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Fataler Fehler bei Luftangriff: US-Flieger töten Kurden in Kobane
REUTERS

Kollateralschaden heißt das im Militärjargon: Bei einem US-geführten Luftschlag sind in Kobane versehentlich mehrere Kurden getötet worden. Die Bombe sollte eigentlich IS-Kämpfer treffen.

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tinosaurus 16.10.2014, 13:26
40. friendly fire

warschon immer ein Problem. Auch im letzten Irak-Krieg sind viele durch eigene Soldaten umgebracht worden. Trotzdem haben die Amis den Kurden sehr geholfen. Jetzt, wo sie angeblich die Luftstützpunkte der Türken doch nutzen dürfen, sollte es einfacher werden, noch effektiver gegen die Mörder.Miliz vorzugehen.Mehrere Apaches und Kampfflieger könnten die Gegend um Kobane gut säubern. Nur sollten die Amerikaner die Zusammenarbeit mit der Türkei sehr kritisch betrachten. Die Türken dürften nicht wissen, welche Ziele konkret angeflogen werden, weil die mit der Isis unter einer Decke stecken. Erdogan spielt ein dreckiges Spiel.

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Ajac 16.10.2014, 13:26
41. Wo gehobelt wird...

...fallen Späne. So zynisch das auch klingt ist es aber im kriegerischen Konflikten nicht zu vermeiden.
Es verdient Respekt sich der Bedrohung zu stellen. Nichts zu unternehmen wäre fataler und böte der Gefahr durch die IS keinen Einhalt.
Zudem ist man im Krieg leider nicht Herr seiner Zeit und muss zuschlagen, wenn sich ein vermeintliches Ziel bietet. Daher ist bisher in fast jedem militärischen Konflikt das Zuschadenkommen von Nichtkombattanten zu verzeichnen.

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a__f__d 16.10.2014, 13:28
42. Der Erfolg in Afg. ist offen sichtbar.

Zitat von seneca55
Kollateralschäden wird es immer geben wie auch beim BW-Einsatz in Kunduz-2009, als gekaperte BW-Tankwagen bombardiert wurden und viele Zivilisten dabei umkamen. Trotzdem muss eine Armee dann weiter kämpfen, um Erfolg zu haben.
Oder hab ich da was falsch verstanden ?

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kroganer 16.10.2014, 13:29
43. Ja es ist furchtbar!

Jedes Zivile Opfer ist eine Schande! Dennoch ist es unvermeidbar.
Und da bezieh ich mich mehr auf die widerliche Strategie der IS die es grundsätzlich so machen das als erstes schulen und Krankenhäuser besetzt werden, die Zivilisten aber drinbleiben müssen. Es ist unerträglich zu wissen das der IS 10 jährige Kinder mit Genickschuss hinrichten lässt. Darum denke ich das man durch die kollateral Schäden sich nicht von dem eigentlichen Vorhaben abbringen lassen soll!

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eulenspiegel1979 16.10.2014, 13:31
44. Ja schon blöd ...

... das die alle gleich aussehen. Friendly Fire ist im Krieg nicht zu vermeiden. Nicht schön, aber dennoch keine Schlagzeile wert. Mich interessiert viel mehr das neue ipad. Wo bleibt da eigentlich die Meldung??? Ironie aus.

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a__f__d 16.10.2014, 13:32
45. Oberst Klein ist heute

Zitat von commentus
... war es ein Angriff der Amerikaner, die ja von einem Friedensnobelpreisträger oberkommandiert werden. Wenn ein Deutscher den Angriff befehligt hätte, würden jetzt Köpfe rollen. Wir erinnern uns an einen vergleichbaren Fall in Afghanistan, als auf Befehl von Oberst Klein Tanklastzüge mit vermeintlichen Taliban bombadiert wurden. Danach gab's endlose Untersuchungsausschüsse, Entlassungen und Rücktritte. In Washington wird vermutlich gar nichts passieren.
General.

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Özgürlük 16.10.2014, 13:32
46. Sehit namirim

Heißt es wenn Kurdische Kämpfer umkommen im Kampf. So bitter es auch ist. Ohne die Einsätze der USA wäre es noch viel schlimmer. Kann nur hoffen das sowas nicht mehr vorkommt. Ich bin Deutscher mit kurdischem Migratuonshintergrund. An dieser Stelle schönen Gruß an den unfähigen Herrn Steinmaier.

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stefan1904 16.10.2014, 13:34
47.

Warum ist Kobane so wichtig? Der Norden Syriens ist doch schon lange ein verwaistes Bürgerkriegsgebiet. Die Kurdengebiete im Nordirak sind viel wichtiger.

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enni3 16.10.2014, 13:36
48.

Zitat von metaradsportler
heißt hier der genauere Fachbegriff, nicht Kollateralschaden. Mir ist eigentlich nicht so richtig klar, was an Kobane so wichtig ist. Den einzigen strategischen Wert sehe ich darin, dass sich auf der Anhöhe auf türkischer Seite das Auge der Weltöffentlichkeit im Schutz von Panzern so günstig positionieren lässt wie sonst nirgendwo. Solange die eher laue Gefechtsaktivität in Kobane vor sich hinkokelt, kann die sogenannte „Wertegemeinschaft“ medial ausreichend Aufmerksamkeit für die simulierte Solidarität generieren. Würde der IS sein Staatsgebiet arrondieren, indem er die Stadt besetzt, dann müsste man Kobane wohl irgendwo in der Türkei nachbauen und von Schauspielern im IS-Outfit berennen lassen, damit die ganze Sache bei der scharfen Konkurrenz der Krisen nicht in Vergessenheit gerät.
Eigentlich wollte die USA ja Kobane nur als sekundäres Ziel behandeln, weil es strategisch tatsächlich komplett bedeutungslos ist. Gerade weil es so gut sichtbar ist (mit dem Fernglas) aus der "westlicher Perspektive" steht es aber im Fokus.

Momentan sind die Truppen der IS nur noch 12km vor Bagdad. Eigentlich müsste man alle Ressourcen daran setzen, da zu intervenieren, fällt Bagdad fällt der Irak.

Sicher wird gleich wieder einer kommen und was von Kampfjets gegen Jeaps faseln. JA aber genau das ist das Problem. Mit so einer Air-to-Ground-Waffe, die mit allen anderen Dingen pro Schuss locker einige Hundertausend kostet, Waffen im Wert von vielleicht ein paar tausend Euro zu zerstören, lässt sich kein Krieg gewinnen.

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marcel_bln@web.de 16.10.2014, 13:36
49. Hoffentlich falsche Meldung

Kurden können diese Verluste verkraften. Ohne diese Luftangriffe wären sie wahrscheinlich schon längst alle verloren. Außerdem ist die Nachricht etwas voreilig und nicht offiziell bestätigt. Denn diese Nachricht wurde von der kurdische Nachrichtenseite "Rudaw" übernommen und diese ihrer hat die Nachricht von der arabischen TV-Sender „skyNews“ übernommen, der auch seinerseits diese Nachricht verbreitet hat, ohne die Quelle zu nennen.

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