Europa nicht mehr. Wenn ein Land sagt - Nein, wir nehmen keine Flüchtlinge auf - dann ist das sein gutes Recht ! Niemand ist verpflichtet irgendwelchen Idealen zu folgen wenn er/sie nicht will. Europa will aber "Solidarität" erzwingen. Darum stehen Menschen in ganz Europa auf. Nicht weil sie fremdenfeindlich sind, sondern weil sie ihr Land lieben. Mehr nicht.

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