Forum: Politik
Faschismus in Europa: Die völkische Revolution

Völkisches Denken breitet sich in Europa aus, die extreme Rechte ist auf dem Vormarsch. Die Angst bahnt ihr den Weg. Der Faschismus ist kein Phänomen der Vergangenheit.

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93160 08.12.2015, 18:00
290. Die Linkenwaehler

tun mir fast schon leid in Frankreich.Wer sich den Blog von Mélenchon durchliesst was die Waehler empfinden, kann denen nur zustimmen.Mélenchon biedert sich den Hollande an.
Die Linken verraten auch nur.
Es ist leicht ueber die Lippen gebracht Menschen als Faschisten zu bezeichnen.Blos man vergisst die Verraeter, die es ermoeglichen Menschen bis zur Verzweiflung bringen, ein Land ausbluten, ein Valls der vor laufenden Kamera sagte, "gibt es keine Weissen hier?"
Die PS in der Bretagne gewinnt mit den Gruenen und laesst die Gruenen nun fallen. Die zweite Tour gewinnt man ja nun allein.
Ich haette Lust jeden einzelnen als Faschist zu nennen mit Namen. Nur man findet sie dort wo man sie nie vermutet haette.

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berndbuttke 08.12.2015, 18:06
291. Faschismus und Triebunterdrückung

Zitat von curiosus_
Und alle katholischen Priester (Stichwort "autoritäre Triebunterdrückung") sind also Geisteskrank und faschistisch? na, wenn Sie meinen. (...) ich beziehe mich auf die Deutung des Begriffs "Faschismus" als politischer Kampfbegriff.
Nicht alle katholischen Priester weisen eine Affinität zum Faschismus auf. Aber so manche. Wir wissen das - nicht zuletzt, weil wir den SPIEGEL lesen.

Daß der Faschismus auch als Kampfbegriff verwendbar ist, schließt keineswegs seine pathologische Genese in der infantilen Analphase aus.

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PerIngwar 08.12.2015, 18:08
292. Nein

Zitat von rochush
Ach Herr Augstein,... sie echauffieren sich, dass eine rechtspopulistische Partei in einem Nachbarland eine Wahl gewonnen hat und reden nun den Faschismus herbei? In Deutschland regiert in einem Bundesland eine Partei, deren Vorgängerorganisation, aus deren Ruinen sie auferstanden ist, Menschen hat ermorden lassen, nur weil sie es gewagt haben, das Land verlassen zu wollen, ihre eigene Bevälkerung bespitzeln hat lassen, Terroristen unterstützt hat ... Das ist ein Skandal, nicht die französische FN.
Nein, beides ist keineswegs ein Skandal, der Erich ist ja in der Hölle.

Es wäre auch kein Skandal, wenn der Jakob erwachsen werden würde.

Glaub' ich aber nicht.

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Bondurant 08.12.2015, 18:08
293. Nun

Zitat von DieterKühne
Meine Hoffnung ist, dass Zuwanderer, die eine gewisse Demut gegenüber dem Aufnahmeland haben, einiges zurück geben werden. Könnte langfristig wertvoller sein als übersättigte "Bestandsbürger", die für immer mehr gewalttätige Aktionen sorgen.
im Interview am Sonntag hat unsere Arbeitsministerin erklärt, 70% der Flüchtlinge würden auf Jahre hinaus dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen. Demnach also Transferzahlungsempfänger bleiben. Mit dem "Zurückgeben" wird es ein wenig dauern.

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ocelot99 08.12.2015, 18:09
294. Benachteiligte

Zitat von pygmy-twylyte
Frankreich hat zu lange das Migrantenproblem ausgesessen und immer noch nicht erkannt, dass der Feind nicht in Syrien ist und dort militärisch bekämpft werden muss, sondern dass die Probleme hausgemacht sind und man sich nun endlich um die Benachteiligten der Gesellschaft kümmern muss.
Einverstanden dass die Europäer Islamismus in Europa nicht in Syrien bekämpfen müssen. Die Theorie von der Radikalisierung durch Benachteiligung glaub ich nicht so ganz. Gibt es nur Benachteiligte der einen Religion? Es gibt Islamisten in Europa die fühlen sich schon benachteiligt wenn Scharia nicht eingeführt wird oder wenn sie nicht mehrere Frauen heiraten dürfen. Osama bin Laden war aus einer reichen saudischen Familie und nicht benachteiligt, Umar Farouk Abdulmutallab (Unterhosenbomber) war Sohn eines Ministers. Das sind Leute die alles haben konnten, in Luxus leben und Terror wählten.

