Forum: Politik
FDP am Tag danach: Partei in Auflösung
AP

Die FDP ist erstmals in ihrer Geschichte aus dem Bundestag geflogen. Nun soll Christian Lindner die Partei führen, personell und inhaltlich erneuern. Er steht vor einer Herkulesaufgabe - schon werden erste Übertritte zur Union befürchtet.

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boeseHelene 23.09.2013, 17:53
30.

Zitat von Lankoron
für jahrelangen Verrat liberaler Werte. Wer Bürgerrechte für den Machterhalt verkauft, wer Integrität für eine Spenderbegünstigung ablegt, wer Machterhalt vor politischen Gestaltungswillen stellt, der muss die Konsequenzen tragen. Ich hoffe auf eine Neuausrichtung, denn wir brauchen jemanden, der sich für Grundrechte einsetzt und Staatshandel beschränken will. Die FDP war dies nicht mehr, und deswegen war auch kein Grund da, sie zu wählen.
dem gibt es nicht hinzufügen wer denkt liberal wäre nur freie Märkte, der irrt sich und hat gestern zu recht die Quittung erhalten.

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richardheinen 23.09.2013, 17:54
31. optional

Hass gegenüber der FDP ist unangebracht und zu verurteilen. Es dürfte auch kein Hass sein, der von einem MdB der FDP kolportiert wurde. Es handelt sich um Häme. Die gibt es nicht, weil zu viel versprochen und zu wenig geliefert wurde. Die gibt es wegen des zu schrillen Triumpfgeschreis von 2009. Zu schnell hat sich der Luftballon als zu stark aufgeblasen und mit zu wenig Inhalt erwiesen.

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paulroberts 23.09.2013, 17:54
32. aber.

Zitat von WhereIsMyMoney
Ich war überglücklich dass die FDP es nicht geschafft hat, denn ich glaubte und glaube weiterhin dass die FDP sich zu ihren alten Iden bekennen wird. Lindner ist der richtige Mann. De FDP wird wieder drin sein in 4 Jahren. Denn so eine FDP können wir durchaus gebrauchen, nur eben keine Lobbyisten wie in den letzten Jahren.
..ist lindner nicht genau so ein lobbyist? was allerdings grund zur hoffnung auf eine neuausrichtung gibt, ist lindners ahnungslosigkeit auf dem feld der wirtschaft-was er privat ja schon zur genüge bewiesen hat.

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news@adam-hg.de 23.09.2013, 17:55
33. Woher kommt der Hass?

Ich glaube es ja nicht. Da wird nun die Frage gestellt: "Woher kommt dieser unglaubliche Hass, diese Häme auf die FDP?"

Man braucht sich nur die Politik dieser Partei in den letzten Jahren anzuschauen. Marktliberalismus pur, keinerlei Verständnis für soziale Bedürfnisse, konsequente Umverteilung von unten nach oben. Klientelpolitik eben, wie sie durchsichtiger nicht sein könnte.

Gut, dass diese Art Politiker jetzt erst mal außen vor sind.

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biwak 23.09.2013, 17:55
34. "Woher kommt dieser unglaubliche Hass, diese Häme auf die FDP?" Zitat

Keine Ahnung. Vielleicht wegen der Lüge "mehr Netto vom Brutto", evtl. wegen dem Spruch mit den "spätrömischen Verhältnissen" oder doch wegen der "Hotel - Unterstützung"? Egal Hauptsache Schluss.

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schlamassel_hoch_12 23.09.2013, 17:55
35. starker Rückschnitt, starker Neuwuchs!

Ich finde es optimal, wenn die ganzen "Scheinliberalen", die nicht des liberalen Gedankenguts wegen, sondern nur um des eigenen Fortkommens willen in der FDP mitgemischt haben, nun verschwinden. Das wird den liberalen Neuanfang deutlich vereinfachen und mich in meiner jahrelangen Meinung bestätigen, dass die FDP nur in der (am besten außerparlamentarischen) Opposition wirklich gesunden kann.
Es hätte kaum was Schlimmeres passieren können, als diese personell und ideell ausgezehrte Partei weiter in einer Regierung mit Merkel zu sehen, knapp über 5% und marginalisiert bis zur Unkenntlichkeit.

Dann lieber richtig bitter im Abseits gelandet und mit echten Liberalen neu gestartet, nicht mit diesen rein wirtschaftsliberal verengten Klientel-Lakaien und Ärztelobbyisten.

Leid tun mir nur Leute, wie der Hr. Baum, der schon lange erfolglos gegen diese Selbstentleibung der FDP angekämpft hat und sich nun bestätigt sehen muss.

Wenn sich die FDP nicht komplett zerlegt (was ich schlecht fände), kann sich dieses Debakel noch als echtes Glück erweisen.

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systembolaget 23.09.2013, 17:55
36. Nun müssen sich die armen FDPler...

...also schleunigst um ihre eigene "Anschlußverwertung" kümmern. Hochmut kommt vor dem Fall, wie sich hier zeigt.

Dieser Hotelier, Apotheker und Ärztepartei wird niemand eine Träne hinterherweinen.

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hestertom 23.09.2013, 17:56
37. Woher der Hass auf die FDP kommt

Spannende Frage - wieso jubelt die halbe Republik, wenn die FDP aus dem Bundestag fliegt? Weil es diesmal weniger um Inhalte und mehr um Haltungen ging. Und die FDP hat sich erfolgreich als Partei der arroganten Schnösel inszeniert. Was hätte etwa Röser punkten können, wenn er den Schlecker-Beschäftigten zugerufen hätten, wir stützen kein Missmanagement, aber wir unterstützen Menschen. Einen Drogerie-Gipfel einberufen, ein Auffangprogramm für die um ihre Zukunft bangenden Frauen gestartet hätte. Statt dessen das böse Wort von der "Anschlussverwendung", das jetzt auf die abgewählte FDP-Truppe selbst zurückfällt.
Zu dieser Schnöseligkeit gehört auch die Selbstzerfleischung der Liberalen - ausgerechnet Westerwelle zu entthronen, ihn aber im Ministeramt zu belassen. Eine Justizministerin, die Bürgerrechte nicht als starken Inhalt, sondern als Dauernörgeln gegenüber der Sicherheitspolitik gespielt hat. Im Grunde haben sich die Liberalen selbst abgewählt, bevor es das Wahlvolk getan hat.
Eigentlich schade - wo doch die Idee der Freiheit so stark ist.

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gasparowitsch 23.09.2013, 17:56
38. winner

wenn die SPD hart spielt kann die CSU der Verlierer sein. Sie kann den Einstieg in eine Koalition mit der CDU davon abhängig machen, dass die die Partei mia soam mir draussen bleibt. Wer "mitregiert verliert" gilt dann nicht mehr. Deutschland kann auch ohne die Erpressergang aus dem lande mia soam mir..

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Destructivus3.0 23.09.2013, 17:57
39. Woher der Hass kommt

Die FDP ist und war jene Partei die ausschließlich die Interessen der Lobbyverbände vertrat. Gegen jede Vernunft und gegen die Interessen der ganz großen Mehrheit. Diese Partei ist und war immer käuflich und hat ihren Wimpel stets nach dem Wind der Macht gedreht. Das ganze Wesen dieser Partei ist und war parasitär. Arroganz und Überheblichkeit dieser Truppe runden den Rest ab. Kein Wunder, dass da alle froh sind am Ende diese Partei mit einem Tritt zu verabschieden.

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