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Fazit nach EU-Gipfel: Merkel setzt auf ein Europa verschiedener Geschwindigkeiten
DPA

Wie lässt sich Europa zusammenhalten? Die Antwort von Kanzlerin Merkel ist deutlich wie nie: Wenn nicht mehr alle Mitglieder bei allem mitmachen müssen. Es ist eine Handreichung an die kleineren Staaten.

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tanka.wannabeki 04.02.2017, 10:31
1.

Warum sind manche Staaten in der EU? Um schnellstmöglich an deutsche Suventionen zu kommen. Da stimmen offenbar Höhe und auch Verteilungsgeschwindigkeit.

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wastl300 04.02.2017, 10:36
2. Ne, is klar

jeder sucht sich das aus, was er will. Das nennt sich dann Gemeinschaft mit gleichen Werten.

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dedude 04.02.2017, 10:37
3. Endlich

Kommt auch unserer Verwaltungskanzlerin die Erkenntnis, es gibt Alternativen.
Wenn wir erst mal mehrer Derivate eines Europa haben, können wir hoffentlich wieder in den einzelnen Mitgliedsländern handlungsfähiger werden.

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dieter 4711 04.02.2017, 10:41
4. Osteuropäische Staaten, nur Geld aber keine Verantwortung wollen

Was will Angie erst sonst auch sagen. Es ist doch völlig klar, dass die osteuropäischen Staaten nur das Geld von der EU nehmen, aber dafür keine Verantwortung übernehmen wollen.

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reiisa 04.02.2017, 10:43
5. Zwei Geschwindigkeiten

Ist mir egal, was Frau Merkel sagt, ist auch egal, was der Überflieger Schulz oder andere Konsorten aus diesem Establishment sagen. In einem hat A.M. jedoch Recht: Zwei Geschwindigkeiten! Gestehe ich ihr noch zu. Allerdings im Auflösen dieser unsäglichen Union der Gurkenkrümmer, Staubsaugerbegrenzer, Migranten(nicht)verteiler, Schuldenvergemeinschafter und Volksbelügner. Hoffe, das diese EU in Trump, May und vllt. auch in LePen ihren Lehrmeister findet.

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kalim.karemi 04.02.2017, 10:46
6. Erstaunlich

Es setzt der Realitätssinn ein, kein vorwärts Hurra, EU=Frieden und wer nicht für uns ist gegen uns Gepolter mehr. Leider um Jahre zu spät. Diese Erkenntnis, die Merkel jetzt kundgetan hat, hätten eigentlich vom Lautpsrecher und Erlöser der SPD Schulz kommen sollen. Bei so viel Realitätsverweigerung und Phantasielosigkeit, ist leicht zu erahnen, was dem Land blüht, sollte dieser Mann Kanzler werden. Da sieht man, wozu ein Abitur gut sein könnte.

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gluecklich_woanders 04.02.2017, 10:48
7.

In Sachen "Kernüberzeugungen", insbesondere im Bezug auf geteilte Werte und ein ähnliches Verständnis von Menschenrechten und Rechtsstaat, sehe ich immer weniger Gemeinsamkeiten mit den osteuropäischen Ländern, denen Merkel jetzt Zugeständnisse machen will. Diese "Kernüberzeugungen" stehen in keinem Land Südeuropas zur Debatte, dennoch werden die Menschen dort mit einem Sparprogramm abgestraft, das vor allem dazu dient, die CDU-Wählerschaft, die sich mit Händen und Füßen gegen eine Art EU-Finanzausgleich wehrt, bei Laune zu halten. Im Augenblick sehe ich eher ein Europa der Scheinheiligkeit: die Osteuropäer dürfen sich alles erlauben, weil sie strategisch wichtig zwischen Russland und Westeuropa gelegen sind, die anderen sind die Angeschmierten. Wir brauchen mehr Solidarität mit denen, die sich tatsächlich als Teil unserer Wertegemeinschaft verstehen, und weniger Toleranz für Populisten. "Zwei Geschwindigkeiten" bei Menschenrechtsfragen wie etwa in der Flüchtlingskrise helfen niemandem weiter, sondern sorgen nur für mehr Unmut auf alen Seiten.

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TheBear 04.02.2017, 10:54
8. Unglaublich: Kommt Intelligenz zurück?

"Wenn nicht mehr alle Mitglieder bei allem mitmachen müssen. "

Das ist ja ganz unglaublich (und stimmt wohl auch nicht), wenn jemand in der politischen "Elite" jetzt mit so einer Einsicht daher kommt. Etwas, was von Anfang an klar war.

Sollte es tatsächlich noch Wunder geben, ausgelöst durch Brexit und Trump?

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james.n 04.02.2017, 10:54
9. Da Merkel für die knappe ...

... Brexit-Entscheidung durch ihre auch in Großbritannien höchst umstrittene Flüchtlingspolitik der Jahre 2015/16 mitverantwortlich ist, wäre es für die EU ein Segen, wenn die deutsche Ewigkanzlerin bald ersetzt werden würde. Schulz hätte in Europa das Momentum auf seiner Seite, das Merkel nicht mehr erreichen wird. Die Union hat es verabsäumt, Merkel als Kanzlerkandidatin rechtzeitig zu ersetzten.

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