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berndbuttke 08.12.2015, 18:12
295. Wenns spannend wird kommt die Polizei.

Zitat von freesprit
Ghettos sind wahnsinnig spannend. Vor allem für unsere Polizei.
Das könnten Sie auch von Fußballspielen sagen.

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RioTokio 08.12.2015, 18:12
296.

Zitat von DieterKühne
Ja, Zuwanderer kosten Geld! Aber verblendete Gegner der Zuwanderung haben durch Zerstörung von Immobilien, Ansägen von Gasleitungen in geplanten Flüchtlingsunterkünften und gewalttätige Demonstrationen auch hohe Geldbeträge auf dem Gewissen. Fußballspiele müssen gegen Gewaltexzesse mit großem Polizeiaufgebot geschützt werden, wird zum großen Teil von unseren Steuergeldern gezahlt. Alkoholisierte Autofahrer richten Schäden an und zerstören ganze Existenzen. So toll ist unsere Bevölkerung scheinbar auch nicht in ihrer Gesamtheit. Meine Hoffnung ist, dass Zuwanderer, die eine gewisse Demut gegenüber dem Aufnahmeland haben, einiges zurück geben werden. Könnte langfristig wertvoller sein als übersättigte "Bestandsbürger", die für immer mehr gewalttätige Aktionen sorgen.
Zuwanderung kostet in diesem Jahr 21 Milliarden (nach IFo Institu) ohne Familiennachzug.
Kommen im nächsten Jahr noch mal so viele Zuwanderer und erlaubt man Familiennachzug haben wir eher 3-5 Millionen Menschen zu versorgen.
Allein um die Infrastruktur aufzubauen müßten wir ein Stadt wie Berlin in diesem Jahr neu bauen und alle Anwohner komplett fianzieren mit allen Bedürfnissen.

50 - 60 Milliarden sind da schnell weg..., also 20% des Bundeshaushaltes...
Und 2017 kommen die nächsten....

Alles easy?
Sie meinen dafür gehen Ihre Mitbürger gerne tagtäglich zur Arbeit und zahlen Ihre Steuern?
Sind wir das Sozialamt der Welt?

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louis-winthorpe 08.12.2015, 18:15
297. Rechtsruck

der nun zu beobachtende Rechtsruck erfüllt seinen Zweck, den Linksruck ( Griechenland, Portugal, ...) zu verhindern. Ein paar Flüchtlinge, ein paar geduldete Attentate. Die Neo-Konservativen im Hintergrund reiben sich schon die Hände, es wird keine breite, europäische, parlamentarische Oppostion gegen TISA, CETA, TTIP, Rüstung (inklusive Arsenalleerung in Syrien), Totalüberwachung mehr geben. Der Michel, der europäische, hat's geschluckt und wählt brav wieder konservativ bis rechts ...

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PerIngwar 08.12.2015, 18:20
298. Klassisch

Zitat von fördeanwohner
Doch, die Erfolge des FN sind ein Skandal. Und ich hoffe inständig, die Franzosen kommen noch zur Vernunft. Genauso wie andere, die "sich zurück auf ihre Nation besinnen", um es mal vorsichtig zu formulieren. Das ist nicht nur moralisch gesehen falsch, sondern schlicht und ergreifend dämlich.
Darf man diese Art von Häme und vor allem Verächtlichmachung des politischen Gegners linksfaschistoid nennen? Ich meine ja.

Dämlich?
Sicher.

Und der Unterschied?
spon wird's in diesem Fall zensieren.

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ocelot99 08.12.2015, 18:21
299. Fehlentwicklungen

Zitat von kobra21
Diese Gefahr wird von außen nach Europa importiert. Sie gründet aktuell hauptsächlich auf religiös fanatischen und kriegerischen Auseinandersetzung von Moslems untereinander. U.a. werden Flüchtlingswellen ausgelöst, die sich nicht etwa im Umland der Auseinandersetzungen bewegen, sondern Richtung Europa ziehen. Eine völlig verfehlte Politik eines Teils der EU-Staaten unterstützt diese Fehlentwicklungen.
Die islamische Welt hat ein Demographie-Problem und welche Rolle der Islam in der Gesellschaft spielen soll ist auch ungelöst, wie einst in Europa. Die Regierungen in Europa fühlen sich nun berufen diese Probleme zu lösen durch Migration, durch Krieg. Ich glaub nicht dass das unsere Sache ist. Das ist unmöglich, das einzige was passiert, wir werden Teil des Problems. Islamismus den man früher nur aus fernen Ländern kannte ist in Europa angekommen. Und jeder der das nicht will ist ein Faschist? Nein.

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